Angestellt vs. Freelancer Rechner
Der Brutto-Netto-Vergleich: Gib dein Gehalt und deinen Stundensatz ein — und sieh, was du in beiden Szenarien netto übrig behältst.
ANGESTELLT
Dein durchschnittlicher effektiver Steuersatz auf dieses Gehalt.
KV (inkl. Zusatzbeitrag), RV, AV, PV – dein Arbeitnehmeranteil. In Deutschland 2026 typisch ca. 21–22 %.
FREIBERUFLICH
Oft höher als im Angestelltenverhältnis (kein Arbeitgeberanteil).
Voller Selbstständigen-Beitrag.
Tools, Büro, Steuerberater etc.
ANNAHMEN
Anteil der Stunden, die tatsächlich abgerechnet werden.
Wochen, in denen du grundsätzlich arbeitest — Urlaub & Feiertage werden separat abgezogen.
So vergleichst du Angestellten-Gehalt und Freelance-Einkommen
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Aktuelles Brutto-Jahresgehalt eintragen
Verwende dein aktuelles Brutto-Jahresgehalt als Angestellter. Das ist die Vergleichsbasis — das Freelance-Äquivalent muss diesen Netto-Betrag deutlich übersteigen, damit sich der Wechsel lohnt.
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Ziel-Stundensatz als Freelancer eintragen
Entweder einen marktrealistischen Stundensatz wählen oder das Ergebnis unseres Stundensatzrechners verwenden. Orientierung für 2026 in Deutschland: Der Durchschnitt liegt laut Freelancer-Kompass 2025 bei 104 €/Stunde — IT-Freelancer 95–135 €, Designer 75–100 €, Consulting 100–140 €.
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Realistische Auslastung und Steuersatz setzen
Solo-Freelancer erreichen 800–1.200 fakturierbare Stunden pro Jahr — nicht die 1.760 Brutto-Stunden eines Angestellten. Realistische Auslastung setzen. Steuer- und Sozialversicherungsbelastung für Freelancer: 30–40 Prozent kombiniert, dazu volle Beiträge zur Krankenversicherung und Altersvorsorge — der Arbeitgeberanteil fällt weg.
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Freelance-spezifische Kosten ergänzen
Freelancer tragen Krankenversicherung und Altersvorsorge vollständig selbst: Gesetzlich sind das 2026 rund 17,5 % (14,6 % KV + Ø-Zusatzbeitrag 2,9 %) plus 3,6–4,2 % Pflegeversicherung; die Rentenversicherung (18,6 %) kommt bei Pflichtversicherten oder freiwilliger Vorsorge dazu. Plus Software-Abos, Buchhaltung, Berufshaftpflicht, Coworking und Weiterbildung. Realistische Mehrkosten gegenüber dem Angestelltenverhältnis: 5.000–15.000 € pro Jahr.
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Netto vergleichen und entscheiden
Der Rechner zeigt dein echtes Freelance-Netto im Vergleich zum Angestellten-Netto. Damit sich der Wechsel lohnt, sollte das Freelance-Netto deutlich über dem Angestellten-Netto liegen — Risiko, kein bezahlter Urlaub und keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall müssen kompensiert werden. Daumenregel: mindestens 20 Prozent Netto-Aufschlag.
Brutto-Netto: Was der Rechner berücksichtigt
Auf der Angestellten-Seite rechnen wir mit deinem effektiven Steuersatz und dem Arbeitnehmeranteil zur Sozialversicherung (2026 typisch ca. 21–22 % — Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung). Auf der Freelancer-Seite fließen dein Stundensatz, deine realistische Auslastung, dein Steuersatz sowie die vollen Kosten für Krankenversicherung und Betriebsausgaben ein — Posten, die als Angestellter ganz oder teilweise dein Arbeitgeber trägt. Der Rechner arbeitet bewusst mit effektiven Pauschalsätzen statt einer centgenauen Lohnsteuertabelle — so bleibt der Vergleich ehrlich und in 60 Sekunden machbar.
Warum der Stundensatz täuscht
Ein Stundensatz von 80 € klingt nach 13.000 € Monatsumsatz – in der Realität bleibt davon nach Steuern, Krankenkasse, Rücklagen für Urlaub und Ausfallzeiten oft weniger übrig als ein vergleichbares Angestelltengehalt. Der Rechner zeigt dir, wie hoch dein Stundensatz tatsächlich sein muss, damit du als Freelancer dasselbe Netto erreichst. Für die Detailrechnung empfehlen wir zusätzlich unseren Stundensatzrechner.
Hinweis zur Genauigkeit
Der Rechner liefert eine fundierte Schätzung auf Basis aktueller Steuersätze und durchschnittlicher Sozialversicherungs-Beiträge in Deutschland. Für eine verbindliche Berechnung – etwa vor dem Schritt in die Selbstständigkeit – sprich mit einer Steuerberaterin oder einem Steuerberater. Wer den Sprung wagt, findet in unseren Guides alle wichtigen Schritte zur Anmeldung, Buchhaltung und Krankenversicherung.