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Avast: Antivirus & Online-Sicherheit für Selbstständige und kleine Teams

Tim Wittke · Aktualisiert: 4. Sept. 2026

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Avast

Ideal für

  • Selbstständige, die ihren Arbeitsrechner ohne laufende Kosten grundschützen wollen
  • Freelancer, die Kundendaten und Rechnungen vor Ransomware absichern müssen
  • Kleine Teams, die bis zu 10 Geräte mit einer Lizenz abdecken wollen
  • Nutzer, die viel im Online-Banking und in fremden WLANs arbeiten

USP

Solider Malware-Schutz mit einer der besten kostenlosen Antivirus-Versionen am Markt — plus Firewall-Extras, Ransomware-Schutz und abgesichertem Online-Banking im Premium-Tarif

Kostenlos testen?

Ja — Free-Antivirus dauerhaft kostenlos, Premium 30 Tage testbar

Was ist Avast?

Avast ist eines der bekanntesten Antivirus-Programme der Welt und schützt Rechner vor Viren, Ransomware, Phishing und unsicheren Netzwerken. Für Selbstständige ist vor allem eines interessant: Die kostenlose Version gehört zu den besten am Markt und liefert soliden Malware-Grundschutz, ohne dass ein Cent fließt. Wer mehr braucht — Firewall, abgesichertes Online-Banking, Schutz für sensible Kundendaten — steigt auf Premium Security um. Avast gehört heute zu Gen Digital, dem Konzern hinter Norton und Avira.

Avast Free Antivirus unter Windows mit Status-Ansicht, Smart Scan und den Modulen von Ransomware-Schutz über Firewall bis Network Inspector
Avast Free Antivirus unter Windows: Status-Ansicht mit Smart Scan, links die Module von Ransomware-Schutz über Firewall bis Network Inspector — die Basis-Firewall gehört zur Gratis-Version. (Bild: avast.com)

Der Free-Antivirus: erstaunlich viel für 0 €

Die Gratis-Version deckt den kompletten Basisschutz ab: Echtzeit-Scan gegen Viren und Malware, ein Ransomware-Basisschutz, der WLAN-Inspektor für unsichere Netzwerke, eine Website-Prüfung gegen Phishing, die Basis-Firewall und der KI-Avast-Assistent, der verdächtige Nachrichten und Angebote prüft. In den unabhängigen Tests von AV-Test und AV-Comparatives erreicht Avast regelmäßig Spitzenwerte bei der Erkennung. Für viele Solo-Selbstständige, die vor allem einen zuverlässigen Malware-Schutz auf dem Arbeitsrechner wollen, reicht das völlig aus. Der Preis: gelegentliche Upgrade-Hinweise und Pop-ups, die zum Premium-Kauf einladen.

Premium Security: was der Aufpreis bringt

Premium Security setzt genau da an, wo Freelancer mit Kundendaten sensibler werden. Dazu kommen die Firewall-Extras (Leak Protection, Port-Scan- und ARP-Spoofing-Warnungen), die Blockade von Betrugs-SMS und Scam-Anrufen über die Mobil-App, der erweiterte Ransomware- und Sensible-Daten-Schutz, der Bank-Modus für abgesichertes Online-Banking sowie Blockaden gegen gefälschte Websites und unbefugte Webcam-Zugriffe. Eine Lizenz deckt je nach Tarif 1 oder bis zu 10 Geräte über Windows, Mac, iOS und Android ab — praktisch, wenn Laptop, Zweitrechner und Smartphone unter eine Lizenz sollen.

Preise und die ehrliche Rechnung

Premium Security kostet 41,88 € im ersten Jahr (1 PC + 1 Mobilgerät) oder 54,04 € für 10 Geräte, der Ultimate-Tarif mit unbegrenztem VPN 69,48 € bzw. 79,04 € für 10 Geräte. Der Haken ist bei Avast — wie bei fast allen Sicherheitsanbietern — die Verlängerung: Nach dem ersten Jahr springt der Preis auf den regulären Tarif, 72,99 € oder 99,99 € für Premium Security und 104,99 € oder 139,99 € für Ultimate. Wer das vermeiden will, kündigt die Auto-Verlängerung rechtzeitig und vergleicht zum Stichtag neu. Die Preise sind die Aktionsstände von avast.com am 4. September 2026 — vor dem Kauf gegenchecken.

Avast Free Antivirus mit Status „Dieser Computer ist geschützt“ und der Modulliste links
Avast Free Antivirus nach dem Scan: Status „Dieser Computer ist geschützt“, links die Schutzmodule von Virus-Scan bis Firewall, unten der Hinweis auf den Scam Guardian. (Bild: avast.com)

Für wen lohnt sich Avast?

Für Selbstständige, die vor allem soliden Malware-Schutz auf einem Rechner wollen, ist der Free-Antivirus schwer zu schlagen. Wer regelmäßig Online-Banking macht, Kundendaten verarbeitet oder in fremden WLANs arbeitet, ist mit Premium Security richtig aufgestellt — sollte aber den Verlängerungspreis einplanen. Wer maximale Funktionsdichte in einer Bezahl-Suite sucht, vergleicht mit den Alternativen in unserer Übersicht der Sicherheits-Tools.

Was uns an Avast gefällt und was nicht

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Eine der besten kostenlosen Antivirus-Versionen am Markt, dauerhaft gratis
  • Sehr gute Erkennungsraten in unabhängigen Tests (AV-Test, AV-Comparatives)
  • Premium deckt bis zu 10 Geräte über Windows, Mac, iOS und Android ab
  • Bank-Modus und Sensible-Daten-Schutz sind für Selbstständige praktisch relevant
  • Deutsche Oberfläche und deutschsprachiger Support

Nachteile

  • Verlängerungspreis fast doppelt so hoch wie der beworbene Erstjahrespreis
  • Free-Version zeigt regelmäßig Upgrade-Hinweise und Pop-ups
  • Datenschutz-Altlast: Avast verkaufte bis 2020 Nutzerdaten über die Tochter Jumpshot
  • Für reine Mac-Nutzer bringen viele Zusatzmodule kaum Mehrwert

Preise & Pläne

Free Antivirus

Kostenlos

dauerhaft kostenlos, 1 Gerät

  • Viren-, Malware- und Ransomware-Basisschutz
  • WLAN-Inspektor und Website-Prüfung
  • Basis-Firewall und KI-Avast-Assistent für verdächtige Nachrichten
  • Kein Bank-Modus, keine Firewall-Extras
Featured

Premium Security

41,88 €

erstes Jahr (1 PC + 1 Mobilgerät) · Verlängerung 72,99 €/Jahr · 10 Geräte 54,04 € (danach 99,99 €)

  • Firewall-Extras: Leak Protection, Port-Scan- und ARP-Spoofing-Warnungen
  • Erweiterter Ransomware- und Sensible-Daten-Schutz
  • Bank-Modus fürs abgesicherte Online-Banking
  • Blockiert gefälschte Websites und Webcam-Zugriffe

Ultimate

69,48 €

erstes Jahr (1 PC + 1 Mobilgerät) · Verlängerung 104,99 €/Jahr · 10 Geräte 79,04 € (danach 139,99 €)

  • Alles aus Premium Security
  • SecureLine VPN ohne Datenlimit
  • Cleanup Premium für mehr Tempo
  • AntiTrack gegen Online-Tracking

Preise ohne Gewähr – aktuelle Tarife auf der offiziellen Website prüfen.

Häufige Fragen

Was kostet Avast?

Der Free-Antivirus ist dauerhaft kostenlos. Premium Security startet bei 41,88 €/Jahr fürs erste Jahr (1 PC + 1 Mobilgerät) oder 54,04 € für 10 Geräte; Ultimate mit VPN kostet 69,48 € (1 PC + 1 Mobilgerät) oder 79,04 € für 10 Geräte. Wichtig: Das sind Erstjahres-Aktionspreise — die Verlängerung liegt deutlich höher (Premium 72,99 € bzw. 99,99 €, Ultimate 104,99 € bzw. 139,99 €). Stand September 2026, aktuelle Preise auf avast.com prüfen.

Ist die kostenlose Version von Avast gut genug?

Für den reinen Malware-Grundschutz: ja. Der Free-Antivirus deckt Viren, Ransomware-Basisschutz, WLAN-Prüfung und Phishing-Warnungen ab und schneidet in unabhängigen Tests stark ab. Was fehlt, sind die Firewall-Extras, der abgesicherte Bank-Modus, der Sensible-Daten-Schutz und die Blockade von Betrugs-SMS und Scam-Anrufen — genau die Bausteine, die für Selbstständige mit Kundendaten und Online-Banking interessant sind.

Warum ist der Verlängerungspreis so viel höher?

Wie fast alle Antivirus-Anbieter arbeitet Avast mit Erstjahres-Rabatten: Der beworbene Preis gilt nur für das erste Jahr, danach greift der reguläre Tarif (z. B. Premium 41,88 € → 72,99 €). Wer den Sprung vermeiden will, kündigt die Auto-Verlängerung rechtzeitig und schließt neu ab oder vergleicht zum Verlängerungstermin die Konkurrenz.

Avast oder Bitdefender — was ist besser?

Beide erkennen Malware in Tests exzellent. Avast hat die stärkere kostenlose Version und eine aufgeräumtere, einsteigerfreundliche Oberfläche; Bitdefender packt mehr Funktionen in seine Bezahl-Suiten (Passwort-Manager, Kindersicherung). Bei der Systemlast sprechen die Labore für Avast: Im Performance-Test von AV-Comparatives im April 2026 kam Avast auf einen Impact-Wert von 5,5, Bitdefender auf 9,6, beide ADVANCED+. Faustregel: Wer eine gute Gratis-Basis, einen leichten Client oder ein simples Bedien-Erlebnis will, nimmt Avast; wer maximale Funktionsdichte in der Bezahl-Suite sucht, schaut auf Bitdefender.

Ist Avast nach dem Jumpshot-Skandal noch vertrauenswürdig?

Avast verkaufte bis Anfang 2020 über die Tochter Jumpshot angeblich anonymisierte Nutzerdaten — nach öffentlicher Kritik wurde Jumpshot geschlossen, 2024 verhängte die US-Handelsbehörde FTC 16,5 Mio. $ Strafe und ein Verkaufsverbot für Browserdaten. Seither betont der Konzern (heute Teil von Gen Digital, mit Norton und Avira) strengere Datenschutzrichtlinien. Die Erkennungsleistung war nie betroffen; wer maximale Datensparsamkeit will, sollte die Datenschutzeinstellungen nach der Installation aktiv prüfen.

Fazit

Avast bleibt eine der solidesten Optionen für den Basisschutz — vor allem, weil die kostenlose Version ungewöhnlich gut ist und für viele Selbstständige als Malware-Grundschutz völlig ausreicht. Wer die Firewall-Extras, abgesichertes Online-Banking und Ransomware-Schutz für Kundendaten will, fährt mit Premium Security gut, sollte aber den kräftigen Sprung beim Verlängerungspreis einkalkulieren und rund um den Verlängerungstermin die Konkurrenz vergleichen. Die Jumpshot-Vergangenheit ist ein berechtigter Vorbehalt, an der Schutzleistung selbst gibt es wenig auszusetzen.

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