sevDesk vs Lexoffice 2026: Welche Buchhaltungssoftware passt zu Solo-Selbstständigen?

Fastlancer Team · Aktualisiert: 8. Juli 2026

sevDesk vs Lexoffice 2026

sevDesk und Lexoffice (heute Lexware Office) sind die beiden meistgenutzten Buchhaltungs-Tools für Solo-Selbstständige, Freelancer und Kleinunternehmer in DACH. Hinter Lexware Office steht die Haufe Group, hinter sevDesk seit Februar 2025 die französische Cegid-Gruppe — beide sind GoBD-konform, beide bieten E-Rechnungen und DATEV-Export. Trotzdem treffen sie unterschiedliche Stärken — und für die meisten Selbstständigen ist nur eines der beiden die richtige Wahl. Dieser Vergleich zeigt, wo die Unterschiede liegen, welche Tarife sich rechnen, und welche Workflows zu wem passen.

* Einige Links in diesem Artikel sind Affiliate-Links. Wenn du über diese Links ein Produkt abonnierst, erhalten wir eine kleine Provision — für dich entstehen keine Mehrkosten. Wir empfehlen nur Tools, die wir selbst geprüft haben.

Hinweis zum Namen: „Lexoffice" wurde 2024 in „Lexware Office" umbenannt. Die Software ist die gleiche, nur das Logo und die Domain haben sich geändert. Viele suchen weiterhin nach „Lexoffice", weil der alte Markenname etabliert ist. Im Folgenden nutzen wir beide Namen synonym.

TL;DR — Quick Verdict

Wähle Lexware Office (Lexoffice) wenn…

  • Du kleines bis mittleres Volumen hast (unter 50 Belege/Monat)
  • Du komplette Buchhaltung inkl. EÜR + UStVA willst (L-Tarif, 21,90 €/Monat)
  • Dein Steuerberater bereits mit Lexware arbeitet
  • Du Lohnabrechnung brauchst (Add-on „Lohn & Gehalt” ab 12,90 €/Monat)

Wähle sevDesk wenn…

  • Du viele Belege automatisch verbuchen willst (KI-Belegerfassung)
  • Du eine moderne, intuitive Oberfläche bevorzugst
  • Du intensive Banking-Integration brauchst (4.000+ Banken)
  • Du mit dem kostenlosen Tarif (bis 3 E-Rechnungen/Monat) testen willst

Beide passen nicht, wenn…

  • Du Agentur-Workflows mit Projekt-Zeit + Rechnungen brauchst (→ moco)
  • Du nur Rechnungen ohne Buchhaltung schreiben willst (→ fakturawork, Zervant)
  • Du auf 100% Open-Source setzt (→ Invoice Ninja, Akaunting)

Schnellempfehlung

  • Volle Buchhaltung (EÜR + UStVA) zum besten Preis: Lexware Office L — 21,90 €/Monat mit EÜR, UStVA und DATEV-Anbindung.
  • Beste KI-Automatisierung: sevDesk Buchhaltung — 22,90 €/Monat mit KI-Belegerfassung und 4.000+ Banken.
  • Kostenloser Start: sevDesk Free — bis zu 3 E-Rechnungen/Monat dauerhaft kostenlos.
  • Günstigster Rechnungs-Tarif: sevDesk Rechnung — 9,90 €/Monat (netto, Jahresabo); bei Lexware Office gibt es Rechnungen erst ab Paket M (12,90 €).
  • Mit Mitarbeitenden + Lohnabrechnung: Lexware Office mit Zusatzmodul „Lohn & Gehalt” — ab 12,90 €/Monat zusätzlich, mit jedem Paket kombinierbar.

Alle Buchhaltungs-Tools im Vergleich →

Zwei Software-Gruppen, unterschiedlicher Fokus

Lexware Office gehört seit Jahrzehnten zur Haufe Group; sevDesk (SEVENIT GmbH) wurde im Februar 2025 von der französischen Cegid-Gruppe übernommen. Beide Produkte werden unabhängig entwickelt und positionieren sich für leicht unterschiedliche Zielgruppen. Lexware Office ist der DATEV-etablierte Standard für klassische Buchhaltung, sevDesk die modernere Variante mit Schwerpunkt auf KI und Banking-Automatisierung.

Arbeitsplatz mit Laptop, Belegen und Unterlagen für die Buchhaltung
Belege, Rechnungen, Kontoauszüge: Genau diesen Papierstapel sollen sevDesk und Lexware Office digitalisieren — die Tarifwahl entscheidet, wie viel davon automatisch läuft – pexels.com

Tarif-Vergleich auf einen Blick

Tarif-Stufe Lexware Office sevDesk Differenz
Kostenlos– kein Free-TarifFree (3 E-Rechnungen/Monat)sevDesk +
Einstieg RechnungenM: 12,90 €/Monat (S kann keine Rechnungen schreiben)Rechnung: 9,90 €/MonatsevDesk −3 €
Echte Buchhaltung (EÜR + UStVA)L: 21,90 €/MonatBuchhaltung: 22,90 €/MonatLexware −1 €
Erweitert (API / besondere Rechnungsarten)XL: 32,90 €/MonatBuchhaltung Pro: 30,90 €/MonatsevDesk −2 €
LohnabrechnungAdd-on „Lohn & Gehalt” ab 12,90 €/Monatnicht verfügbarLexware +
Free Trial30 Tagekostenloser Tarif statt Trialunterschiedliche Logik
DATEV-Export✓ etabliert✓ vorhandenLexware Standard
E-Rechnung (XRechnung/ZUGFeRD)erstellen ab M, empfangen ab Sab Free-Tarifbeide stark
KI-Belegerfassungbasic✓ starksevDesk +
Banking-Anbindungvorhanden4.000+ BankensevDesk +
HostingDeutschlandDeutschlandidentisch

Alle Preise sind Monatspreise bei jährlicher Zahlung. Lexware Office Preise netto. Bei monatlicher Zahlung sind sevDesk-Tarife ca. 2-4 €/Monat teurer. Stand: Juli 2026. Maßgeblich sind die aktuellen Anbieter-Seiten.

Rechenbeispiel: 24-Monats-Vergleich

Ein freiberuflicher Webdesigner schreibt 6-10 Rechnungen pro Monat, hat Buchhaltungsbedarf mit EÜR und UStVA, nutzt 1 Geschäftskonto. Standard-Setup für die meisten Solo-Freelancer.

  • Lexware Office L (21,90 €/Monat) über 24 Monate: 525,60 €
  • sevDesk Buchhaltung (22,90 €/Monat) über 24 Monate: 549,60 €
  • Differenz nach 2 Jahren: nur noch 24 € zugunsten Lexware Office

Wenn der Freelancer dafür mit sevDesks KI-Belegerfassung 3 Stunden/Monat spart (z.B. weil weniger händische Kontierung nötig ist) und seine Zeit mit 30 €/Stunde bewertet: 3 × 30 € × 24 Monate = 2.160 € Zeit-Wert. Bei diesem Workflow ist sevDesk trotz Mini-Aufpreis wirtschaftlicher. Bei wenigen Belegen (z.B. nur 10-15/Monat) lohnt sich die Automatisierung weniger — dann bleibt Lexware Office leicht günstiger; der große Preisabstand von früher ist nach der Tarifumstellung aber Geschichte.

Person rechnet mit Taschenrechner neben aufgeklapptem Laptop
Vor der Tool-Entscheidung lohnt das Nachrechnen: Über 24 Monate liegt die Tarif-Differenz bei voller Buchhaltung nur noch bei 24 € — entscheidend ist, ob die KI-Belegerfassung Arbeitszeit einspart – pexels.com

Wann lohnt sich Lexware Office?

Klassischer Solo-Freelancer mit Steuerberater

Wenn dein Steuerberater den Jahresabschluss macht und du nur die laufende Buchhaltung pflegst, ist Lexware Office L (21,90 €/Monat) fast immer die richtige Wahl. EÜR, UStVA-Übermittlung, saubere DATEV-Schnittstelle — der Steuerberater bekommt die Daten in einem Format, das er kennt. Aufwand auf seiner Seite minimal, deine Beratungsstunden sinken.

Wachstum zum Kleinunternehmen mit Mitarbeitenden

Lexware Office ist die einzige der beiden Lösungen mit Lohnabrechnung: Das Zusatzmodul „Lohn & Gehalt” (ab 12,90 €/Monat, mit jedem Paket kombinierbar) rechnet Löhne und Gehälter direkt in derselben Oberfläche ab. Wer den Schritt vom Solo zum 1-3-Personen-Unternehmen plant, hat hier eine durchgängige Lösung von Rechnung bis Lohnzettel — ohne ein separates Lohnbuchhaltungs-Tool. sevDesk bietet keine Lohnabrechnung.

Preis-sensible Existenzgründer

Der günstigste Lexware-Einstieg hat sich mit der Tarifumstellung geändert: Das S-Paket (7,90 €/Monat) ist heute ein reines Belege-und-Banking-Paket ohne Rechnungserstellung — sinnvoll, wenn der Steuerberater die Rechnungen schreibt oder du nur Belege GoBD-konform archivieren willst. Wer selbst Rechnungen stellen will, braucht Paket M (12,90 €) — und fährt als reiner Rechnungssteller mit sevDesk Rechnung (9,90 €) oder sevDesk Free (bis 3 Rechnungen/Monat) günstiger.

Wann lohnt sich sevDesk?

Hohe Beleg-Anzahl mit Automatisierung-Bedarf

Wer monatlich 50+ Eingangsrechnungen, Kassenbons und Belege verarbeitet, profitiert massiv von sevDesks KI-Belegerfassung. Der Sync läuft automatisch (Foto vom Beleg → Software erkennt Lieferant, Datum, Betrag, USt-Satz → schlägt das richtige Konto vor → 1-Klick-Buchung). Bei 60 Belegen/Monat sparst du realistisch 3-5 Stunden monatliche Buchhaltungsarbeit gegenüber Lexware Office.

Modern denkender Solo-Selbstständiger mit Tech-Affinität

sevDesk hat die intuitivere Oberfläche und bessere Mobile App. Wer viel unterwegs ist und Belege per Smartphone erfasst, oder generell ein „SaaS-modernes" Tool-Feeling will, fühlt sich bei sevDesk wohler. Die REST-API in der Buchhaltung-Pro-Stufe (30,90 €/Monat) ermöglicht zudem eigene Workflows und Integrationen mit anderen Tools (z.B. Webhook-basiert mit Zapier oder n8n).

Kostenloser Start für Testen

sevDesks Free-Tarif (bis 3 E-Rechnungen pro Monat) hat keine Zeitbegrenzung — du kannst monatelang testen, ob das Tool zu dir passt, ohne einen Cent zu zahlen. Lexware Office hat zwar 30 Tage Trial, danach läuft das Abo aber automatisch aus (gut: keine Kündigung nötig). Für vorsichtige Tester ist sevDesk der entspanntere Start.

Häufige Bedenken & Antworten

„Ist ein Wechsel später möglich?"

Ja, aber mit Aufwand. Beide bieten CSV-Export, der grundlegende Migration ermöglicht. Vollständige Datenübernahme inklusive Belegen, Rechnungen und Buchungen ist aber nicht 1:1 automatisierbar — rechne mit 2-4 Stunden manueller Nacharbeit pro Jahr Buchhaltungsdaten. Wichtig: Belege aus der alten Software sicher archivieren (je nach Dokumentart 8 bzw. 10 Jahre GoBD-Aufbewahrungspflicht) — beide Tools haben dafür separate Archiv-Funktionen.

„Werden meine Daten sicher gespeichert?"

Beide hosten in deutschen Rechenzentren. DSGVO-konforme Auftragsverarbeitung ist Standard. Lexware Office ist seit über 30 Jahren auf dem DACH-Markt etabliert und hat eine entsprechend lange Compliance-Historie. sevDesk ist als jüngeres Tool (Gründung 2013) ebenfalls auf hohem Niveau, hat aber natürlich weniger Jahre an Audit-Erfahrung.

„Was ist mit Aktionsrabatten und Lock-in-Risiken?"

Beide werben häufig mit Einführungsrabatten („50 % auf 3 Monate", „24-Monats-Vertrag mit 30 % Rabatt"). Achte beim Vergleich auf die Standardpreise nach Ablauf der Rabatte — sevDesks 24-Monats-Verträge können günstig wirken, lock dich aber 2 Jahre fest. Lexware Office ist meist mit monatlicher Kündigungsfrist verfügbar (dafür ohne so tiefe Rabatte). Lies das Kleingedruckte vor Abschluss.

Zwei Personen besprechen am Laptop eine geschäftliche Entscheidung
Die wichtigste Abstimmung vor der Wahl: Mit dem Steuerberater klären, welche Software zu seinem Workflow passt — das spart oft mehr als die Tarif-Differenz – pexels.com

Fazit & Empfehlung

Seit der Lexware-Tarifumstellung ist das Rennen enger geworden: Lexware Office (Lexoffice) bleibt der Standard für volle Buchhaltung mit Steuerberater-Anbindung und Lohn-Option — bei EÜR + UStVA minimal günstiger (21,90 € vs. 22,90 €), etabliert beim Steuerberater, gleichwertige Compliance. sevDesk lohnt sich konkret in drei Szenarien: beim reinen Rechnungsschreiben (9,90 € vs. 12,90 € bei Lexware M), bei hoher Belegzahl mit Automatisierungsbedarf oder wenn du eine deutlich modernere UX schätzt.

  • Wenig Belege, klassische EÜR, DATEV-Steuerberater: Lexware Office L (21,90 €/Monat) — 12 € Ersparnis/Jahr gegenüber sevDesk Buchhaltung.
  • Reine Rechnungsstellung ohne Buchhaltung: sevDesk Rechnung (9,90 €/Monat) oder sevDesk Free (bis 3 Rechnungen/Monat) — das Lexware-Paket S kann keine Rechnungen schreiben.
  • Viele Belege monatlich, Automatisierung gewünscht: sevDesk Buchhaltung (22,90 €/Monat) — Zeitersparnis übersteigt den Mini-Aufpreis.
  • Solo + 1-3 Mitarbeitende mit Lohnabrechnung: Lexware Office + Zusatzmodul „Lohn & Gehalt” (ab 12,90 €/Monat zusätzlich).
  • Tech-affiner Selbstständiger mit API-Bedarf: sevDesk Buchhaltung Pro (30,90 €/Monat) mit REST-API.

Wichtig vor der Entscheidung: Frage deinen Steuerberater, mit welcher Software er routinemäßig arbeitet. Eine vorhandene Workflow-Integration kann mehr Wert sein als 5-10 € monatliche Software-Differenz.

Weitere relevante Vergleiche & Guides: Den aktuellen Vergleich unter dem neuen Markennamen findest du hier: Lexware Office vs. sevdesk 2026. Beste Buchhaltungssoftware für Freelancer 2026 deckt 12+ Tools ab. Beste Rechnungssoftware für reine Rechnungssteller ohne Buchhaltung. Für den Wechsel zur Regelbesteuerung: Regelbesteuerung für Freelancer 2026. Wer noch in der Gründung steckt: Kleingewerbe anmelden.

Häufige Fragen

sevDesk oder Lexoffice — welche Software ist besser für Solo-Selbstständige?

Es kommt auf den Workflow an. Für reine Rechnungsstellung ist sevDesk Rechnung (9,90 €/Monat im Jahresabo) heute günstiger — das kleinste Lexware-Paket S (7,90 €) kann seit der Tarifumstellung keine Rechnungen mehr schreiben, Rechnungen gibt es erst ab Paket M (12,90 €). Bei echter Buchhaltung mit UStVA und EÜR liegen beide fast gleichauf: Lexware Office L (21,90 €) vs. sevDesk Buchhaltung (22,90 €). sevDesk bietet stärkere KI-Belegerfassung und mehr Banking-Integrationen (4.000+ Banken); für etablierte Steuerberater-Anbindung über DATEV ist Lexware Office der häufigere Standard im DACH-Markt. sevDesk hat dafür die modernere Oberfläche. Hinter den Tools stehen zwei große Software-Gruppen: Lexware Office gehört zur Haufe Group, sevDesk seit Februar 2025 zur französischen Cegid-Gruppe.

Heißt Lexoffice jetzt Lexware Office?

Ja. Lexoffice wurde 2024 von Haufe Lexware in 'Lexware Office' umbenannt — die Suchanfragen heißen aber weiterhin überwiegend 'Lexoffice', weil viele Nutzer den alten Markennamen kennen. Die Software ist identisch (gleicher Funktionsumfang, gleicher Login, gleiche Datenbasis), nur das Logo und die Domain wurden vereinheitlicht. Frühere Kunden werden automatisch zu lexware-office.de bzw. lexware.de weitergeleitet. Seit dem Rebrand hat Lexware allerdings die Tarifstruktur umgebaut: Das kleinste Paket S enthält keine Rechnungserstellung mehr — Rechnungen gibt es erst ab Paket M, EÜR und UStVA erst ab Paket L.

Welches Tool ist bei der GoBD-Konformität und E-Rechnung besser aufgestellt?

Beide sind GoBD-konform und unterstützen ab Januar 2025 die E-Rechnungspflicht für B2B-Empfang (XRechnung und ZUGFeRD). sevDesk bietet ab dem Free-Tarif E-Rechnungs-Support für bis zu 3 Rechnungen pro Monat, was für Mini-Tests reicht. Lexware Office kann E-Rechnungen ab Paket S (7,90 €) empfangen und archivieren; das Erstellen von E-Rechnungen nach EN 16931 gibt es erst ab Paket M (12,90 €). Für die ab 2027 bzw. 2028 verpflichtende E-Rechnungs-Versendung ist sevDesk Rechnung (9,90 €) damit der günstigere Einstieg. sevDesk bietet zudem eine stärkere KI-Belegerfassung, die Zeit in der Buchhaltung spart.

Wo liegen die größten Unterschiede bei Banking und Belegerfassung?

Sevdesk ist hier deutlich stärker. Die KI-Belegerfassung erkennt Rechnungsbestandteile automatisch (Lieferant, Datum, Betrag, USt-Satz), schlägt das richtige Konto vor und ermöglicht eine 1-Klick-Verbuchung. Die Online-Banking-Anbindung deckt über 4.000 Banken ab und syncht automatisch täglich. Lexware Office hat ebenfalls Banking-Integration und Belegerkennung, ist aber weniger automatisiert — händische Nachbearbeitung ist häufiger nötig. Für Selbstständige mit mehr als 50 Belegen pro Monat ist die sevDesk-Automatisierung die zeitsparende Wahl — der Aufpreis gegenüber Lexware Office L beträgt nur noch 1 €/Monat (22,90 € vs. 21,90 €).

Wie sieht es mit der Steuerberater-Anbindung über DATEV aus?

Beide haben DATEV-Export. Lexware Office ist im DACH-Markt der etabliertere Standard bei Steuerberatern — viele Kanzleien haben ihre Workflows seit Jahren auf den Lexware-Export ausgerichtet, und der Datenaustausch läuft reibungslos. sevDesk bietet ebenfalls DATEV/ADDISON-Export, aber Steuerberater nutzen es seltener, was gelegentlich zu Rückfragen führt. Vor der Wahl: Frage deinen Steuerberater, mit welcher Software er routinemäßig arbeitet. Eine vorhandene Lexware-Pipeline beim Berater kann gegenüber sevDesk durchaus 100-200 € im Jahr an Beratungs-Stunden sparen.

Welche Software ist im langjährigen Betrieb günstiger?

Seit der Lexware-Tarifumstellung hängt das vom Anwendungsfall ab. Reine Rechnungsstellung: sevDesk Rechnung (9,90 €) vs. Lexware Office M (12,90 €) = 36 € Ersparnis pro Jahr mit sevDesk. Echte Buchhaltung mit EÜR und UStVA: Lexware Office L (21,90 €) vs. sevDesk Buchhaltung (22,90 €) = nur noch 12 € Unterschied pro Jahr. Wer Lohnabrechnung braucht, bucht bei Lexware Office das Zusatzmodul „Lohn & Gehalt” (ab 12,90 €/Monat) dazu — sevDesk bietet keine Lohnabrechnung. Wer mehr als 50 Belege monatlich verarbeitet, sollte aber die Zeitersparnis durch sevDesks KI-Belegerfassung (geschätzt 3-5 Stunden pro Monat = 75-150 € Wert bei 25 €/Stunde) gegenrechnen — bei dieser Rechnung kann sevDesk wirtschaftlicher sein.