Finom Review 2026: Kosten, Freikontingente und für wen es passt

Fastlancer Team · Aktualisiert: 3. Sept. 2026

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Finom

Kurz-Urteil

Ideal für

  • Selbstständige, die eine deutsche IBAN brauchen, aber keine Kontoführungsgebühr wollen
  • Alle mit wenigen Überweisungen im Monat — Solo deckt 2.500 € Volumen ab
  • Wer viel mit Karte zahlt: Cashback bis 3 % ab dem Smart-Tarif
  • Kleine Teams: ab Basic sind zwei Nutzer enthalten

Nicht geeignet für

  • Wer Einlagensicherung wie bei einer Bank erwartet
  • Selbstständige mit hohem Überweisungsvolumen im Gratis-Tarif
  • Wer die Umsatzsteuer automatisch zurücklegen lassen will
Einstieg
Kostenloser Tarif · bezahlt ab 7 € / Monat
Kostenlos testen?
Nicht nötig — der Solo-Tarif ist dauerhaft kostenlos
Stärke
Deutsche IBAN, kostenloser Einstieg und bis zu 3 % Cashback — die Tarife trennt das Überweisungs-Freikontingent, nicht der Funktionsumfang.

Deutsche IBAN ohne Kontoführungsgebühr

Finom ist ein Geschäftskonto für Selbstständige und kleine Unternehmen — mit deutscher IBAN, was es von vielen EU-Fintechs unterscheidet. Deutsche Geschäftskunden, Lastschrifteinzüge und Behörden akzeptieren zwar rechtlich jede EU-IBAN, lehnen sie in der Praxis aber gelegentlich ab; mit einer DE-IBAN entfällt diese Diskussion.

Der Einstiegstarif Solo kostet dauerhaft nichts und ist ein vollwertiges Konto, kein Test. Dazu kommen Karten, Cashback, ein Zinskonto und E-Rechnungs-Werkzeuge für die neuen gesetzlichen Vorgaben.

Finom-Kosten 2026

Die Tarife trennt nicht der Funktionsumfang, sondern das Freikontingent für SEPA-Überweisungen. Wer wenige, aber große Rechnungen bezahlt, stößt bei Solo schneller an die 2.500 € als jemand mit vielen kleinen Beträgen — die Grenze bemisst sich am Volumen, nicht an der Zahl der Überweisungen.

Monatliche Abrechnung kostet 20 % mehr als die Jahreszahlung. Zusatzkarten sind separat: Prime Card 14,99 €, Metal Card 29,99 €.

Wann sich der Wechsel von Solo auf Basic lohnt

Basic kostet 84 € im Jahr und hebt das Freikontingent von 2.500 auf 25.000 € — also um das Zehnfache. Dazu 1 % Cashback und die halbierte Auslandsgebühr (0,50 % statt 1 %).

Die Entscheidung in drei Zeilen
  • unter 2.500 € Überweisungsvolumen im Monat: Solo reicht und kostet nichts
  • darüber, oder viel Kartenzahlung: Basic für 7 € — Cashback und Freikontingent holen das zurück
  • Steuerrücklagen automatisch beiseitelegen: dafür fehlt Finom das Unterkonto

Zahlungsinstitut, keine Bank

Finom hat keine eigene Banklizenz, sondern ist ein Zahlungsinstitut. Das Geld liegt nicht als klassische Einlage mit gesetzlicher Einlagensicherung, sondern wird treuhänderisch getrennt verwahrt — geschützt gegen eine Insolvenz des Anbieters, aber ohne die 100.000-€-Garantie einer lizenzierten Bank.

Für den laufenden Geschäftsbetrieb spielt das keine Rolle. Wer größere Beträge dauerhaft auf dem Geschäftskonto liegen lässt, sollte den Unterschied kennen — die Anbieter mit eigener Lizenz stehen im Geschäftskonto-Vergleich samt Vergleichstabelle.

Was uns an Finom gefällt und was nicht

Vorteile

  • Deutsche IBAN, Standard bei deutschen Kunden
  • Einstiegstarif dauerhaft kostenlos, echtes Konto
  • Cashback bis 3 %, sinkende Auslandsgebühren
  • Jahreszahlung spart 20 % gegenüber monatlicher Abrechnung

Nachteile

  • Zahlungsinstitut, keine Bank mit Einlagensicherung
  • Gratis-Tarif deckt nur 2.500 € Überweisungen
  • Kein Steuer-Unterkonto zum automatischen Zurücklegen der Umsatzsteuer

Preise & Pläne

Solo

Kostenlos

dauerhaft kostenlos

  • 2.500 € kostenlose SEPA-Überweisungen im Monat
  • 1 virtuelle Karte, 1 Nutzer
  • 1 % Gebühr auf Auslandszahlungen, kein Cashback

Basic

7 €

im Monat bei Jahreszahlung

  • 25.000 € kostenlose SEPA-Überweisungen
  • 1 physische + 3 virtuelle Karten, 2 Nutzer
  • 1 % Cashback, 0,50 % auf Auslandszahlungen

Smart

17 €

im Monat bei Jahreszahlung

  • 50.000 € kostenlose SEPA-Überweisungen
  • 3 physische + 10 virtuelle Karten
  • 3 % Cashback, 0,40 % auf Auslandszahlungen

Premium

34 €

im Monat bei Jahreszahlung

  • Höchste Stufe für größere Teams und Volumina

Preise ohne Gewähr – aktuelle Tarife auf der offiziellen Website prüfen.

Alternativen nach Anwendungsfall

  • Kontist Wenn die Steuerrücklage automatisch zurückgelegt werden soll
  • FYRST Wenn Einlagensicherung und Bargeld gebraucht werden
  • DKB Business Wenn viele Buchungen ohne Postenpreise anfallen
  • bunq Wenn Unterkonten und App-Banking im Vordergrund stehen

Häufige Fragen

Was kostet Finom 2026?

Vier Stufen, der Einstieg kostenlos. Die Grenze ist nicht der Funktionsumfang, sondern das Überweisungsvolumen: Der Gratis-Tarif deckt nur einen kleinen Monatsbetrag ab. Cashback auf Kartenumsätze gibt es ab der mittleren Stufe, zwei Nutzer ab der zweiten. Ein Steuer-Unterkonto fehlt in allen Tarifen.

Was unterscheidet die Tarife wirklich?

Nicht der Funktionsumfang, sondern das Freikontingent für SEPA-Überweisungen: 2.500 € bei Solo, 25.000 € bei Basic, 50.000 € bei Smart. Dazu steigt das Cashback (0 % / 1 % / 3 %) und die Gebühr für Auslandszahlungen sinkt (1 % / 0,50 % / 0,40 %). Wer wenige, aber große Rechnungen bezahlt, stößt schneller an die Grenze als jemand mit vielen kleinen.

Hat Finom eine deutsche IBAN?

Ja — und das ist der praktische Hauptgrund für Finom gegenüber vielen EU-Fintechs. Deutsche Geschäftskunden, Lastschrifteinzüge und Behörden akzeptieren zwar rechtlich jede EU-IBAN, lehnen sie in der Praxis aber gelegentlich ab. Mit deutscher IBAN entfällt diese Diskussion.

Ist Finom eine Bank?

Nein, Finom ist ein Zahlungsinstitut. Das Geld liegt nicht als klassische Einlage bei einer Bank mit gesetzlicher Einlagensicherung, sondern wird treuhänderisch getrennt verwahrt. Für den laufenden Geschäftsbetrieb ist das unproblematisch; wer größere Beträge dauerhaft liegen lässt, sollte den Unterschied kennen. Die Alternativen mit eigener Banklizenz stehen im Geschäftskonto-Vergleich.

Lohnt sich der Wechsel von Solo auf Basic?

Die Rechnung ist einfach: Basic kostet 84 € im Jahr und hebt das Freikontingent von 2.500 auf 25.000 € im Monat, bringt 1 % Cashback und halbiert die Auslandsgebühr auf 0,50 %. Wer im Monat mehr als 2.500 € überweist oder regelmäßig mit Karte zahlt, hat die 7 € schnell wieder drin. Wer drei Rechnungen im Monat bezahlt, bleibt bei Solo.

Fazit

Finom löst für Selbstständige ein konkretes Problem: eine deutsche IBAN ohne Kontoführungsgebühr. Der Gratis-Tarif ist ein vollwertiges Konto, solange das Überweisungsvolumen klein bleibt. Darüber wird die erste Bezahlstufe schnell zur richtigen Wahl — nicht wegen zusätzlicher Funktionen, sondern wegen des deutlich größeren Freikontingents und des Cashbacks. Zwei Dinge im Blick behalten: Finom ist ein Zahlungsinstitut und keine Bank, und ein Steuer-Unterkonto zum automatischen Zurücklegen der Umsatzsteuer fehlt.

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