Lexware: Buchhaltung, Rechnungen und Steuern – alles an einem Ort
· Veröffentlicht: 11. Feb. 2026
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Vorteile
- Vollständige DATEV-Schnittstelle für reibungslose Steuerberater-Übergabe
- Ideal für Selbstständige mit komplexeren Buchhaltungsanforderungen
- GoBD-konforme Buchführung und digitale Belegverwaltung
- Bewährte Software mit langer Marktpräsenz in Deutschland
Nachteile
- Veraltetes Interface – deutlich weniger modern als sevDesk oder Lexoffice
- Einrichtung und Bedienung komplex für Buchhaltungs-Einsteiger
- Primär Desktop-basiert – eingeschränkte mobile Nutzung
Als einer der bekanntesten Anbieter für Buchhaltungssoftware in Deutschland hat Lexware jahrzehntelange Erfahrung – und bietet heute eine vollständige cloudbasierte Lösung für Freelancer, Selbstständige und kleine Unternehmen. Neben klassischer Buchführung deckt Lexware Rechnungsstellung, Gehaltsabrechnung, Steuervorbereitung und Banking in einer Plattform ab.
Was bietet Lexware für Freelancer?
Lexware richtet sich mit seinen Produkten an unterschiedliche Zielgruppen. Für Freelancer und Selbstständige besonders relevant ist Lexware Office – die cloudbasierte All-in-One-Lösung. Damit lassen sich Rechnungen erstellen und versenden, Belege erfassen, die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) erstellen sowie Umsatzsteuervoranmeldungen direkt ans Finanzamt übermitteln. Dank DATEV-Export können Steuerberater problemlos eingebunden werden.
Kernfunktionen im Überblick
Professionelle Rechnungserstellung: Erstelle und versende Rechnungen im ZUGFERD- und XRechnungs-Format – DSGVO-konform und GoBD-gerecht.
Belegverwaltung: Digitalisiere und archiviere Belege automatisch, per Foto oder E-Mail-Eingang.
EÜR und UStVA: Erstelle die Einnahmenüberschussrechnung und Umsatzsteuervoranmeldung auf Knopfdruck – direkt mit Elster-Anbindung.
Online-Banking-Integration: Verbinde dein Geschäftskonto für automatischen Abgleich von Zahlungseingängen und -ausgängen.
DATEV-Schnittstelle: Steuerberater können direkt auf deine Daten zugreifen oder einen Datenexport erhalten.
Mobile App: Erfasse Belege und behalte deine Finanzen auch unterwegs im Blick.
Preise und Pläne
Lexware Office ist als Abonnement erhältlich. Die Tarife beginnen für Einzelpersonen und Freelancer bei ca. 7–12 € pro Monat. Im Vergleich zu anderen Tools wie Papierkram oder Sevdesk liegt Lexware etwas höher im Preis, bietet dafür aber einen besonders umfangreichen Funktionsumfang und starken Support. Für Kleinunternehmer mit komplexeren Anforderungen (Gehaltsabrechnung, mehrere Mitarbeiter) gibt es umfangreichere Tarife.
Was uns gefällt – und was weniger
Stärken:
Established und bewährt: Lexware existiert seit 1989 – entsprechend stabil und verlässlich ist die Software.
Vollständige Abdeckung: Buchhaltung, Rechnungen, Gehaltsabrechnung und Steuern in einer Plattform.
Exzellente Steuerberater-Integration über DATEV.
GoBD-konform, DSGVO-gerecht, für den deutschen Markt optimiert.
Schwächen:
Für reine Freelancer ohne Mitarbeiter kann Lexware überdimensioniert sein.
Die Benutzeroberfläche ist funktional, aber weniger modern als neuere Anbieter wie Billingengine oder Kleverbill.
Kein dauerhaft kostenloser Plan verfügbar.
Fazit: Lohnt sich Lexware für Freelancer?
Wenn du als Freelancer professionelle, vollständige Buchhaltung mit starker DATEV-Anbindung suchst und bereit bist, dafür etwas mehr zu investieren, ist Lexware eine ausgezeichnete Wahl. Für den einfachen Solo-Freelancer mit unkomplizierter Buchhaltung gibt es günstigere Alternativen. Wer jedoch plant zu wachsen oder einen Steuerberater einbinden möchte, ist mit Lexware bestens aufgestellt.
Häufige Fragen
Was ist Lexware Office?
Lexware Office (früher bekannt als Lexware büro easy) ist eine Buchhaltungs- und Rechnungssoftware für Selbstständige und Kleinunternehmen in Deutschland. Sie deckt Rechnungsstellung, Buchhaltung, Steuervorbereitung und Lohnabrechnung ab und ist besonders bei Nutzern mit DATEV-Steuerberater verbreitet.
Lexware vs. Lexoffice – was ist der Unterschied?
Lexoffice (von Haufe) und Lexware sind verschiedene Produkte verschiedener Hersteller, trotz ähnlichem Namen. Lexoffice ist moderner, cloudbasiert und einfacher zu bedienen. Lexware (von Lexware GmbH) ist umfangreicher, teilweise Desktop-basiert und stärker auf komplexe Buchhaltungsanforderungen ausgerichtet. Für Einsteiger ist Lexoffice meist die bessere Wahl.
Ist Lexware DATEV-kompatibel?
Ja – Lexware unterstützt den DATEV-Export, was die Übergabe an den Steuerberater deutlich vereinfacht. Das ist einer der Hauptgründe warum Lexware bei Selbstständigen mit DATEV-Steuerberater verbreitet ist.
Was kostet Lexware Office?
Lexware Office kostet je nach Paket ab ca. 7 € bis 30 €/Monat (jährlich). Es gibt keine dauerhaft kostenfreie Version, aber eine 30-tägige Testphase. Die Preise variieren je nach gewählten Modulen (Rechnungsstellung, Buchhaltung, Lohn).
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