Geschäftskonto Kostenpflichtig

DKB Business Review 2026: Kosten, Karten und wer das Konto bekommt

Fastlancer Team · Aktualisiert: 3. Sept. 2026

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Direkter Link zum Anbieter — ohne Provision für uns. Wie wir testen

DKB Business

Ideal für

  • Freiberufler mit vielen Buchungen im Monat, die keine Postenpreise zahlen wollen
  • Berater, Ingenieure, Heilberufe und Kanzleien — die Berufsgruppen, die der Antrag direkt vorsieht
  • Wer sein Geld bei einer Bank mit gesetzlicher Einlagensicherung liegen haben will
  • Steuerberater-Anbindung über DATEV und FinTS ohne Aufpreis

USP

Deutsche Vollbank mit gesetzlicher Einlagensicherung, unbegrenzten beleglosen Buchungen und DATEV-Anbindung — zum Pauschalpreis von 15 € im Monat.

Kostenlos testen?

Nein — 15 € im Monat ab dem ersten Tag

15 € im Monat, keine Postenpreise: das Modell

Das DKB-Business ist das Geschäftskonto der Deutschen Kreditbank für Freiberufler, Selbstständige, Heilberufe und Immobilienverwalter — ein Tarif, ein Preis: 15 € im Monat. Darin stecken alle beleglosen Buchungen: Überweisungen, Echtzeitüberweisungen, Sammelüberweisungen, Lastschriften und Daueraufträge, dazu Kontoauszüge und Kartenabrechnungen ins elektronische Postfach. Das Konto ist ein reines Internet-Konto; beleghafte Aufträge sieht das Paket nicht vor.

Der Festpreis ist die eigentliche Ansage. Das andere Geschäftskonto der DKB — das Standard-Geschäftsgirokonto für Branchenkunden — kostet ebenfalls 15 € im Monat, berechnet aber 0,08 € je beleglose Buchung, Eingänge eingeschlossen. Bei 100 Buchungen im Monat sind das 8 € Unterschied; beim DKB-Business bleibt es bei 15 €. Wer viele kleine Rechnungen schreibt, hat hier einen Preis, der nicht mitwächst.

DKB-Business-Kosten 2026

PositionPreisAnmerkung
Kontoführung15 €/Monatalle beleglosen Buchungen inklusive
Visa Geschäftskreditkarte30 €/Jahrfür Konten ab 1. Juli 2026; ältere Karten bleiben kostenfrei
Girokarte30 €/Jahrgleiche Regel wie die Visa-Karte
Kartenzahlung0 € in EuroFremdwährung 2,20 % vom Umsatz
Bargeld am Automaten0 € in EuroBetreiberentgelte möglich; Fremdwährung 2,20 %; am Schalter 3 %, mindestens 5 €
Business-Guthabenkonto10 €/Monatoptional, 1,50 % p. a. variabel; das Girokonto selbst verzinst mit 0 %
Kontokorrentkredit9,30 % p. a.Kreditlinie nur für freie und Heilberufe auf Antrag
Geduldete Überziehung11,40 % p. a.variabel, an den EZB-Leitzins gekoppelt

Die Kartengebühr ist neu. Bis zum 30. Juni 2026 war die Visa Geschäftskreditkarte im Monatspreis enthalten; die Produktseite formuliert das an einer Stelle noch so. Das Preisverzeichnis mit Stand 1. Juli 2026 sagt in Fußnote 75 etwas anderes: Für Karten, die mit einer Kontoeröffnung ab diesem Datum ausgegeben werden, fallen 30 € im Jahr an — Bestandskarten bleiben frei. Für Neukunden heißt das: Konto plus Visa-Karte kosten 210 € im Jahr, mit Girokarte 240 €.

Die Kreditlinie gibt es nur für freie und Heilberufe. Wer außerhalb dieser Gruppen Fremdkapital braucht, vergleicht Ratenkredite besser gesondert — etwa über den Kreditvergleich von smava, der auch Selbstständige bedient.

Das Guthabenkonto rechnet sich erst bei hohem Bestand. 10 € im Monat sind 120 € im Jahr; bei 1,50 % Zins braucht es 8.000 € Dauerguthaben, bevor die Zinsen die Gebühr decken — vor Steuern. Wer seine Umsatzsteuer-Rücklage parken will, ist damit bedient; wer nur 3.000 € auf die Seite legt, zahlt drauf.

Wer das Konto bekommt: die Berufsgruppen im Antrag

Die DKB schreibt „Selbstständige“ und „die Rechtsform spielt keine Rolle“ — der Antrag ist präziser. Er fragt als Erstes die Berufsgruppe ab, aus einer festen Liste: Rechts- und steuerberatende Berufe, Wirtschafts- und Unternehmensberatung, gewerbliche Immobilienverwalter, Journalisten und Bildberichterstatter, medizinische und Heilberufe, soziale Berufe, Bildung und Forschung, technische und wissenschaftliche Berufe. Hinter mehreren Gruppen liegt eine zweite Liste mit Einzelberufen — dort stehen etwa IT-Berater, EDV-Berater, Informatiker, Ingenieure, Architekten, Industriedesigner und Systemanalytiker. Es ist die Logik der freien Berufe nach § 18 EStG, in Kontoform gegossen.

Alle anderen wählen „Weitere Berufsgruppe“. Der Antrag läuft dann weiter — Rechtsform natürliche Person oder Gesellschaft, Frage nach dem eingetragenen Kaufmann —, ohne dass die DKB für diese Gruppe eine Zusage in Aussicht stellt. Wer Onlinehandel, Handwerk oder Gastronomie betreibt, sollte nicht fest mit einer Eröffnung planen; wer als Grafikdesigner oder Texter arbeitet, findet seinen Beruf in keiner Liste und landet ebenfalls bei „Weitere Berufsgruppe“. Die Eröffnung selbst ist digital: Antrag ausfüllen, PDF unterschreiben und hochladen, Video-Ident per Smartphone, Zugangsdaten und Karte kommen per Post.

Die Entscheidung in drei Zeilen
  • Beruf steht in der Liste und es fallen 50+ Buchungen im Monat an: Festpreis lohnt sich
  • Kanzlei, Praxis oder Beratung mit Steuerberater auf DATEV: die Anbindung kostet nichts extra
  • wenige Buchungen, Bargeld oder Wunsch nach Steuer-Unterkonto: Finom oder Kontist passen besser

Privatkonto statt Geschäftskonto? Die Girokonto-Frage

Viele Solo-Selbstständige nutzen statt des DKB-Business das private DKB-Girokonto: kostenlos ab 700 € Geldeingang im Monat (Aktivstatus) oder unter 28 Jahren, sonst 4,50 € im Monat, mit kostenloser Visa Debitkarte und einem Dispozins von 7,91 % mit Aktivstatus beziehungsweise 8,51 % ohne. Rechtlich dürfen Freiberufler und Einzelunternehmer ein Privatkonto geschäftlich nutzen; die DKB führt das Girokonto allerdings als Privatkundenprodukt, und Kapitalgesellschaften wie GmbH oder UG brauchen ohnehin ein Konto auf den Namen der Gesellschaft.

Die Rechnung ist einfach: Das Girokonto spart 210 € im Jahr, das Business-Konto liefert getrennte Buchhaltung, DATEV-Export, Lastschrifteinzug und eine Geschäftskreditkarte mit anfänglich mindestens 1.000 € Limit. Wer die Trennung von privat und geschäftlich ernst nimmt — spätestens bei der ersten Betriebsprüfung zahlt sie sich aus —, nimmt das Business-Konto oder eines der kostenlosen Fintech-Konten aus dem Geschäftskonto-Vergleich.

Was uns am DKB-Business gefällt und was nicht

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Ein Preis, keine Postenpreise: Bei 100 Buchungen im Monat kostet das Konto nicht mehr als bei zehn
  • Deutsche Vollbank — gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € plus freiwilliger Fonds des VÖB
  • DATEV und FinTS ohne Aufpreis — der Steuerberater zieht die Umsätze direkt
  • Kreditlinie für freie und Heilberufe direkt auf dem Konto, 9,30 % p. a.

Nachteile

  • Kein kostenloser Einstieg: 15 € im Monat ab dem ersten Tag, seit Juli 2026 je Karte 30 € im Jahr obendrauf
  • Der Antrag fragt eine feste Berufsgruppen-Liste ab — wer nicht hineinpasst, wählt „Weitere Berufsgruppe“ ohne Aussicht auf eine zugesagte Eröffnung
  • Kein Steuer-Unterkonto, keine automatischen Rücklagen; das Guthabenkonto kostet extra
  • Bareinzahlungen kennt das Preisverzeichnis nicht, nur einen Safebag-Abholservice ab 75 € je Abholung — für Bargeldgeschäfte ungeeignet

Preise & Pläne

Featured

DKB-Business

€15

im Monat, ein Tarif für alle

  • Unbegrenzte beleglose Überweisungen, Lastschriften und Daueraufträge
  • Kontoauszüge und Kartenabrechnungen ins elektronische Postfach
  • DATEV-Anbindung und FinTS ohne Zusatzkosten (EBICS 25 €/Monat)

Visa Geschäftskreditkarte

€30

im Jahr, für Konten ab 1. Juli 2026

  • Kartenzahlung in Euro kostenlos, Fremdwährung 2,20 %
  • Bargeld in Euro am Automaten ohne DKB-Entgelt
  • Girokarte ebenfalls 30 € im Jahr

Business-Guthabenkonto

€10

im Monat, optional

  • 1,50 % p. a. variabel auf das Guthaben
  • Tagesgeld-Funktion, jederzeit umbuchen
  • Lohnt sich erst ab rund 8.000 € Dauerguthaben

Preise ohne Gewähr – aktuelle Tarife auf der offiziellen Website prüfen.

Häufige Fragen

Was kostet das DKB-Business 2026?

15 € im Monat, darin alle beleglosen Buchungen und die elektronischen Kontoauszüge. Für Konten, die seit dem 1. Juli 2026 eröffnet wurden, kosten Visa Geschäftskreditkarte und Girokarte je 30 € im Jahr; das optionale Business-Guthabenkonto 10 € im Monat. Konto plus Visa-Karte ergeben also 210 € im Jahr. Stand September 2026 nach dem Preis- und Leistungsverzeichnis für Geschäftskunden (Stand 1. Juli 2026) — gegenchecken auf dkb.de/business.

Ist die Visa Geschäftskreditkarte beim DKB-Business kostenlos?

Für Karten, die vor dem 1. Juli 2026 bestanden, ja — für alle danach ausgegebenen nicht mehr. Das Preisverzeichnis hält in Fußnote 75 fest: Für Karten, die im Rahmen einer Kontoeröffnung ab dem 1. Juli 2026 ausgegeben werden, fallen 30 € im Jahr an. Karten, die vor diesem Datum bestanden, bleiben kostenfrei. Die Produktseite spricht an einer Stelle noch davon, die Karte sei im Monatspreis enthalten — maßgeblich ist das Preisverzeichnis.

Wer kann ein DKB-Business eröffnen?

Der Antrag fragt zuerst die Berufsgruppe ab: Rechts- und steuerberatende Berufe, Wirtschafts- und Unternehmensberatung (darunter IT- und EDV-Berater), gewerbliche Immobilienverwalter, Journalisten und Bildberichterstatter, medizinische und Heilberufe, soziale Berufe, Bildung und Forschung, technische Berufe (Ingenieure, Architekten, Industriedesigner, Systemanalytiker) und wissenschaftliche Berufe (Informatiker, Mathematiker). Alle anderen wählen „Weitere Berufsgruppe“ — der Antrag läuft dann ohne Berufsangabe weiter, und die DKB prüft ihn wie jeden anderen; eine Zusage stellt sie für diese Gruppe nirgends in Aussicht. Die Rechtsform ist frei: natürliche Person (auch als eingetragener Kaufmann) oder Gesellschaft.

Hat das DKB-Business eine DATEV-Schnittstelle?

Ja, laut DKB ohne zusätzliche Kosten. Dazu kommt FinTS mit PIN/TAN, sodass sich das Konto in Buchhaltungssoftware und Multi-Banking-Programme wie StarMoney einbinden lässt — gemeinsam mit dem privaten Konto. EBICS gibt es ebenfalls, kostet aber laut Preisverzeichnis 25 € im Monat je Kunden-ID. SEPA-Lastschriften kannst du einziehen, wenn du die Funktion im Antrag auswählst.

DKB-Business oder Kontist und Finom?

Kontist und Finom starten kostenlos und bieten Dinge, die der DKB fehlen: Finom eine deutsche IBAN ohne Kontoführungsgebühr, Kontist automatische Steuerrücklagen auf einem Unterkonto. Die DKB hält dagegen mit eigener Banklizenz, gesetzlicher Einlagensicherung und einem Festpreis ohne Buchungslimits. Wer wenige Buchungen hat, fährt mit den Fintechs günstiger; wer als Kanzlei, Praxis oder Beratung 100 Buchungen im Monat verarbeitet und Wert auf eine Bank legt, ist bei der DKB richtig. Die Anbieter nebeneinander stehen im Geschäftskonto-Vergleich.

Fazit

Das DKB-Business ist das Konto für Selbstständige, die Bank statt Fintech wollen: gesetzliche Einlagensicherung, DATEV-Anbindung und unbegrenzte Buchungen für 15 € im Monat. Seit Juli 2026 kommen 30 € im Jahr je Karte dazu — Konto und Visa-Karte kosten damit rund 210 € im Jahr. Wer wenige Buchungen hat oder ein Steuer-Unterkonto will, fährt mit Finom oder Kontist günstiger; wer als Berater, Ingenieur oder Heilberufler 100 Buchungen im Monat verarbeitet, bekommt hier einen festen Preis ohne Überraschungen.

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