Vivid Money Review 2026: Geschäftskonto mit Cashback im Test

Fastlancer Team · Aktualisiert: 5. Sept. 2026

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Affiliate-Link — wir erhalten ggf. eine Provision, ohne Mehrkosten für dich. Wie wir testen

Vivid Money

Ideal für

  • Freelancer und Einzelunternehmer, die ein kostenloses Konto mit deutscher IBAN suchen
  • Selbstständige mit hohen Kartenumsätzen, die Cashback mitnehmen wollen
  • Gründer, die Unterkonten mit eigener IBAN für Rücklagen und Projekte brauchen
  • App-first-Nutzer ohne Bedarf an Bargeld-Einzahlung oder Filiale

USP

Kostenloses Geschäftskonto mit deutscher IBAN, Cashback auf Kartenumsätze, Guthabenzinsen und eingebautem Rechnungstool — die App-Bank für Selbstständige, die ihr Konto arbeiten lassen wollen

Kostenlos testen?

Ja — Standard-Plan dauerhaft kostenlos; Bezahlpläne 2 Monate gratis testen

Was ist Vivid?

Vivid Money ist ein Fintech mit eigener E-Geld-Lizenz (CSSF, Luxemburg), das sein Geschäftskonto klar über den Preis und die Extras positioniert: dauerhaft kostenloser Einstiegsplan, Cashback auf Kartenumsätze, Guthabenzinsen und ein eingebautes Rechnungstool. Zugelassen sind praktisch alle Rechtsformen — vom Freiberufler über GbR und UG bis zur GmbH in Gründung; für Freelancer gibt es eine eigene Planlinie — preisgleich mit der Firmenlinie, aber mit höheren Zinsen, mehr Bargeld-Freibetrag und unbegrenzten Beleg-Uploads.

Vivid Business im Browser und in der App: Gesamtguthaben, Unterkonten und Kartenbestellung
Vivid Business im Browser und in der App: Gesamtguthaben mit Verlauf, Unterkonten für Hauptkonto, Arbeitnehmer-Leistungen und Steuer sowie die Bestellung virtueller, Plastik- und Metallkarten. (Bild: vivid.money)

Damit zielt Vivid auf die Lücke zwischen den Gratis-Fintechs und den Steuer-Spezialisten: mehr Extras als ein reines Kostenlos-Konto, weniger Steuer-Automatik als Kontist.

Cashback und Zinsen: das Konto als Renditeprodukt

Das Verkaufsargument Nummer eins ist die Verzinsung des Geschäftsguthabens — 4 % p.a. als Promo für die ersten 4 Monate, danach je nach Plan 0,5 % (Standard), 2,5 % (Prime), 2,6 % (Pro) und 2,7 % (Pro+) bis 30.000 € Guthaben (USD/GBP-Guthaben in Prime und Pro etwas niedriger). Im Standard-Plan gilt die Promo nur bis 5.000 € Guthaben. Dazu kommt Cashback auf Business-Kartenumsätze: 0,1 % Basis im Gratis-Plan, in den Bezahlplänen mehr, mit bis zu 6 % Kategorien-Cashback im Pro-Plan. Die ehrliche Rechnung: Wer monatlich vierstellig per Firmenkarte zahlt (Ads, SaaS, Reisen), refinanziert die Plangebühr problemlos (Kategorien-Cashback ist auf 150 € pro Monat gedeckelt) — wer kaum Kartenumsatz hat, fährt mit dem kostenlosen Free-Start-Plan besser.

Vivid Gutschein, Aktionscode, Rabatte: Was es wirklich gibt

Einen klassischen Vivid-Gutscheincode, den man beim Abschluss einträgt, gibt es nicht. Wer danach sucht, sucht das falsche Ding — und landet schnell bei Coupon-Seiten, die abgelaufene oder erfundene Codes listen. Vivids Vergünstigungen funktionieren anders, und zwar auf drei Wegen:

Was Leute suchenWas es tatsächlich istWo es passiert
„Vivid Rabatt", „Cashback"Cashback auf Kartenumsätze — 0,1 % im Gratis-Plan, bis zu 6 % in Kategorien im Pro-PlanAutomatisch beim Bezahlen, Gutschrift in der App
„Vivid Angebote", „Rabattverkauf", „Sale"Partner-Deals in wechselnden Kategorien (u. a. Amazon)Im Cashback-Bereich der App, zeitlich begrenzt
„Willkommensgutschein", „Aktionscode"Anmelde-Aktionen — zeitlich befristete Boni, teils an eine geworbene Empfehlung gekoppeltÜber die App-Registrierung, nicht über einen Code im Checkout

Warum das wichtig ist: Der Unterschied zwischen Cashback und Gutschein ist nicht kosmetisch. Ein Gutschein senkt einmalig den Preis; Cashback zahlt laufend auf Umsatz zurück — und ist damit bei einem Geschäftskonto die relevantere Größe. Wer monatlich vierstellig per Firmenkarte zahlt, holt über das Kategorien-Cashback mehr heraus als jeder Anmeldebonus je bringen würde.

Zur Aktualität: Anmelde-Boni und Partner-Aktionen wechseln bei Vivid häufig und gelten oft nur für bestimmte Länder oder Zeiträume. Wir nennen hier bewusst keine konkreten Beträge oder Codes — was heute stimmt, ist in zwei Wochen überholt. Verlässlich ist nur die Anzeige in der App beziehungsweise auf der Vivid-Seite selbst zum Zeitpunkt der Anmeldung.

Unterkonten, Rechnungen, Buchhaltung

Unterkonten mit jeweils eigener deutscher IBAN organisieren Steuerrücklage, Fixkosten und Projekte — ab Prime kommen Fremdwährungskonten in mehr als 20 Währungen für internationale Kunden dazu (Standard: nur EUR). Ein Rechnungstool ist in allen Plänen kostenlos enthalten; Belege lassen sich in jedem Plan unbegrenzt hochladen und per DATEV- oder Lexware-Office-Export an die Buchhaltung übergeben — auch im kostenlosen Standard-Plan. Eine automatische Steuerrücklagen-Berechnung wie bei Kontist gibt es nicht.

Vivid Business im Browser und in der App: Gesamtguthaben, Unterkonten für Hauptkonto, Arbeitnehmer-Leistungen und Steuer, Kartenbestellung
Vivid Business auf Tablet und Handy: Gesamtguthaben mit 30-Tage-Verlauf, daneben die Unterkonten (Hauptkonto, Leistungen an Arbeitnehmer, Steuer) und die Kartenbestellung — virtuelle und Plastikkarte kostenlos, Metallkarte ab 9,90 €. (Bild: vivid.money)

Der Haken: E-Geld statt Bank

Vivid ist seit 2024 kein Solaris-Partner mehr, sondern verwahrt Gelder als E-Geld-Institut selbst — getrennt vom Firmenvermögen (Safeguarding), wobei nur der bei der Partnerbank Natixis verwahrte Teil über die französische Einlagensicherung bis 100.000 € abgesichert ist — Geldmarktfonds-Anteile nicht. Dazu kommen die typischen Fintech-Einschränkungen: keine Bareinzahlung, kein Dispo, Support nur digital (24-h-Chat). Auf Trustpilot steht Vivid mit 4,7 von 5 bei fast 30.000 Bewertungen gut da, die häufigste ernste Beschwerde sind aber kurzfristige Kontosperrungen mit zäher Klärung — bei einem Geschäftskonto ein reales Betriebsrisiko, das man mit einem Zweitkonto absichern sollte.

Für wen lohnt sich Vivid?

Vivid passt für digital arbeitende Selbstständige, die ein kostenloses oder günstiges Konto mit deutscher IBAN suchen und ihre Ausgaben ohnehin per Karte laufen lassen — dann stapeln sich Cashback und Zinsen zu einem echten Preisvorteil. Wer automatische Steuerrücklagen, Bargeld oder das Sicherheitsgefühl einer Vollbank braucht, schaut besser auf Kontist oder eine klassische Bank — den ganzen Markt vergleichen wir in der Geschäftskonto-Übersicht.

Was uns an Vivid gefällt und was nicht

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Dauerhaft kostenloser Plan mit deutscher IBAN und kostenlosen SEPA-Überweisungen
  • Cashback auf Kartenumsätze — im Pro-Plan bis zu 6 % in Kategorien
  • Guthabenzinsen (4 % p.a. Promo für 4 Monate, danach je nach Plan 0,5 bis 2,7 %)
  • Rechnungstool in allen Plänen kostenlos enthalten
  • Unterkonten mit eigener deutscher IBAN, ab Prime auch Fremdwährungskonten
  • Bezahlpläne 2 Monate kostenlos testbar

Nachteile

  • E-Geld-Institut statt Bank: nur der bei der Partnerbank Natixis verwahrte Teil ist über die französische Einlagensicherung bis 100.000 € geschützt, Geldmarktfonds-Anteile nicht
  • Trustpilot-Beschwerden über kurzfristige Kontosperrungen und schwer erreichbaren Support
  • Keine Bareinzahlung, kein Dispo, Abhebungen kosten nach Freibetrag (200 € im Standard) 3 %
  • Cashback in Kategorien auf 150 € pro Monat gedeckelt

Preise & Pläne

Standard

Kostenlos

dauerhaft kostenlos (Freelancer-Planlinie)

  • Deutsche IBAN, kostenlose SEPA-Überweisungen
  • 0,1 % Basis-Cashback
  • Rechnungstool inklusive
  • Erste physische Karte gratis
Featured

Prime

6,90 €

pro Monat bei jährlicher Zahlung (8,90 € monatlich) — 2 Monate gratis testen

  • Mehr Cashback (bis 4 % in Kategorien)
  • Fremdwährungskonten in 20+ Währungen (Standard: nur EUR)
  • Höhere Guthabenzinsen
  • Unbegrenzte Beleg-Uploads

Pro

18,90 €

pro Monat bei jährlicher Zahlung (24,90 € monatlich) — 2 Monate gratis testen

  • Bis zu 6 % Cashback (Pro)
  • 2,6 % Guthabenzins nach der Promo-Phase (bis 30.000 €)
  • Höhere Freikontingente: 1.500 € Bargeld, 10 SWIFT-Ausgänge, 30.000 € Umtausch
  • Erweiterte Kartenlimits und Händlersperren

Preise ohne Gewähr – aktuelle Tarife auf der offiziellen Website prüfen.

Häufige Fragen

Gibt es einen Vivid-Gutschein oder Aktionscode?

Einen klassischen Gutscheincode zum Eintragen gibt es bei Vivid nicht. Wer danach sucht, landet meist bei Coupon-Seiten mit abgelaufenen oder erfundenen Codes. Vivids Vergünstigungen laufen über drei andere Wege: Cashback auf Kartenumsätze (0,1 % im Gratis-Plan, bis zu 6 % in Kategorien im Pro-Plan, automatisch beim Bezahlen), Partner-Deals in wechselnden Kategorien im Cashback-Bereich der App, und zeitlich befristete Anmelde-Aktionen, die teils an eine Empfehlung gekoppelt sind. Konkrete Beträge nennen wir bewusst nicht — die Aktionen wechseln häufig und gelten oft nur für bestimmte Länder oder Zeiträume. Maßgeblich ist, was zum Zeitpunkt deiner Anmeldung in der App steht.

Vivid Cashback oder Rabatt — was lohnt sich mehr?

Für ein Geschäftskonto ist Cashback die relevantere Größe, und zwar deutlich. Ein Gutschein senkt einmalig den Preis; Cashback zahlt laufend auf jeden Kartenumsatz zurück. Wer monatlich vierstellig per Firmenkarte zahlt — Ads, SaaS-Abos, Reisen — holt über das Kategorien-Cashback im Pro-Plan mehr heraus, als jeder Anmeldebonus je bringen würde, und refinanziert damit auch die Plangebühr. Umgekehrt gilt: Wer kaum Kartenumsatz hat, fährt mit dem kostenlosen Free-Plan besser als mit einem Bezahlplan, dessen Cashback-Vorteil er nie ausschöpft.

Was kostet das Vivid-Geschäftskonto?

Für Selbstständige gibt es drei Pläne: Standard ist dauerhaft kostenlos, Prime kostet 6,90 €/Monat und Pro 18,90 €/Monat (bei jährlicher Zahlung; monatlich 8,90 € bzw. 24,90 € — jährlich spart laut Vivid bis zu 20 %). Dazu kommt Pro+ für 41 €/Monat (50 € monatlich) mit bis zu 8 % Cashback. Jeder Bezahlplan lässt sich 2 Monate kostenlos testen. Stand September 2026 — aktuelle Konditionen auf vivid.money prüfen.

Wie funktioniert das Cashback bei Vivid?

Vivid zahlt Cashback auf Business-Kartenumsätze, gestaffelt nach Plan: im kostenlosen Plan 0,1 % Basis, in den Bezahlplänen mehr — die beworbenen „bis zu 6 %” gelten für Kategorien-Cashback im Pro-Plan, nicht für jeden Umsatz. Wer viel per Firmenkarte zahlt (Ads, Software, Reisen), kann damit die Plangebühr hereinholen; bei wenig Kartenumsatz bleibt der Effekt klein.

Ist mein Geld bei Vivid sicher?

Anders als bei einer klassischen Bank: Vivid Money S.A. ist ein E-Geld-Institut mit luxemburgischer CSSF-Lizenz — das Guthaben liegt getrennt vom Firmenvermögen auf Kundengeldkonten bei Partnerbanken und in Geldmarktfonds. Laut Vivid ist der bei der französischen Natixis verwahrte Teil über die französische Einlagensicherung FGDR bis 100.000 € je Kund:in abgesichert, die Fondsanteile sind es nicht. Das ist reguliert und bei Fintechs üblich, aber ein anderes Schutzniveau als bei einer Vollbank — wer große Rücklagen parkt, sollte das wissen.

Hat Vivid eine deutsche IBAN?

Ja — alle Pläne kommen mit deutscher IBAN, auch Unterkonten bekommen jeweils eine eigene DE-IBAN. Das frühere Problem mancher Fintechs mit ausländischen IBANs (Lastschrift-Ablehnungen) besteht bei Vivid nicht. Zusätzlich gibt es Konten in USD und GBP für internationale Kunden.

Vivid oder Kontist/bunq — was passt besser?

Vivid gewinnt bei Kosten und Extras: kostenloser Plan, Cashback, Zinsen, Rechnungstool. Kontist punktet mit automatischer Steuerrücklage, bunq mit gestaffelten Unterkonten und Nachhaltigkeits-Features. Faustregel: maximale Kosten-Effizienz und Cashback = Vivid; automatische Steuer-Organisation = Kontist.

Fazit

Vivid ist das Rechenexempel unter den Geschäftskonten: Wer den kostenlosen Plan nutzt oder mit Kartenumsätzen das Cashback aktiviert, bekommt viel Konto für wenig Geld — deutsche IBAN, Unterkonten, Zinsen und Rechnungstool inklusive. Der Preis dafür ist das Fintech-Setup: E-Geld-Lizenz mit nur teilweiser Einlagensicherung, kein Bargeld, Support nur digital — und die Kontosperrungs-Beschwerden auf Trustpilot sollte man kennen. Als kostengünstiges Konto für digital arbeitende Selbstständige stark; als einziges Konto für hohe Rücklagen wäre uns eine Vollbank lieber.

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