Rücklagenrechner für Freelancer
Berechne, wie viel du monatlich für Steuern, KV, Altersvorsorge und Notfallreserve zurücklegen musst.
Einnahmen
Was du Kunden in Rechnung stellst, vor USt.
Tools, Büro, Steuerberater etc.
Effektiver Steuersatz auf den Gewinn. 25–30 % ist ein typischer Ausgangswert.
Absicherung
Dein monatlicher Rücklagenplan
So kalkulierst du deine Rücklagen richtig
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Geschätztes Jahreseinkommen eintragen
Verwende dein realistisches Bruttoeinkommen für das Jahr — aktuelle Monats-Run-Rate mal 12 oder eine konservative Schätzung bei unregelmäßiger Auftragslage. Lieber zu niedrig schätzen als zu hoch — Rücklagen sind sicherer, wenn sie auf der unteren Bandbreite kalkuliert sind.
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Steuersatz festlegen
Typische Gesamtbelastung für deutsche Solo-Selbstständige: 30–40 % aus Einkommensteuer (progressiv 14–42 % je nach Stufe), ggf. Gewerbesteuer (oberhalb 24.500 € Freibetrag) und Solidaritätszuschlag. Den genauen Satz im Zweifel beim Steuerberater erfragen; als sichere Daumenregel für mittlere Einkommen sind 30 % brauchbar.
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Krankenversicherung und Altersvorsorge addieren
Gesetzlich Versicherte zahlen 2026 den Mindestbeitrag ab ca. 260–280 €/Monat (Krankenkasse + Pflege), oberhalb der Mindestbemessungsgrundlage von 1.318 €/Monat rund 20–21 % des Einkommens (14,6 % KV + Ø-Zusatzbeitrag 2,9 % + Pflegeversicherung). Privat-Versicherte zahlen je nach Tarif 400–800 €/Monat. Plus 10–15 % für Altersvorsorge (Rürup-Rente, ETF-Sparplan, Versorgungswerk je nach Beruf).
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Notgroschen als Puffer einplanen
Ziel: 3–6 Monate deiner Lebenshaltungs- und Betriebskosten als Notreserve. Der Rechner kalkuliert die monatliche Sparrate, die du brauchst, um das Ziel binnen 12–24 Monaten zu erreichen. Falls du noch keine Reserve hast, priorisiere diesen Puffer vor zusätzlicher Altersvorsorge — er ist deine erste Sicherung bei Auftragsflauten.
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Rücklagen pro Zahlungseingang sofort umbuchen
Jede Kundenrechnung, die bezahlt wird, sofort den errechneten Prozentsatz auf ein separates Tagesgeld- oder Festgeld-Konto überweisen. Auf gar keinen Fall mit dem Geschäftskonto vermischen — sonst ist das Geld weg. Praktisch: Sub-Konten bei Kontist, Finom oder Tagesgeld bei DKB/ING.