Beste Sicherheitssoftware für kleine Unternehmen 2026: 6 Tools im Vergleich
Fastlancer Team · Aktualisiert: 18. Aug. 2026
Sicherheitssoftware für ein kleines Unternehmen zerfällt in drei Aufgaben, die regelmäßig für eine gehalten werden: Schadsoftware von den Geräten fernhalten (Antivirus), die Verbindung in fremden Netzen absichern (VPN) und Mail und Dateien für Dritte unlesbar machen (verschlüsselte Suite). Zwei Tools zu kaufen, die dasselbe tun, während die dritte Lücke offen bleibt, ist der häufigste Fehler in dieser Größenordnung. Dieser Vergleich stellt die 6 Sicherheits-Tools gegenüber, die wir im Detail getestet haben — sortiert danach, welche Aufgabe sie tatsächlich erledigen.
Kurz gefasst
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Zu den Preisen: Alle Angaben sind im August 2026 geprüft. Die Anbieter rabattieren fast durchgehend, prüfe den Preis also vor Vertragsabschluss auf der Anbieterseite.
Antivirus und VPN lösen zwei verschiedene Probleme
Antivirus läuft auf dem Gerät. Er überwacht Dateien und Prozesse, stoppt Viren, Malware und Ransomware vor der Ausführung, warnt vor Phishing-Seiten und prüft, ob das gerade verbundene WLAN unsicher ist. Wenn ein Kunde eine manipulierte Rechnung als Anhang schickt, ist das die Schicht, die greift. Wenn Ransomware den Ordner mit sechs Monaten Kundenarbeit verschlüsselt, hätte kein VPN der Welt geholfen.
Ein VPN verschlüsselt die Verbindung. Es kapselt den Datenverkehr zwischen Rechner und Internet und verbirgt die IP-Adresse — das macht Café-, Coworking- und Hotel-WLAN erst zum Arbeitsplatz und öffnet geoblockte Tools. Gegen einen bösartigen Download tut es nichts: Sobald die Datei auf der Platte liegt, ist der Tunnel irrelevant.
Womit anfangen?
- Antivirus zuerst, wenn der Wert auf den Geräten liegt: Kundendateien, Rechnungen, Projektarchive — und du überwiegend an einem festen Ort arbeitest.
- VPN zuerst, wenn das Netz die Schwachstelle ist: Cafés, Coworking, Hotels, Kundenbüros, Flughafen- und Messe-WLAN.
- Beides auf einer Rechnung: Surfshark One enthält den Antivirus im VPN-Abo.
- Nicht annehmen, ein VPN ersetze den Virenschutz. Tut es nicht — und umgekehrt genauso wenig.
An den Rändern verschwimmen die beiden Schichten, und das lohnt sich zu wissen, bevor man doppelt kauft. Surfshark One bringt einen echten Antivirus mit Echtzeitschutz und geplanten Scans im VPN-Tarif mit. NordVPN liefert Threat Protection Pro, das Malware, Tracker und gefährliche Seiten auch dann blockiert, wenn das VPN gar nicht verbunden ist. ExpressVPN Basic enthält Lite Protection gegen Werbung und schädliche Seiten, Advanced ergänzt Tracker-Blocker und Passwortmanager. Avast Ultimate geht den umgekehrten Weg und packt SecureLine VPN in die Antivirus-Suite. Keine dieser Beigaben ist so vollständig wie das jeweilige Spezialprodukt — für ein Ein-Personen-Unternehmen reicht sie oft trotzdem.
Die dritte Schicht — verschlüsselte Mail, verschlüsselte Ablage und ein ordentlicher Passwortmanager — ist die, die am längsten aufgeschoben wird. Wenn das Sensible tatsächlich im Postfach liegt, ist genau das die Lücke, die zu schließen ist.
Vergleichstabelle: Sicherheitssoftware für kleine Unternehmen
| Tool | Was es ist | Gratis-Option | Ab | Geräte |
|---|---|---|---|---|
| Surfshark One | VPN + Antivirus | 7 Tage testen, 30 Tage Geld-zurück | 2,49 €/Monat (24 Monate) | Unbegrenzt |
| Avast | Antivirus | Ja — dauerhaft kostenlos | 0 € · Premium ab 41,88 € im 1. Jahr | 1–10 |
| NordVPN | VPN | Nein — 30 Tage Geld-zurück | 3,39 €/Monat (2 Jahre) | 10 |
| ExpressVPN | VPN | Nein — 30 Tage Geld-zurück | 2,49 €/Monat (28 Monate) | 10–14 |
| CyberGhost | VPN | Nein — 45 Tage Geld-zurück | 2,49 €/Monat (26 Monate) | 7 |
| Proton for Business | Verschlüsselte Mail, Drive, VPN, Pass | Kein Gratis-Business-Tarif — 14 Tage testen | 6,99 €/Nutzer/Monat (jährlich) | pro Nutzerplatz |
1. Surfshark One — VPN und Antivirus auf einer Rechnung
Am besten für: kleine Unternehmen, die beide Schichten ohne zwei Abos abdecken wollen, und für Setups mit mehr Geräten als Köpfen. Preis: Starter 2,49 €/Monat, One 2,49 €/Monat, One+ 4,49 €/Monat — jeweils im 24-Monats-Abo mit drei Gratis-Monaten, einmalig 67,23 € für die ersten 27 Monate (121,23 € bei One+).
Surfshark steht hier vorn wegen einer Eigenheit der eigenen Preisliste: One kostet aktuell exakt so viel wie der reine VPN-Tarif Starter und bringt zusätzlich Antivirus mit Echtzeitschutz und geplanten Scans, Datenleck-Warnungen und eine private Suche mit. Bei identischem Preis hat Starter keine Daseinsberechtigung. Das VPN darunter ist echte Oberklasse: 4.500+ Server in 100 Ländern, eine 2025 von Deloitte unabhängig geprüfte No-Logs-Richtlinie, reine RAM-Server, die bei jedem Neustart alles verwerfen, CleanWeb gegen Werbung und Tracker auf DNS-Ebene, MultiHop für doppelte Verschlüsselung über zwei Länder und der NoBorders-Modus für restriktive Länder. Hauptsitz sind die Niederlande.
Für kleine Unternehmen zählt vor allem eines: unbegrenzt viele gleichzeitige Geräte. NordVPN deckelt bei 10, ExpressVPN bei 10 bis 14, CyberGhost bei 7. Surfshark deckelt gar nicht — ein Abo schützt Arbeitslaptop, Handy, Tablet, Desktop und Router, und die Geräte einer zweiten Person gleich mit.
Der Haken: Die 2,49 € setzen die 24-Monats-Bindung voraus, und der Vertrag verlängert sich automatisch zum vollen Listenpreis statt zum Einführungspreis. Der Monatstarif liegt bei rund 15 €.
Zum ausführlichen Surfshark-Review
2. Avast — die Antivirus-Schicht mit der besten Gratis-Version
Am besten für: kleine Unternehmen, deren Risiko auf den Geräten liegt, und alle, die glaubwürdigen Malware-Schutz zum Nulltarif wollen. Preis: Free Antivirus dauerhaft 0 € · Premium Security ab 41,88 € im ersten Jahr (1 PC + 1 Mobilgerät), 54,04 € für 10 Geräte, Verlängerung ab 72,99 € · Ultimate 79,04 € im ersten Jahr für 10 Geräte, Verlängerung 139,99 €.
Avast ist der einzige dedizierte Virenscanner in diesem Vergleich, und die kostenlose Version ist ungewöhnlich stark: Echtzeit-Scans gegen Viren und Malware, Basis-Ransomware-Schutz, WLAN-Inspektor für unsichere Netze, Website-Prüfungen gegen Phishing sowie Warnungen vor Betrugs-SMS und Fake-Anrufen. Die Erkennungsraten bei AV-Test und AV-Comparatives liegen regelmäßig an der Spitze. Für ein Solo-Unternehmen, das vor allem Malware-Schutz auf dem Arbeitsrechner braucht, reicht die Gratis-Version tatsächlich.
Premium Security zielt genau auf den Punkt, an dem ein Betrieb fremde Daten verarbeitet: echte Firewall, erweiterter Ransomware- und Sensible-Daten-Schutz, Bank-Modus fürs abgesicherte Online-Banking sowie Sperren gegen gefälschte Websites und Webcam-Zugriffe. Je nach Tarif deckt eine Lizenz 1 bis 10 Geräte unter Windows, macOS, iOS und Android ab.
Der Haken: Der Verlängerungspreis liegt nahe beim Doppelten des beworbenen Erstjahrespreises, die Gratis-Version wirbt regelmäßig fürs Upgrade — und es gibt eine echte Datenschutz-Vorgeschichte: Bis Anfang 2020 verkaufte Avast anonymisierte Nutzerdaten über die Tochter Jumpshot, die nach öffentlicher Kritik geschlossen wurde. Heute gehört das Unternehmen zu Gen Digital, dem Konzern hinter Norton und Avira. An der Schutzwirkung ändert das nichts; wem Datensparsamkeit wichtig ist, sollte nach der Installation die Privatsphäre-Einstellungen durchgehen.
Zum ausführlichen Avast-Review
3. NordVPN — das funktionsreichste VPN im Feld
Am besten für: kleine Unternehmen, deren VPN mehr können soll als nur einen Tunnel aufbauen. Preis: Basis 3,39 €/Monat, Plus 4,39 €/Monat, Ultimativ 6,89 €/Monat im 2-Jahres-Abo. 30 Tage Geld-zurück-Garantie auf allen Tarifen.
Threat Protection Pro blockiert Malware, Tracker, aufdringliche Werbung und gefährliche Websites auch dann, wenn das VPN nicht aktiv verbunden ist — eine spürbare Überschneidung mit dem, was ein leichter Virenschutz tut. Der Dark Web Monitor meldet, wenn Zugangsdaten in bekannten Leaks auftauchen. Meshnet baut verschlüsselte Direktverbindungen zwischen eigenen und fremden Geräten auf — praktisch, um einem Kunden eine große Datei zu übergeben, ohne den Umweg über einen Cloud-Dienst. Split-Tunneling lässt lokale Tools und Banking außen vor. Der Plus-Tarif enthält einen Passwortmanager, Ultimativ zusätzlich 1 TB Cloud-Speicher.
Bis zu 10 Geräte laufen gleichzeitig unter einem Abo, und die kartenbasierte Oberfläche ist die, die man am ehesten jemandem ohne IT-Affinität in die Hand gibt.
Der Haken: teurer als CyberGhost oder Surfshark bei kurzen Laufzeiten, ein Sicherheitsvorfall im Jahr 2018 (seither keiner mehr), und auf einzelnen Servern brechen Verbindungen gelegentlich ab.
Zum ausführlichen NordVPN-Review
4. ExpressVPN — Tempo und Stabilität, mit Verlängerungsfalle
Am besten für: Unternehmen, die viel reisen, grenzüberschreitend arbeiten oder ein VPN brauchen, das auch in restriktiven Ländern funktioniert. Preis: Basic 2,49 €/Monat (10 Geräte), Advanced 3,99 € (12 Geräte), Express Pro 6,49 € (14 Geräte, Dedicated IP enthalten) — alle über 28 Monate Laufzeit. 30 Tage Geld-zurück, kein Gratis-Tarif.
ExpressVPN wurde 2009 auf den Britischen Jungferninseln gegründet und betreibt Server in 105 Ländern an 170 Standorten, mit AES-256-Verschlüsselung, strikter No-Logs-Politik, automatischem Kill Switch, Split-Tunneling und DNS-Leak-Schutz. Den Ruf für konstant schnelle, stabile Verbindungen trägt das hauseigene Lightway-Protokoll — auch dort, wo andere Anbieter ins Stocken geraten. Der Support läuft rund um die Uhr per Live-Chat.
Die drei Tarife unterscheiden sich nicht im VPN, sondern in den Extras: Basic hat Lite Protection und ein kleines E-Mail-Relay-Kontingent, Advanced die volle Advanced Protection mit Tracker-Blocker und unbegrenztem Passwortmanager, und Express Pro ist der einzige Tarif, der eine Dedicated IP enthält statt sie als Zusatzpaket zu verkaufen.
Der Haken: die Verlängerung. Nach den 28 Monaten laufen die Tarife zu 79,95 €, 109,95 € bzw. 179,95 € pro Jahr weiter — bei Basic sind das 6,66 €/Monat, rund das Zweieinhalbfache des Einstiegspreises. Erinnerung auf Monat 27 setzen.
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5. CyberGhost — die längste Testphase
Am besten für: preisbewusste kleine Unternehmen und alle, die vor der Bindung wirklich testen wollen. Preis: 11,99 €/Monat im Monatstarif · 6,99 €/Monat im 6-Monats-Plan (Abrechnung 41,94 €) · 2,49 €/Monat im 26-Monats-Plan (einmalig 64,74 € für 26 Monate, danach 64,74 € jährlich). Dedicated IP für 5 €/Monat zusätzlich.
CyberGhost betreibt 9.700+ Server in 100 Ländern mit 256-Bit-AES-Verschlüsselung, einer von Deloitte unabhängig geprüften No-Logs-Richtlinie, automatischem Kill Switch, DNS-Leak-Schutz, Split-Tunneling und WireGuard. Am besten zum Arbeitsalltag passen die Smart Rules: Das VPN verbindet sich selbstständig, sobald ein unbekanntes WLAN dazukommt — damit fällt der Fehlerfall weg, dass der Schutz nur greift, wenn jemand daran denkt, ihn einzuschalten.
Kommerziell heraus sticht die 45-tägige Geld-zurück-Garantie auf den 6- und 26-Monats-Plänen — fast doppelt so lang wie branchenüblich und lang genug, um ein VPN über einen echten Arbeitsmonat zu prüfen statt über ein Wochenende.
Der Haken: etwas langsamer als NordVPN oder ExpressVPN, besonders bei weit entfernten Servern, und nur 7 Geräte gleichzeitig. Der Anbieter sitzt in Rumänien und gehört zu Kape Technologies, was manchen Käufern zu undurchsichtig ist. Der Live-Chat ist nicht immer schnell.
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6. Proton for Business — die Schicht, die weder Antivirus noch VPN abdeckt
Am besten für: kleine Unternehmen mit wirklich sensiblen Mandats- oder Kundendaten — Recht, Gesundheit, Journalismus — und alle, die Mail, Dateien und Passwörter verschlüsselt statt nur geschützt haben wollen. Preis: Mail Essentials ab 6,99 €/Nutzer/Monat (jährlich), Workspace Standard 12,99 €, Workspace Premium 19,99 €. 14 Tage kostenlos testen, kein dauerhaft kostenloser Business-Tarif.
Proton for Business — seit 2026 als Proton Workspace vermarktet — bündelt Mail, Kalender, Drive, Docs, Meet, VPN und Pass in einem Abo pro Nutzer, alles standardmäßig Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Dahinter steht ein Schweizer Unternehmen mit Sitz in Genf und Servern in der Schweiz und Deutschland, ISO-27001-zertifiziert und SOC-2-Type-II-auditiert. Wichtig für die korrekte Einordnung: Proton arbeitet unter Schweizer Datenschutzrecht, nicht direkt unter der DSGVO — die Schweiz hat einen EU-Angemessenheitsbeschluss, Proton ist also DSGVO-konform nutzbar, aber kein EU-Anbieter.
Über die Tarifwahl entscheidet meist nicht der Speicher, sondern die Zahl der eigenen Domains: Mail Essentials deckt drei ab, was für ein Unternehmen plus Nebenprojekt reicht und bei mehreren Marken schnell eng wird. Standard hebt das auf 15 und schaltet Drive, Docs, Meet und Pass frei, mit 1 TB pro Nutzer.
Der Haken: Verschlüsselung kostet Integrationen. Native Gmail- und Outlook-Anbindungen gibt es nicht, die serverseitige Volltextsuche ist prinzipbedingt eingeschränkt, und Docs und Sheets sind weniger ausgereift als bei Google. Für Solo-Selbstständige noch wichtig: Ein persönlicher Mail-Plus-Tarif unterstützt bereits die eigene Domain und kostet deutlich weniger als ein Business-Platz — der Wechsel lohnt erst mit zweitem Postfach oder zentraler Verwaltung.
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Die Auswahl in drei Fragen
1. Wo findet die Arbeit tatsächlich statt? Ein fester Schreibtisch an einem Ort heißt: geringes Netz-Risiko, das Gerät ist alles — dann zuerst Antivirus. Cafés, Coworking, Kundenbüros und Hotels heißen: das Netz dominiert, dann zuerst VPN. Die meisten kleinen Unternehmen liegen dazwischen, und genau das ist das Argument für Surfshark One mit beidem auf einer Rechnung.
2. Wie viele Geräte sind es wirklich? Diese Zahl wird regelmäßig unterschätzt. Laptop, Handy, Tablet und Desktop sind vier, bevor überhaupt jemand eingestellt ist. CyberGhost erlaubt 7, NordVPN 10, ExpressVPN 10 bis 14, Surfshark begrenzt gar nicht.
3. Wie sensibel ist, was im Postfach liegt? Wenn dort Verträge, Gesundheitsdaten oder Recherchematerial liegen, greift weder Antivirus noch VPN — dann führt der Weg zur verschlüsselten Suite, und das ist Protons ganzes Argument.
Was sich kostenlos abdecken lässt
Genau eine Schicht, und die lohnt sich. Avast Free Antivirus ist dauerhaft kostenlos für ein Gerät und deckt echten Malware-Schutz, Phishing-Warnungen und WLAN-Prüfungen ab. Für ein Ein-Personen-Unternehmen ist das eine belastbare Grundlage, keine Demo.
Auf der VPN-Seite gibt es in diesem Vergleich nichts geschenkt: Surfshark hatte nie einen Gratis-Tarif, NordVPN, ExpressVPN und CyberGhost haben ebenfalls keinen. Was es stattdessen gibt, sind Geld-zurück-Fenster — 30 Tage bei NordVPN, ExpressVPN und Surfshark, 45 Tage bei CyberGhost auf den längeren Laufzeiten. In der Praxis funktioniert das wie eine verlängerte Testphase, solange man daran denkt, dass die Erstattung aktiv angefragt werden muss. Protons Gratis-Tarif Proton Free ist ein Privatkonto mit begrenztem Speicher, einer Adresse und einer VPN-Verbindung; die Business-Tarife haben keine dauerhaft kostenlose Variante.
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Fazit
Für die meisten kleinen Unternehmen ist der sinnvolle Sicherheits-Stack 2026 kleiner, als das Marketing nahelegt:
- Surfshark One (2,49 €/Monat), wenn VPN und Antivirus auf einer Rechnung ohne Gerätegrenze abgedeckt sein sollen — die stärkste Standardwahl hier, vor allem weil One dasselbe kostet wie der reine VPN-Tarif.
- Avast (kostenlos oder ab 41,88 € im ersten Jahr für Premium Security), wenn das Risiko auf den Geräten liegt und ein dedizierter Virenschutz mit Firewall und Bank-Modus gefragt ist.
- NordVPN (3,39 €/Monat) oder ExpressVPN (2,49 €/Monat), wenn das VPN die Hauptsache ist — ersteres für Zusatzfunktionen, letzteres für Tempo und Stabilität; CyberGhost (2,49 €/Monat), wenn die 45-Tage-Garantie den Ausschlag gibt.
- Proton for Business (6,99 €/Nutzer/Monat) obendrauf, wenn das Sensible in Mail und Dateien liegt statt auf der Festplatte.
Was auch immer es wird: Trag den Verlängerungstermin in den Kalender. Alle diese Preise sind Langzeit-Einführungsangebote, und in der zweiten Laufzeit verdient die Branche ihr Geld.
Häufige Fragen
Welche Sicherheitssoftware braucht ein kleines Unternehmen wirklich?
Drei Schichten, die drei verschiedene Probleme lösen. Antivirus läuft auf dem Gerät und stoppt Malware, Ransomware und Phishing-Seiten — Avast deckt die Basis kostenlos ab und ergänzt in Premium Security eine Firewall plus Bank-Modus. Ein VPN verschlüsselt die Verbindung selbst und schützt damit im Café-, Coworking- und Hotel-WLAN — das können Surfshark, NordVPN, ExpressVPN und CyberGhost alle gut. Die dritte Schicht sind verschlüsselte Mail und Dateiablage plus Passwortmanager — dafür steht Proton for Business. Die meisten kleinen Unternehmen brauchen die ersten beiden; die dritte hängt davon ab, wie sensibel die Kundendaten sind.
Was ist wichtiger: Antivirus oder VPN?
Beides ersetzt einander nicht. Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an, welchen Schaden du nicht rückgängig machen kannst. Antivirus zuerst, wenn das Gerät das Risiko ist — eine Ransomware-Infektion auf dem Rechner mit allen Kundendaten hätte kein VPN verhindert. VPN zuerst, wenn das Netz das Risiko ist — wer aus Cafés, Coworking-Spaces und Hotels arbeitet, schickt seinen Datenverkehr über Verbindungen, die ihm nicht gehören, und dagegen hilft Antivirus nicht. Wer beides ohne zwei Abos will: Surfshark One enthält den Antivirus im VPN-Tarif.
Wie bekomme ich Antivirus und VPN am günstigsten zusammen?
Über Surfshark One für 2,49 €/Monat im 24-Monats-Abo (einmalig 67,23 € für 27 Monate). Der Grund ist eine Eigenheit der aktuellen Preisliste: Der reine VPN-Tarif Starter kostet exakt dieselben 2,49 €, damit sind Antivirus, Datenleck-Warnungen und private Suche in One faktisch gratis. Die Alternative ist Avast Free (dauerhaft 0 €) plus ein günstiges Langzeit-VPN wie CyberGhost für 2,49 €/Monat im 26-Monats-Plan. Preislich landen beide Wege ähnlich: Surfshark ist eine Rechnung statt zwei, Avast plus CyberGhost bringt den stärkeren dedizierten Virenschutz.
Reicht ein kostenloser Virenscanner für ein kleines Unternehmen?
Für reinen Malware-Schutz ja. Avast Free Antivirus ist dauerhaft kostenlos und deckt Echtzeit-Scans gegen Viren und Malware, einen Basis-Ransomware-Schutz, den WLAN-Inspektor für unsichere Netze und Website-Prüfungen gegen Phishing ab — mit durchweg starken Erkennungswerten bei AV-Test und AV-Comparatives. Was der Gratis-Version fehlt, sind Firewall, Bank-Modus fürs abgesicherte Online-Banking und der Schutz sensibler Daten — also genau die Bausteine, die zählen, sobald Kundendaten und Geschäftskonto im Spiel sind. Der Preis der Gratis-Version sind regelmäßige Upgrade-Hinweise.
Welches Tool passt bei besonders sensiblen Kundendaten?
Proton for Business ist hier die klarste Wahl: Ende-zu-Ende-verschlüsselte Mail, Kalender, Drive, VPN und Passwortmanager, Schweizer Unternehmen mit Servern in der Schweiz und Deutschland, ISO-27001-zertifiziert und SOC-2-Type-II-auditiert. Eine Nuance gehört dazu: Proton arbeitet unter Schweizer Datenschutzrecht, nicht direkt unter der DSGVO — die Schweiz hat einen EU-Angemessenheitsbeschluss, Proton ist also DSGVO-konform nutzbar, aber kein EU-Anbieter. Auf der VPN-Seite sitzt Surfshark in den Niederlanden mit einer 2025 von Deloitte unabhängig geprüften No-Logs-Richtlinie und reinen RAM-Servern, CyberGhost ist ein rumänischer Anbieter mit ebenfalls Deloitte-geprüfter No-Logs-Politik.
Bleiben die beworbenen VPN-Preise wirklich so niedrig?
Nein, und das ist der meistübersehene Punkt der Kategorie. Alle diese Tarife sind Langzeit-Einführungspreise, die höher verlängern. ExpressVPN Basic kostet 2,49 €/Monat für 28 Monate und verlängert dann zu 79,95 € im Jahr — 6,66 €/Monat, rund das Zweieinhalbfache. Surfshark verlängert automatisch zum vollen Listenpreis statt zum Einführungspreis. CyberGhost berechnet einmalig 64,74 € für die ersten 26 Monate, danach 64,74 € jährlich. Avast Premium Security startet bei 41,88 € im ersten Jahr und verlängert bei 72,99 € und mehr. Trag dir den Verlängerungstermin ein paar Wochen vorher in den Kalender.