Trello: Aufgaben per Kanban-Board verwalten — visuell und einfach

Fastlancer Team · Aktualisiert: 28. Juni 2026

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Trello

Kurz-Urteil

Ideal für

  • Solo-Selbstständige, die Aufgaben visuell statt in Listen organisieren wollen
  • Kleine Teams (2–10) mit simplen Workflows ohne komplexe Abhängigkeiten
  • Freelancer, die Kunden in einzelne Boards einbinden wollen

Nicht geeignet für

  • Projekte mit vielen Abhängigkeiten und Terminketten
  • Wer andere Ansichten als Kanban ohne Aufpreis braucht
Einstieg
Kostenloser Tarif · bezahlt ab 5 $ / Monat
Kostenlos testen?
Ja — 14 Tage Premium-Test ohne Kreditkarte, plus dauerhaft kostenloser Free-Tarif
Stärke
Das einzige große PM-Tool, dessen Free-Tier 2026 noch 10 Mitarbeitende, 10 Boards und 250 Automation-Runs erlaubt — niedrigste Onboarding-Hürde am Markt, kombiniert mit Atlassians Enterprise-Infrastruktur.

Trello ist die Referenz für visuelles Kanban-Aufgabenmanagement. Das 2011 gegründete und 2017 von Atlassian für 425 Mio. USD übernommene Tool ist nach wie vor das niedrigschwelligste PM-Werkzeug am Markt — du verstehst es in 30 Sekunden, und der Free-Plan reicht für die meisten Solo-Setups und kleinen Teams vollständig aus.

Anders als viele Konkurrenten, die ihre kostenlosen Tarife in den letzten Jahren beschnitten haben, bleibt Trellos Free-Plan großzügig — eine Ausnahme, die im PM-Markt 2026 fast einzigartig ist.

Stand: Juni 2026. Vor Buchung auf trello.com/pricing gegenchecken.

Was ist Trello?

Trello ist eine Web- und Mobile-App für visuelles Aufgaben-Management nach der Kanban-Methode. Aufgaben werden als Karten auf einem Board organisiert, das in Lists unterteilt ist — typischerweise „To-Do“, „In Bearbeitung“ und „Erledigt“, aber individuell anpassbar. Gegründet 2011 von Joel Spolsky und Michael Pryor unter Fog Creek Software, wurde Trello 2017 von Atlassian für 425 Mio. USD übernommen und lebt seither im Atlassian-Portfolio neben Jira, Confluence und Bitbucket.

Hauptfunktionen von Trello

  • Kanban-Boards mit Drag-and-Drop: Karten werden per Drag-and-Drop zwischen Lists verschoben — visuelle Sofort-Verständlichkeit ist Trellos stärkstes Argument.

  • Karten mit Tiefe: Jede Karte trägt Checklisten, Anhänge, Labels, Fälligkeitsdaten, Mitglieder, Kommentare und Custom Fields.

  • Power-Ups (200+): Slack, Google Drive, Jira-Sync, Time-Tracking (Toggl, Clockify), Burndown-Charts. Im Free-Plan unbegrenzt pro Board.

  • Butler-Automatisierung: Regel-basierte Automatisierung („Wenn Karte in 'Erledigt', tagge mit 'Done' und benachrichtige Auftraggeber”). 250 Runs/Monat im Free, unbegrenzt in Premium.

  • Erweiterte Ansichten (ab Premium): Kalender, Timeline, Tabelle, Dashboard und Map — derselbe Datenbestand in verschiedenen Perspektiven.

  • Atlassian Intelligence (Standard/Premium): KI-Quick-Capture ab Standard, volle Brainstorming- und Textvorschlags-Suite ab Premium.

Trello Kanban-Board mit Karten in mehreren Lists
Ein klassisches Trello-Board mit drei Lists und Karten unterschiedlicher Größe — Labels, Fälligkeitsdaten, Mitglieder und Checklisten direkt auf der Vorderseite jeder Karte sichtbar.

Für wen lohnt sich Trello?

Trello passt für drei Zielgruppen: Solo-Selbstständige, die Aufgaben visuell statt in Listen organisieren wollen; kleine Teams mit überschaubaren Workflows; und Freelancer mit Kundenboards, die externe Auftraggeber direkt einbinden wollen.

Weniger gut passt Trello bei vielen Abhängigkeiten zwischen Tasks, bei Sub-Tasks mit eigener Verantwortlichkeit oder bei komplexen Reporting-Workflows. Dafür sind Asana oder ClickUp die geeigneteren Tools.

Trello Preise 2026: Welcher Tarif passt zu wem?

Vier Tarife. Atlassian weist alle Preise in US-Dollar aus; beim Kauf in Euro wird tagesaktuell umgerechnet.

Der kostenlose Tarif trägt die meisten Solo-Setups dauerhaft — zehn Boards, zehn Mitarbeitende, ein Kontingent an Automatisierungsläufen. Die erste Bezahlstufe wird ab etwa zehn Boards fällig und hebt die Automatisierung an. Die zweite lohnt für Projektarbeit mit mehreren Ansichten und regelmäßige KI-Nutzung. Eine Falle in der obersten Stufe: SSO und SAML sind dort nicht enthalten, sondern laufen über ein separates Atlassian-Guard-Abo je Nutzer.

Trello Inbox neben einem Personal Task Board: Aufgaben aus Mail, Slack und Teams landen links und werden per Drag-and-drop in Listen einsortiert
Trello Inbox neben dem Board: Aufgaben aus Gmail, Slack oder Teams landen links als Karten und wandern per Drag-and-drop in die Listen „To Do – Today“ und „This week“ — so sieht das neue Trello seit dem Inbox-Umbau aus. (Bild: trello.com)

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Großzügigstes Free-Tier am PM-Markt
  • Sofort verständliches Drag-and-Drop-Kanban
  • Über 200 Power-Ups für Slack, Jira
  • Atlassian Intelligence ab Premium: KI-Textvorschläge
  • Native Apps für Web, iOS, Android

Nachteile

  • Andere Ansichten als Kanban erst ab Premium
  • Free-Plan limitiert Datei-Uploads auf 10 MB
  • Komplexe Abhängigkeiten sprengen das Kanban-Modell

Trello vs. Alternativen

Den ausführlichen Vergleich der sechs stärksten Optionen — von ClickUp bis awork — findest du in unserem Guide zu den Trello-Alternativen.

  • Asana — strukturierter mit nativen Sub-Tasks, Abhängigkeiten und Timeline. Free-Plan schwächer als Trello, ab 10,99 $/Nutzer/Monat. Beste Wahl bei Meilensteinen und Abhängigkeiten.

  • ClickUp — funktionsreichstes PM-Tool am Markt. Custom Fields, Statuses, Goals, Docs und Time-Tracking in einer App. Ab 7 $/Nutzer/Monat.

  • Notion — Docs + Tasks + Wiki mit Datenbanken-Modell. Stark, wenn du Notizen und Wissen im selben Tool willst. Siehe Notion vs. Trello.

  • Monday.com — ausdifferenziertestes UI, dafür ab 9 $/Nutzer/Monat aufwärts. Beste Wahl bei höherem Budget und Polish-Fokus.

Für die vollständige Übersicht aller Projektmanagement-Tools für Freelancer und Selbstständige siehe unsere Übersicht der Projektmanagement-Tools.

Preise & Pläne

Free

Kostenlos

10 Boards pro Workspace, 10 Mitarbeitende

  • 10 Boards pro Workspace, 10 Mitarbeitende
  • 250 Automation-Runs pro Monat
  • Unbegrenzte Power-Ups pro Board

Standard

5 $

$ pro Nutzer/Monat (jährlich) — beliebteste Wahl

  • Unbegrenzte Boards
  • 1.000 Automation-Runs pro Monat
  • Quick Capture mit Atlassian Intelligence

Premium

10 $

$ pro Nutzer/Monat (jährlich)

  • Alle Ansichten (Timeline, Kalender, Tabelle, Dashboard, Map)
  • Unbegrenzte Automation-Runs
  • Volle Atlassian-Intelligence-Suite

Enterprise

17,50 $

$ pro Nutzer/Monat (jährlich) — ab 50 Nutzern

  • Erweiterte Admin-Kontrollen und Audit-Logs
  • Organisationsweite Berechtigungen
  • 24/7 Enterprise-Admin-Support

Preise ohne Gewähr – aktuelle Tarife auf der offiziellen Website prüfen.

Preisentwicklung

5 $5 $
14.09.202626.09.2026

Geprüft am 26.09.2026 · 3 Tarife seit 14.09.2026 unverändert

Alternativen nach Anwendungsfall

  • ClickUp Wenn Abhängigkeiten und mehrere Ansichten gebraucht werden
  • Asana Wenn mehrere Projekte parallel laufen
  • Notion Wenn Doku und Aufgaben zusammengehören
  • Plaky Wenn Boards ohne Kosten pro Kopf gesucht sind

Häufige Fragen

Was ist Trello?

Trello ist eine Web- und Mobile-App für visuelles Aufgaben-Management nach der Kanban-Methode. Aufgaben werden als Karten auf einem Board organisiert, das in Spalten („Lists“) unterteilt ist — typischerweise „To-Do“, „In Bearbeitung“ und „Erledigt“. Karten werden per Drag-and-Drop verschoben. Trello wurde 2011 von Fog Creek Software entwickelt und 2017 von Atlassian für 425 Mio. USD übernommen.

Was kostet Trello 2026?

Vier Stufen. Der kostenlose Tarif trägt die meisten Solo-Setups dauerhaft — zehn Boards, zehn Mitarbeitende, ein Kontingent an Automatisierungsläufen. Die erste Bezahlstufe wird ab etwa zehn Boards fällig. Eine Falle oben: SSO und SAML sind im Enterprise-Tarif nicht enthalten, sondern kosten als Atlassian Guard extra.

Wie gut ist der Trello-Free-Plan?

Der Free-Plan ist nach wie vor einer der großzügigsten am Markt: 10 Boards pro Workspace, 10 Mitarbeitende und 250 Automation-Runs pro Monat. Für die meisten Solo-Selbstständigen und kleinen Teams reicht das vollständig aus. Engpässe entstehen erst bei großen Anhängen (Limit 10 MB pro Datei) oder mehr als 250 automatisierten Aktionen pro Monat.

Was sind Power-Ups?

Power-Ups sind Board-Erweiterungen — etwa Slack-Benachrichtigungen, Google-Drive-Anhänge, Jira-Sync, Time-Tracking (Toggl, Clockify) oder Burndown-Charts. Atlassian und Drittanbieter pflegen über 200 Power-Ups. Im Free-Plan sind beliebig viele Power-Ups pro Board nutzbar — was Trello unter den großen PM-Tools fast einzigartig macht.

Trello oder Asana — was ist besser?

Trello ist Kanban-zentriert, niedrigschwellig im Onboarding und stark im visuellen Drag-and-Drop. Asana ist project-orientiert mit nativen Sub-Tasks, Abhängigkeiten und Timeline. Faustregel: Für visuelles Task-Management — Trello. Für Projekt-Management mit Meilensteinen und Abhängigkeiten — Asana. Asana startet ab ca. 10,99 $/Nutzer/Monat und bietet im Free-Plan deutlich weniger.

Lohnt sich Premium gegenüber Standard?

Premium (10 $) statt Standard (5 $) lohnt sich in zwei Fällen: (1) du brauchst andere Ansichten als Kanban (Timeline, Kalender, Dashboard, Tabelle), oder (2) du nutzt Atlassian Intelligence (KI-Card-Beschreibungen, Brainstorming) regelmäßig. Wenn dir reines Kanban reicht, ist Standard die bessere Wahl — du sparst 60 $ pro Nutzer/Jahr.

Wie sicher ist Trello für DSGVO-konforme Datenverarbeitung?

Trello ist ein Produkt der australischen Atlassian Pty Ltd, betreibt aber EU-Datenzentren für europäische Kunden und bietet einen AVV für DSGVO-Konformität. Atlassian Cloud ist nach SOC 2, ISO 27001 und ISO 27018 zertifiziert. Für Solo-Selbstständige und kleine Teams ist die Standard-Konfiguration ausreichend.

Fazit

Trello bleibt 2026 die richtige Wahl für jeden, der visuelles Kanban ohne Lernkurve sucht und entweder allein arbeitet oder in einem kleinen Team mit überschaubaren Abläufen. Der kostenlose Tarif reicht für die meisten Solo-Setups langfristig. Die erste Bezahlstufe lohnt sich ab etwa zehn Boards, die zweite öffnet zusätzliche Ansichten und Atlassian Intelligence. Sobald komplexe Abhängigkeiten oder verschachtelte Aufgaben ins Spiel kommen, sind ClickUp oder Asana die bessere Wahl. Für visuelles Aufgabenmanagement gibt es aber kein einfacher zu bedienendes Werkzeug — und keinen vergleichbar großzügigen Gratis-Plan.

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