BuchhaltungsButler Review 2026: Preise, Tarife und für wen sich das lohnt
Fastlancer Team · Aktualisiert: 14. Sept. 2026
Kurz-Urteil
Ideal für
- Selbstständige, Vereine und kleine Teams mit vielen Belegen, die das Abtippen loswerden wollen
- Alle mit Umsatzsteuerpflicht — die Voranmeldung steckt ab Smart drin
- Wer mit der Steuerberatung arbeitet: Gratis-Zugang und Export sind in jedem Tarif
- Onlinehandel — dafür gibt es eigene E-Commerce-Tarife mit Shop-Schnittstelle
Nicht geeignet für
- Wer nur wenige Belege im Monat hat — die Automatik rechnet sich dann nicht
- Kleinunternehmer ohne Umsatzsteuerpflicht
- Wer dauerhaft kostenlos arbeiten will
- Einstieg
- ab 29,90 € / Monat
- Kostenlos testen?
- Ja — Geld-zurück-Garantie, monatlich kündbar
- Stärke
- KI-Belegerkennung mit Regeln und Sammelverarbeitung — Belege werden zugeordnet statt abgetippt.
Belege erkennen statt abtippen
BuchhaltungsButler setzt an der Stelle an, die in der Buchhaltung am meisten Zeit frisst: der Belegerfassung. Die KI liest Belege aus, ordnet sie zu und lernt über Regeln, wie wiederkehrende Posten zu behandeln sind. Dazu kommen Sammelverarbeitung, angebundene Bankkonten samt Kreditkarten und PayPal sowie Einzel- und Sammelüberweisungen direkt aus der Software.

Rechnungen, Angebote und Gutschriften gehören ebenso dazu wie das Senden und Empfangen von E-Rechnungen — letzteres bereits im günstigsten Tarif, was angesichts der Pflicht zur E-Rechnung nicht selbstverständlich ist.
Preise 2026
Die entscheidende Grenze liegt zwischen Light und Smart, und sie kostet fünf Euro. Erst ab Smart erledigt die Software die Umsatzsteuer-Voranmeldung — samt Zusammenfassender Meldung, EÜR und Bilanz. Light ist bewusst für die Arbeitsteilung gebaut: Du erfasst und buchst vor, die Kanzlei schließt ab.
Drei Dinge zeigen die Tarifkarten nicht. Die Laufzeit: Wer monatlich kündbar bleiben will, zahlt rund ein Viertel mehr als dort steht. Die assistierte Buchhaltung ist kein Tarifbestandteil, sondern ein Zusatz für 29,90 € im Monat, und sie ist keine Steuerberatung. Und die Shop-Schnittstelle: Smart ist nur um eine erweiterbar, enthalten ist sie erst in den E-Commerce-Tarifen — wer über einen Shop verkauft, rechnet also nicht gegen Smart. Der 60-Prozent-Startrabatt ist ein Countdown-Angebot und für die Kalkulation irrelevant; die Geld-zurück-Garantie verlangt zwei Wochen Nutzung und 50 verarbeitete Belege.
Wann sich der Preis rechnet
- viele Belege im Monat — dort zahlt sich die Erkennung samt Regeln aus
- umsatzsteuerpflichtig und du meldest selbst vor: Smart, nicht Light
- enge Zusammenarbeit mit der Kanzlei — deren Zugang kostet in jedem Tarif nichts
- Vereine und Onlinehandel — beide gehören zu den Zielgruppen, für den Shop gibt es eigene Tarife
- zehn Belege im Monat: dafür ist der Einstiegspreis zu hoch
- du suchst einen dauerhaft kostenlosen Tarif
Der Vergleich mit günstigeren Programmen führt in die Irre, wenn man nur auf den Monatspreis schaut. Die Frage ist, wie viele Belege im Monat anfallen und was eine Stunde Erfassungsarbeit kostet. Bei zweihundert Belegen trägt sich der Aufpreis, bei zehn nicht — der Buchhaltungssoftware-Vergleich zeigt die Alternativen mit Preisen.
Was uns an BuchhaltungsButler gefällt und was nicht
Vorteile
- KI-Belegerkennung ordnet wiederkehrende Belege automatisch zu
- Steuerberater-Zugang in jedem Tarif kostenlos
- E-Rechnung senden und empfangen im Einstiegstarif
- Monatlich kündbar mit Geld-zurück-Garantie
Nachteile
- Teurer als der übliche Buchhaltungssoftware-Einstieg
- Umsatzsteuer-Voranmeldung fehlt im Light-Tarif
- Shop-Schnittstelle kostet extra, ausser in den E-Commerce-Tarifen
Preise & Pläne
Light
29,90 €
im Monat bei Jahreslaufzeit, 39,90 € monatlich kündbar
- 1 Nutzerzugang, Gratis-Zugang für die Steuerberatung
- KI-Belegerkennung, Regeln und Sammelverarbeitung
- Bankkonten, Kreditkarten und PayPal, Einzel- und Sammelüberweisungen
Smart
34,90 €
im Monat bei Jahreslaufzeit, 46,90 € monatlich kündbar
- Alles aus Light plus Umsatzsteuer-Voranmeldung
- Zusammenfassende Meldung, EÜR und Bilanz
- Kostenstellen und Projektbuchhaltung, Anlagenverwaltung
Premium
59,90 €
im Monat bei Jahreslaufzeit, 89,90 € monatlich kündbar
- Alles aus Smart, dazu 5 Nutzerzugänge
- Rechteverwaltung und Rechnungsfreigabe für Mitarbeitende
- Aufgabenverwaltung, Controlling-Dashboard, API-Client
E-Commerce Smart
54,90 €
im Monat bei Jahreslaufzeit, 84,90 € monatlich kündbar
- Alles aus Smart, dazu 1 Shop-Schnittstelle inklusive
- Amazon, eBay, Stripe, Billbee oder Shopify
- Controlling-Dashboard, Matching über Transaction-ID
E-Commerce Premium
99,90 €
im Monat bei Jahreslaufzeit, 119,90 € monatlich kündbar
- Alles aus Premium
- Alle Shop-Schnittstellen statt nur einer
- Für Multi-Channel-Händler
Preise ohne Gewähr – aktuelle Tarife auf der offiziellen Website prüfen.
Preisentwicklung
Geprüft am 25.09.2026 · 5 Tarife seit 14.09.2026 unverändert
Alternativen nach Anwendungsfall
- Lexware Wenn die DATEV-Verbreitung beim Steuerberater den Ausschlag gibt
- Papierkram Wenn wenige Belege anfallen und der Preis zählt
- sevDesk Wenn Belegerfassung per KI und Banking-Anbindungen wichtiger sind
- BillingEngine Wenn nur die Rechnungsstellung gebraucht wird
Häufige Fragen
Was kostet BuchhaltungsButler 2026?
Drei Tarife, alle deutlich über dem üblichen Buchhaltungs-Einstieg — das ist der Preis für die automatische Verbuchung. Die entscheidende Grenze: Die Umsatzsteuer-Voranmeldung fehlt im günstigsten Tarif, ebenso die Shop- und Zahlungsdienst-Schnittstellen. Einen dauerhaft kostenlosen Tarif gibt es nicht.
Light oder Smart — worin liegt der Unterschied?
In fünf Euro und einer Funktion, die für viele entscheidend ist: Die Umsatzsteuer-Voranmeldung gibt es erst ab Smart. Light ist dafür gebaut, dass du vorbuchst und die Steuerberatung abschließt. Wer umsatzsteuerpflichtig ist und selbst voranmelden will, kommt an Smart nicht vorbei — dort stecken außerdem EÜR und Bilanz, Kostenstellen und die Anlagenverwaltung.
Ist BuchhaltungsButler nicht teuer?
Ja, gemessen am Einstieg in dieser Kategorie. Der Gegenwert ist die Automatisierung: KI-Belegerkennung, Regeln und Sammelverarbeitung sorgen dafür, dass wiederkehrende Belege nach kurzer Zeit selbst zugeordnet werden. Die Rechnung geht auf, wenn viele Belege anfallen — bei zehn Belegen im Monat nicht, bei zweihundert schon. Günstigere Alternativen stehen im Buchhaltungssoftware-Vergleich.
Warum stehen zwei verschiedene Preise auf der Anbieter-Seite?
Weil es zwei Laufzeiten gibt. Bei monatlicher Laufzeit zahlst du mehr und kannst jederzeit mit sieben Tagen Frist kündigen. Beim Angebot mit Jahreslaufzeit und monatlicher Abrechnung liegt der Monatspreis rund ein Viertel niedriger, du bindest dich aber für zwölf Monate — abgesichert durch eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie, die zwei Wochen Nutzung und mindestens 50 verarbeitete Belege voraussetzt. Die Preise in diesem Review sind die der Jahreslaufzeit; der monatlich kündbare Preis steht jeweils daneben.
Funktioniert die Zusammenarbeit mit der Steuerberatung?
Dafür ist das Produkt ausgelegt. Der Zugang für die Steuerberatung ist in jedem Tarif kostenlos, inklusive Export — auch im günstigsten. Das ist der Grund, warum der Light-Tarif überhaupt existiert: Du erfasst und buchst vor, die Kanzlei schließt ab.
Welche Shop-Schnittstellen gibt es?
Angebunden werden Amazon, eBay, Stripe, Shopify und Billbee. Wichtig für die Kalkulation: Im Smart-Tarif ist keine Schnittstelle enthalten, er lässt sich nur um eine erweitern. Wer regelmässig über einen Shop verkauft, fährt mit den eigenen E-Commerce-Tarifen günstiger — dort ist eine Schnittstelle inklusive, im obersten alle. Wer mehrere Kanäle anbinden will, klärt den Bedarf vor dem Abschluss.
Fazit
BuchhaltungsButler ist keine günstige Buchhaltungssoftware, und will es auch nicht sein. Der Einstieg liegt bei 29,90 € im Monat, während andere bei einem Bruchteil beginnen. Bezahlt wird die Automatisierung: Belege werden erkannt, zugeordnet und nach Regeln verarbeitet, statt abgetippt zu werden — das rechnet sich ab einer gewissen Belegmenge und sonst nicht. Die wichtigste Entscheidung fällt zwischen Light und Smart: Fünf Euro trennen die beiden, und mit ihnen die Umsatzsteuer-Voranmeldung. Wer umsatzsteuerpflichtig ist und selbst voranmeldet, sollte gar nicht erst über Light nachdenken.
