Mailchimp-Alternativen 2026: 5 bessere Newsletter-Tools im Vergleich

Fastlancer Team · Aktualisiert: 13. Aug. 2026

Mailchimp-Alternativen 2026

Mailchimp ist das bekannteste Newsletter-Tool der Welt — und für Freelancer, Selbstständige und kleine Unternehmen 2026 selten noch die beste Wahl. Der kostenlose Plan wurde auf 250 Kontakte und 500 Mails pro Monat zusammengekürzt, bezahlt wird nach Kontaktzahl (inklusive Abgemeldeter), und die Datenverarbeitung läuft in den USA. In diesem Vergleich findest du fünf geprüfte Mailchimp-Alternativen — vom Free-Plan mit unbegrenzten Kontakten bis zum DSGVO-Tool mit Servern in Deutschland. Alle Limits und Preise haben wir im August 2026 direkt bei den Anbietern verifiziert.

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Vergleichstabelle: Mailchimp-Alternativen auf einen Blick

Tool Free-Plan Bezahlt ab EU-Daten Am besten für
Brevo300 Mails/Tag, unbegrenzte Kontakte7 €/Mon.✓ (FR)Der direkte Mailchimp-Ersatz mit fairem Preismodell
rapidmailnur bis 10 Empfängerca. 15 €/Mon.✓ (DE-Server)DSGVO ohne Fußnoten, deutscher Support
GetResponse14 Tage Test16 €/Mon.EU-Anbieter (PL)Funnels, Landing Pages & Webinare aus einer Hand
MailerLite250 Abonnenten, 2.500 Mails/Mon.ca. 12 $/Mon.✓ (EU-Hosting)Einfacher Editor, Landing Pages inklusive
Kitbis 10.000 Abonnentennach ListengrößeUS-HostingCreator & Newsletter-Publisher mit großem Publikum

Limits und Preise im August 2026 bei den Anbietern verifiziert (Netto-Preise, teils jährliche Abrechnung). Zum Vergleich Mailchimp: Free 250 Kontakte / 500 Mails pro Monat, Essentials ab ca. 11 €/Monat für 500 Kontakte.

1. Brevo — der direkte Ersatz mit dem faireren Preismodell

Brevo (früher Sendinblue, Hauptsitz Paris) dreht die Mailchimp-Logik um: Bezahlt wird nach gesendeten Mails, nicht nach Kontakten. Der Free-Plan erlaubt unbegrenzte Kontakte und 300 Mails pro Tag (≈9.000/Monat) — dauerhaft, ohne Kreditkarte. Wo Mailchimp bei 250 Kontakten die Bezahlschranke zieht, kannst du bei Brevo eine 5.000er-Liste kostenlos pflegen, solange dein Versandvolumen passt.

Funktional deckt Brevo den Mailchimp-Alltag ab: Drag-and-drop-Editor, Automationen (im Free-Plan auf 2.000 Kontakte in Automationsstrecken begrenzt), Signup-Formulare, Transaktionsmails und ein leichtgewichtiges CRM. Der Starter-Plan ab 7 €/Monat entfernt Tageslimit und Brevo-Logo. Einschränkung: Die Template-Auswahl ist kleiner als bei Mailchimp, und das Reporting ist schlichter — für die meisten Selbstständigen reicht beides.

Am besten für: alle, die Mailchimps Kontakt-Preismodell leid sind und einen vollwertigen, EU-basierten Ersatz mit echtem Free-Plan wollen.

Zum Brevo-Review Brevo ausprobieren

2. rapidmail — DSGVO ohne Fußnoten

rapidmail aus Freiburg beantwortet die Frage, die Mailchimp offenlässt: Wo liegen meine Empfängerdaten? Hier lautet die Antwort ausschließlich auf Servern in Deutschland, mit AVV nach Art. 28 DSGVO und deutschem Telefon-Support. Der Editor ist bewusst einfach gehalten — Newsletter bauen, versenden, auswerten, ohne Funktions-Dschungel.

Einen dauerhaften Free-Plan gibt es nicht (gratis nur bis 10 Empfänger; das erste Mailing an bis zu 2.000 Empfänger ist kostenlos zum Testen). Bezahlt wird wahlweise im Abo (ab ca. 15 €/Monat bei 500 Kontakten) oder prepaid pro Versand — ideal für alle, die nur alle paar Wochen senden und kein Monatsabo wollen. Wer Automationsstrecken oder Funnels braucht, stößt hier allerdings schnell an Grenzen — rapidmail ist ein Newsletter-Tool, kein Marketing-Automation-System.

Am besten für: Selbstständige und kleine Unternehmen, für die DSGVO-Sauberkeit und deutscher Support vor Feature-Tiefe kommen.

Zum rapidmail-Review rapidmail ausprobieren

3. GetResponse — mehr als Newsletter: Funnels, Landing Pages, Webinare

GetResponse (EU-Anbieter aus Polen, seit über 25 Jahren am Markt) ist die Alternative für alle, die Mailchimp ohnehin zu klein geworden ist: Neben E-Mail-Marketing stecken Landing Pages, Conversion-Funnels, Webinare und Marketing-Automation in einem Produkt. Wer bisher Mailchimp plus ein Landing-Page-Tool plus Zoom-Webinare kombiniert, konsolidiert hier auf ein Abo.

Einen Free-Plan gibt es nicht — dafür einen fairen 14-Tage-Test ohne Kreditkarte. Der Starter-Tarif beginnt bei 16 €/Monat (13,12 € bei jährlicher Zahlung, 1.000 Kontakte). Damit ist GetResponse kein Downgrade-Kandidat für Sparfüchse, sondern das Upgrade für wachsende Solo-Businesses: Kursverkäufer, Coaches und alle, die aus dem Newsletter ein Funnel-System machen wollen.

Am besten für: Selbstständige, die Newsletter, Landing Pages und Webinare in einem Tool bündeln wollen.

Zum GetResponse-Review GetResponse ausprobieren

4. MailerLite — der einfachste Editor im Feld

MailerLite ist seit Jahren die Empfehlung für alle, die Mailchimp zu überladen finden: aufgeräumter Drag-and-drop-Editor, solide Automationen, Landing Pages und Signup-Formulare inklusive, Daten-Hosting in der EU. Der Einstieg gelingt schneller als bei jedem anderen Tool in diesem Vergleich.

Beim Free-Plan ist Ehrlichkeit angesagt: MailerLite hat ihn zusammengestrichen — aktuell 250 Abonnenten und 2.500 Mails pro Monat (immerhin mit 2 Nutzer-Sitzen und Automationen). Das ist mehr Versandvolumen als bei Mailchimp Free, aber die Kontaktgrenze ist identisch eng. Bezahlpläne starten bei rund 12 $/Monat. Die Rechnung lohnt sich vor allem wegen des Gesamtpakets aus Editor, Landing Pages und EU-Hosting zum niedrigen Preis.

Am besten für: Einsteiger, die ein schlankes, modernes Tool mit EU-Hosting und niedrigem Bezahlpreis suchen.

Zur MailerLite-Website

5. Kit — kostenlos bis 10.000 Abonnenten, gebaut für Creator

Kit (früher ConvertKit) ist der Ausreißer in diesem Vergleich — und für eine bestimmte Gruppe die mit Abstand beste Mailchimp-Alternative: Der Newsletter-Plan ist kostenlos bis 10.000 Abonnenten. Kein anderes seriöses Tool kommt an diese Grenze heran. Kit ist auf Creator zugeschnitten: Newsletter-Publishing, Paid Newsletter, digitale Produkte und ein Empfehlungsnetzwerk stecken direkt im Produkt.

Die Kompromisse: Das Design-System ist bewusst textlastig (wer pixelgenaue Marketing-Mails will, wird nicht glücklich), im Free-Plan fehlen die visuellen Automationsstrecken, und gehostet wird in den USA — für DSGVO-sensible Zielgruppen der schwächste Wert im Feld. Wer aber einen wachsenden Newsletter als Produkt betreibt, bekommt hier das großzügigste Gratis-Fundament am Markt.

Am besten für: Creator und Newsletter-Publisher, deren Liste schneller wächst als ihr Budget.

Zum Kit-Review Kit ausprobieren

Fazit: Welche Mailchimp-Alternative passt zu dir?

  • Direkter Ersatz mit echtem Free-Plan: Brevo

  • DSGVO ohne Diskussion (DE-Server): rapidmail

  • Funnels, Landing Pages & Webinare dazu: GetResponse

  • Schlankster Editor, EU-Hosting, kleiner Preis: MailerLite

  • Newsletter als Creator-Produkt, gratis bis 10.000 Abos: Kit

Der wichtigste Rat zum Schluss: Entscheide nach deinem Versand- und Listenprofil, nicht nach Feature-Listen. Große Liste, seltener Versand → Brevo. Kleine Liste, Compliance-Fokus → rapidmail. Wachstums-Funnel → GetResponse. Und räume die Liste vor dem Umzug auf — bei kontaktbasierten Preisen zahlst du sonst für Karteileichen mit.

Alle Newsletter-Tools mit Filtern und Vergleich findest du in der Kategorie E-Mail-Marketing-Tools, das große Ganze im Hub Die besten Tools für Freelancer 2026.

Häufige Fragen

Warum wechseln so viele von Mailchimp weg?

Drei Gründe tauchen immer wieder auf. Erstens der geschrumpfte Free-Plan: Mailchimp kostenlos erlaubt heute nur noch 250 Kontakte und 500 Mails pro Monat (max. 250 am Tag) — vor wenigen Jahren waren es 2.000 Kontakte. Zweitens das Preismodell: Bezahlt wird nach Kontakten, und zwar auch für Abgemeldete und Duplikate, die im Konto liegen. Drittens DSGVO: Mailchimp verarbeitet Daten in den USA — für viele deutsche Selbstständige ein Grund, zu einem EU-Anbieter zu wechseln.

Was ist die beste kostenlose Mailchimp-Alternative?

Brevo — der Free-Plan erlaubt unbegrenzte Kontakte und 300 Mails pro Tag (≈9.000/Monat), ohne Zeitlimit. Das ist das Gegenteil der Mailchimp-Logik: Dort ist die Kontaktzahl das Limit (250 im Free-Plan), bei Brevo zählt nur der Versand. Wer eine große Liste hat und selten sendet, fährt mit Brevo dauerhaft kostenlos. Für Creator mit großem Publikum ist Kit interessant: kostenlos bis 10.000 Abonnenten. MailerLites Free-Plan wurde dagegen auf 250 Abonnenten und 2.500 Mails/Monat gekürzt.

Welche Mailchimp-Alternative ist DSGVO-freundlich?

rapidmail aus Freiburg ist die konsequenteste Wahl: Server in Deutschland, deutscher Support, AVV nach Art. 28 DSGVO — gebaut für genau diese Anforderung. Auch Brevo (Frankreich) und MailerLite (EU-Hosting) verarbeiten Daten in der EU. Mailchimp und Kit hosten in den USA — rechtlich mit Standardvertragsklauseln arbeitbar, aber wer das Thema sauber vom Tisch haben will, nimmt einen EU-Anbieter.

Was kostet der Umstieg von Mailchimp?

Meist nichts außer Zeit. Alle fünf Alternativen importieren Kontaktlisten als CSV, und Abmelde-Status lassen sich mitnehmen (wichtig: Abgemeldete NIE erneut anschreiben — das ist ein DSGVO-Verstoß). Rechne mit 1–2 Stunden für Export, Import und den Neubau von 1–2 Vorlagen; komplexe Automationsstrecken musst du im neuen Tool nachbauen. Tipp: Die alte Mailchimp-Liste vor dem Export einmal aufräumen — bei kontaktbasierten Preismodellen zahlst du sonst im neuen Tool für Karteileichen mit.

Reicht ein kostenloser Plan dauerhaft für Selbstständige?

Für viele: ja. Ein Freelancer-Newsletter mit 500 Empfängern und zwei Ausgaben pro Monat bleibt bei Brevo (300 Mails/Tag — Versand auf zwei Tage verteilen) dauerhaft im Free-Plan; bei Kit sogar bis 10.000 Abonnenten. Grenzen zeigen sich bei Automationen (Brevo Free: max. 2.000 Kontakte in Automationsstrecken) und beim Anbieter-Logo in der Mail. Sobald der Newsletter Kunden bringt, ist der erste Bezahlplan (ab 7–9 €/Monat) meist die bessere Rechnung als Workarounds.