bunq Review 2026: Das Geschäftskonto der Neobank im Test
· Aktualisiert: 22. Juli 2026
Affiliate-Link — wir erhalten ggf. eine Provision, ohne Mehrkosten für dich. Wie wir testen
Ideal für
- Freelancer, die Steuern und Rücklagen automatisch auf Unterkonten trennen wollen
- Digital arbeitende Selbstständige, denen App-Banking mit Virtualkarten wichtiger ist als Filialen
- Gründer, die mit einem kostenlosen Konto starten und bei Bedarf upgraden möchten
- Nachhaltigkeits-bewusste Selbstständige (Baum-Pflanz-Programm, grüne Investments)
USP
Unterkonten mit eigener IBAN (bis zu 25 in Pro/Elite) plus wählbare deutsche IBAN — Steuerrücklagen und Budgets trennen sich fast von selbst
Kostenlos testen?
Ja — Free-Business-Konto dauerhaft 0 €, Bezahlpläne 30 Tage kostenlos testen
bunq in 30 Sekunden
Was ist bunq?
bunq ist eine niederländische Neobank mit vollwertiger Banklizenz — kein E-Geld-Institut, sondern eine echte Bank mit Einlagensicherung bis 100.000 €. Das Geschäftskonto richtet sich an Selbstständige und kleine Unternehmen, die komplett per App arbeiten wollen: Konto eröffnen in Minuten, Karten digital erstellen, alles ohne Filiale und Papier.
Für deutsche Freelancer ist bunq vor allem wegen eines Features interessant, das sonst kaum jemand so konsequent baut: der Unterkonten-Architektur.
Der USP: Unterkonten mit eigener IBAN
Je nach Plan legst du 3 (Free), 5 (Core) oder bis zu 25 Unterkonten (Pro/Elite) an — jedes mit eigener IBAN. Das klingt unspektakulär, ändert aber die Finanz-Hygiene komplett: ein Unterkonto für die Umsatzsteuer, eins für die Einkommensteuer-Rücklage, eins pro Großprojekt, eins für den Notgroschen. Eingehende Zahlungen teilt der Payment Sorter per Prozent- oder Betragsregel automatisch auf — die Steuerrücklage passiert dann nebenbei statt nie. Dazu kommen Virtualkarten, die du in Sekunden erstellst und einzelnen Zwecken zuweist (Tool-Abos, Werbebudget), plus Budgetierungs- und Spar-Tools in der App.
Nachhaltigkeit und Extras
bunq positioniert sich als grüne Bank: Baum-Pflanz-Programm, CO₂-Tracking und nachhaltige Ausrichtung der Investments. Wie stark das fürs eigene Gewissen zählt, ist Geschmackssache — messbar ist es Teil der Marke. Praktischer im Alltag: Multi-Währungs-Funktionen und die Möglichkeit, Guthaben zu verzinsen (Konditionen ändern sich regelmäßig — vor Kontoeröffnung aktuell prüfen).
Preise: vom Gratis-Konto bis Elite
Der Einstieg ist für Einzelunternehmer dauerhaft kostenlos (Free Business, 3 Unterkonten, verbrauchsabhängige Extras). Core (7,99 €/Monat) bringt 5 Unterkonten und die Spar-Tools — solide für den Start, aber Bargeldabhebungen kosten hier 0,99–2,99 €. Die volle Architektur gibt es in Pro (13,99 €) und Elite (23,99 €): bis zu 25 Unterkonten, 3 physische plus 25 virtuelle Karten, 6 kostenlose Abhebungen im Monat; die Metal-Karte kostet einmalig 99 €. Bezahlpläne lassen sich 30 Tage kostenlos testen. Stand Juli 2026.
IBAN-Wahl: das alte NL-Problem ist gelöst
Lange war die niederländische IBAN bunqs größter Haken für deutsche Kunden — vereinzelt lehnten Anbieter Lastschriften auf Nicht-DE-IBANs ab. Das ist Geschichte: bunq vergibt deutschen Geschäftskunden inzwischen eine deutsche IBAN und bietet insgesamt IBANs aus fünf Ländern (DE, NL, FR, ES, IE) an. Auch Bareinzahlungen gehen mittlerweile — über Einzelhandelspartner (Barzahlen/viacash), die ersten 100 € im Monat kostenlos, danach 2,5 % Gebühr. Wer Funktionen wie automatische Steuerschätzung sucht, vergleicht trotzdem mit Kontist — den Marktüberblick gibt unser Geschäftskonto-Vergleich.
Für wen lohnt sich bunq?
bunq passt zu Selbstständigen, die ihre Finanzen aktiv strukturieren wollen und App-Banking bevorzugen: Die Unterkonten-Disziplin ist ein echter Produktivitäts-Gewinn, das Free-Konto macht das Ausprobieren für Einzelunternehmer risikolos. Wer dagegen häufig Bargeld bewegt, Telefon-Support braucht oder nur ein simples Konto ohne Architektur-Ambitionen sucht, ist woanders günstiger und einfacher bedient.
Was uns an bunq gefällt und was nicht
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Unterkonten mit eigener IBAN (3/5/25 je nach Plan) — Zahlungen per Payment Sorter automatisch aufteilen
- Dauerhaft kostenloses Free-Business-Konto zum Einstieg
- Virtualkarten in Sekunden erstellt — praktisch für Tool-Abos und Team-Ausgaben
- Vollbank mit niederländischer Lizenz, Einlagensicherung bis 100.000 € — und wählbarer deutscher IBAN
- Nachhaltigkeits-Programm (Bäume pflanzen) und grüne Ausrichtung
Nachteile
- Volle 25 Unterkonten erst in Pro/Elite (23,99 € bzw. 13,99 €/Monat)
- Support nur per App/Chat, gemischte Bewertungen bei Problemfällen
- Free-Konto nur für Einzelunternehmer, mit verbrauchsabhängigen Gebühren
- Bareinzahlung nur über Einzelhandelspartner — ab 100 €/Monat mit 2,5 % Gebühr
Preise & Pläne
Free Business
Kostenlos
dauerhaft kostenlos — für Einzelunternehmer
- Vollwertiges Geschäftskonto mit IBAN
- 3 Unterkonten
- Kostenpflichtige Extras nach Verbrauch
- Guter Start zum Ausprobieren
Core
7,99 €
pro Monat
- 5 Unterkonten mit eigener IBAN
- Mastercard Debit inklusive
- Budgetierungs- und Spar-Tools
- Payment Sorter: Zahlungen automatisch aufteilen
Pro / Elite
13,99 € / 23,99 €
pro Monat
- Bis zu 25 Unterkonten mit eigener IBAN
- 3 physische + 25 virtuelle Karten
- 6 kostenlose Bargeldabhebungen/Monat
- Metal-Karte optional (einmalig 99 €)
Preise ohne Gewähr – aktuelle Tarife auf der offiziellen Website prüfen.
Häufige Fragen
Was kostet das bunq Geschäftskonto?
bunq bietet ein dauerhaft kostenloses Free-Business-Konto. Die Bezahlpläne: Core 7,99 €/Monat, Pro 13,99 €/Monat, Elite 23,99 €/Monat — mit 30 Tagen kostenloser Testphase. Stand Juli 2026, aktuelle Preise auf bunq.com gegenchecken.
Bekomme ich bei bunq eine deutsche IBAN?
Ja — bunq vergibt deutschen Geschäftskunden inzwischen eine deutsche IBAN; insgesamt stehen IBANs aus fünf Ländern zur Wahl (DE, NL, FR, ES, IE). Das frühere NL-IBAN-Problem mit Lastschrift-Zicken deutscher Anbieter ist damit vom Tisch. Ob die DE-IBAN auch im Free-Plan verfügbar ist, am besten direkt bei der Kontoeröffnung prüfen.
Ist mein Geld bei bunq sicher?
Ja — bunq ist eine vollwertige Bank mit niederländischer Banklizenz, Guthaben sind über die niederländische Einlagensicherung bis 100.000 € pro Person geschützt.
Was bringen die bunq-Unterkonten für Selbstständige?
Das ist bunqs stärkstes Feature: je nach Plan 3, 5 oder bis zu 25 Unterkonten mit jeweils eigener IBAN. Damit lassen sich Steuerrücklagen, Umsatzsteuer, Notgroschen und Projekt-Budgets automatisch trennen — eingehende Zahlungen können per Regel direkt aufgeteilt werden. Kaum ein anderes Geschäftskonto in dieser Preisklasse kann das so granular.
bunq oder Kontist — was passt besser für Freelancer?
Kontist ist der deutsche Spezialist mit automatischer Steuerschätzung und -rücklage speziell für Solo-Selbstständige. bunq bietet mehr Konto-Flexibilität (Unterkonten mit eigener IBAN, Virtualkarten, Multi-Währung, wählbare DE-IBAN) und ein kostenloses Einstiegskonto. Faustregel: automatische deutsche Steuer-Integration = Kontist, maximale Konto-Architektur = bunq.
Fazit
bunq ist das flexibelste Geschäftskonto im Vergleich: Die Unterkonten-Architektur mit eigenen IBANs ist für disziplinierte Rücklagen-Trennung unschlagbar, die inzwischen wählbare deutsche IBAN räumt den früheren Haupt-Kritikpunkt ab, und das Free-Konto macht den Einstieg für Einzelunternehmer risikofrei. Die volle Stärke schaltet erst Pro/Elite frei — wer nur ein simples Konto sucht, zahlt für Architektur, die er nicht nutzt. Für automatische Steuer-Integration bleibt Kontist der Spezialist.
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