Lexware: Buchhaltung, Rechnungen und Steuern – alles an einem Ort
Fastlancer Team · Aktualisiert: 14. Sept. 2026
Kurz-Urteil
Ideal für
- Selbstständige, deren Steuerberater mit DATEV arbeitet
- Wer Belege, EÜR und Umsatzsteuervoranmeldung in einem Tool erledigen will
- Kleine Betriebe, die eine seit Jahrzehnten etablierte deutsche Lösung wollen
Nicht geeignet für
- Wer nur Rechnungen schreibt und sonst keine Buchhaltung braucht
- Wer dauerhaft kostenlos arbeiten will — eine Gratis-Stufe gibt es nicht
- Einstieg
- ab 7,90 € / Monat
- Kostenlos testen?
- 30 Tage kostenlos, endet automatisch — keine Kündigung nötig
- Stärke
- Die breiteste Steuerberater-Akzeptanz in Deutschland: DATEV-Export, UStVA direkt ans Finanzamt
Als einer der bekanntesten Anbieter für Buchhaltungssoftware in Deutschland hat Lexware jahrzehntelange Erfahrung – und bietet heute eine vollständige cloudbasierte Lösung für Freelancer, Selbstständige und kleine Unternehmen. Neben klassischer Buchführung deckt Lexware Rechnungsstellung, Gehaltsabrechnung, Steuervorbereitung und Banking in einer Plattform ab.
Was bietet Lexware für Freelancer?
Lexware richtet sich mit seinen Produkten an unterschiedliche Zielgruppen. Für Freelancer und Selbstständige besonders relevant ist Lexware Office – die cloudbasierte All-in-One-Lösung. Damit lassen sich Rechnungen erstellen und versenden, Belege erfassen, die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) erstellen sowie Umsatzsteuervoranmeldungen direkt ans Finanzamt übermitteln. Dank DATEV-Export können Steuerberater problemlos eingebunden werden — welche Tools das sonst noch beherrschen, vergleicht unser Guide zu Software mit DATEV-Schnittstelle.
Kernfunktionen im Überblick
Professionelle Rechnungserstellung: Erstelle und versende Rechnungen im ZUGFERD- und XRechnungs-Format – DSGVO-konform und GoBD-gerecht.
Belegverwaltung: Digitalisiere und archiviere Belege automatisch, per Foto oder E-Mail-Eingang.
EÜR und UStVA: Erstelle die Einnahmenüberschussrechnung und Umsatzsteuervoranmeldung auf Knopfdruck – direkt mit Elster-Anbindung.
Online-Banking-Integration: Verbinde dein Geschäftskonto für automatischen Abgleich von Zahlungseingängen und -ausgängen.
DATEV-Schnittstelle: Steuerberater können direkt auf deine Daten zugreifen oder einen Datenexport erhalten.
Mobile App: Erfasse Belege und behalte deine Finanzen auch unterwegs im Blick.
Lexware Office Preise 2026 — vier Tarife im Überblick
Die Staffel entscheidet sich an einer Frage: Willst du nur Belege und Banking digitalisieren, oder auch Rechnungen schreiben? Ersteres deckt der kleinste Tarif; Rechnungen, Angebote und E-Rechnung kommen erst eine Stufe höher, und für EÜR, Umsatzsteuervoranmeldung und Kassenbuch braucht es die nächste. Der Sprung, der sich für Solo-Selbstständige lohnt, ist der auf den Tarif mit Rechnungsstellung — echte Buchhaltung rechtfertigt die Stufe darüber erst, wenn du die UStVA selbst abgeben willst. Was die Tarifkarten nicht zeigen: Die Lohnabrechnung ist in keinem Tarif enthalten, sondern ein Add-on ab 12,90 € im Monat, und die häufigen Aktionsrabatte („50 % auf 3 Monate") gelten nur befristet — verlängert wird zum Listenpreis. Alle Preise netto, monatlich kündbar, 30 Tage kostenlos testbar; laufende Aktionen stehen auf der offiziellen Lexware-Office-Seite.
Was uns an Lexware Office gefällt und was nicht
Vorteile
- Vollständige DATEV-Schnittstelle für reibungslose Steuerberater-Übergabe
- Ideal für Selbstständige mit komplexeren Buchhaltungsanforderungen
- GoBD-konforme Buchführung und digitale Belegverwaltung
- Bewährte Software mit langer Marktpräsenz in Deutschland
- 30 Tage kostenlos testen, endet automatisch
Nachteile
- S-Tarif ohne Rechnungsstellung
- Frühere Wirtschaftsjahre nicht nachträglich anlegbar
- Teurer als Papierkram, kein Free-Plan
Fazit: Lohnt sich Lexware für Freelancer?
Wenn du als Freelancer professionelle, vollständige Buchhaltung mit starker DATEV-Anbindung suchst und bereit bist, dafür etwas mehr zu investieren, ist Lexware eine ausgezeichnete Wahl. Für den einfachen Solo-Freelancer mit unkomplizierter Buchhaltung gibt es günstigere Alternativen — wer erst einmal ohne Kosten starten will, findet Optionen in unserem Guide zu kostenloser Buchhaltungssoftware. Wer jedoch plant zu wachsen oder einen Steuerberater einbinden möchte, ist mit Lexware bestens aufgestellt.
Falls Lexware nicht passt: In unserem Guide Lexware Alternativen 2026 vergleichen wir sevDesk, Papierkram, BuchhaltungsButler, Accountable, FastBill und Xero. Den kompletten Marktüberblick mit 17 Tools gibt der Guide Beste Buchhaltungssoftware für Freelancer & Selbstständige.
Preise & Pläne
S
7,90 €
pro Monat netto, monatlich kündbar
- Belegverwaltung
- Online-Banking
- Keine Rechnungsstellung
M
12,90 €
pro Monat netto
- Rechnungen, Angebote und Lieferscheine
- E-Rechnung inklusive
- Alles aus S
L
21,90 €
pro Monat netto
- EÜR und Umsatzsteuervoranmeldung
- Kassenbuch und GuV
- Alles aus M
XL
32,90 €
pro Monat netto
- Voller Funktionsumfang
- Für komplexere Geschäftsmodelle
- Alles aus L
Preise ohne Gewähr – aktuelle Tarife auf der offiziellen Website prüfen.
Preisentwicklung
Geprüft am 26.09.2026 · 4 Tarife seit 14.09.2026 unverändert
Alternativen nach Anwendungsfall
- Papierkram Wenn die Buchhaltung überschaubar ist und dauerhaft nichts kosten soll
- sevDesk Wenn die Belegerfassung per KI und mehr Banking-Anbindungen wichtiger sind als die DATEV-Verbreitung
- Accountable Wenn auch die Einkommensteuererklärung aus demselben Tool ans Finanzamt gehen soll
- BillingEngine Wenn wirklich nur die E-Rechnung fehlt und keine Buchhaltung
Häufige Fragen
Was ist Lexware Office?
Lexware Office (bis zur Umbenennung 2024 als lexoffice bekannt) ist eine cloudbasierte Buchhaltungs- und Rechnungssoftware der Haufe Group für Selbstständige und Kleinunternehmen in Deutschland. Sie deckt Rechnungsstellung, Buchhaltung und Steuervorbereitung ab; die Lohnabrechnung ist als Add-on „Lohn & Gehalt” zubuchbar. Besonders verbreitet ist sie bei Nutzern mit DATEV-Steuerberater.
Lexware vs. Lexoffice – was ist der Unterschied?
Heute keiner mehr — lexoffice wurde 2024 in Lexware Office umbenannt. Beide Namen bezeichnen dasselbe cloudbasierte Produkt aus der Haufe Group. Wer online noch Vergleiche „Lexware vs. Lexoffice” findet, meint meist die Unterscheidung zwischen den klassischen Lexware-Desktop-Programmen (Windows-Software für komplexe Buchhaltung) und der Cloud-Lösung Lexware Office. Für Freelancer und Solo-Selbstständige ist die Cloud-Version fast immer die richtige Wahl.
Ist Lexware DATEV-kompatibel?
Ja – Lexware unterstützt den DATEV-Export, was die Übergabe an den Steuerberater deutlich vereinfacht. Das ist einer der Hauptgründe warum Lexware bei Selbstständigen mit DATEV-Steuerberater verbreitet ist.
Was kostet Lexware Office?
Lexware Office hat 2026 vier Tarife: S (7,90 €/Monat netto, Belegverwaltung + Online-Banking — ohne Rechnungsstellung), M (12,90 €/Monat, mit Rechnungserstellung inkl. E-Rechnung), L (21,90 €/Monat, zusätzlich EÜR, UStVA, Kassenbuch und GuV), XL (32,90 €/Monat, voller Funktionsumfang). Die Lohnabrechnung ist als Add-on „Lohn & Gehalt” ab 12,90 €/Monat zubuchbar und nicht mehr im XL-Tarif enthalten. Eine 30-tägige kostenlose Testphase ist verfügbar — automatische Beendigung, keine Kündigung nötig. Aktionsrabatte (z.B. „50 % auf 3 Monate”) laufen häufig — final auf lexware.de gegenchecken. Stand: Juli 2026.
Lexware Office vs. sevDesk — welcher Tarif passt zu welchem Bedarf?
Lexware Office gehört zur Haufe Group, sevDesk seit Februar 2025 zur französischen Cegid-Gruppe — beide zielen aber auf ähnliche Nutzergruppen. Für reine Rechnungssteller tritt Lexware Office M (12,90 €/Monat, der günstigste Tarif mit Rechnungsstellung — der S-Tarif kann keine Rechnungen) gegen sevDesk Rechnung (11,90 €) an — sevDesk ist dort einen Euro günstiger, bindet dich bei diesem Preis aber nicht anders als Lexware. Für echte Buchhaltung ist Lexware Office L (21,90 €) das funktionale Pendant zu sevDesk Buchhaltung (25,90 €) — Lexware ist hier 4 € im Monat günstiger; sevDesk punktet mit stärkerer KI-Belegerfassung und mehr Banking-Integrationen. Für etablierte Steuerberater-Anbindung über DATEV ist Lexware Office der häufigere Standard; sevDesk ist meist die modernere UI. Siehe auch unseren sevDesk-Review.
Was ist der Unterschied zwischen Lexware und Lexware Office?
Lexware Office ist die cloudbasierte SaaS-Lösung (früher lexoffice — Umbenennung 2024) und wird zu monatlichen Tarifen abonniert. Lexware Desktop (z.B. Lexware Buchhaltung, Lexware Faktura+Auftrag) sind die klassischen Windows-Programme als Lizenz oder Jahresvertrag — primär für Steuerberater und Unternehmen mit eigenem IT-Setup. Für die meisten Freelancer und Solo-Selbstständigen ist Lexware Office die richtige Wahl.
Lexware Office vs. Papierkram für Freelancer?
Papierkram ist günstiger und mit der vollwertigen kostenlosen Version einzigartig im Markt — ideal für Einsteiger und Kleinunternehmer mit überschaubarer Buchhaltung. Lexware Office ist umfangreicher, mit etablierter DATEV-Anbindung und der breitesten Steuerberater-Akzeptanz in Deutschland. Lexware Office ist die solidere Wahl für Selbstständige mit Steuerberater oder Lohnabrechnungsbedarf; Papierkram für budgetbewusste Solo-Freelancer.
