Papershift Review 2026: Dienstplanung und Zeiterfassung im Test

Fastlancer Team · Aktualisiert: 22. Juli 2026

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Papershift

Ideal für

  • Kleine Unternehmen mit Schichtbetrieb: Gastro, Einzelhandel, Praxen, Produktion
  • Teams ab ca. 5–10 Mitarbeitern, die Zeiterfassung und Dienstplan zusammen abbilden wollen
  • Betriebe, die Arbeitszeiten per App, Browser oder Terminal-Stempeluhr erfassen wollen
  • Firmen, deren Lohnbuchhaltung DATEV- oder LODAS-Exporte erwartet

USP

Zeiterfassung, Dienstplanung und Urlaubsverwaltung in einer deutschen Plattform — mit Stempeluhr-Terminal, DATEV/LODAS-Lohnexport und App für jedes Teammitglied

Kostenlos testen?

Ja — 14 Tage kostenlos, ohne Zahlungsdaten

Papershift in 30 Sekunden

Geeignet fürTeams mit Schichtbetrieb — Gastro, Handel, Praxen, Produktion
PreisCore 4 € · Premium 6 € · Professional 9 €/Mitarbeiter/Monat (zzgl. USt., Jahres-Abo)
StärkeZeiterfassung + Dienstplan + Lohnexport (DATEV/LODAS) aus einer Hand
SchwächeNicht solo-tauglich; Jahresbindung; Kosten wachsen pro Kopf

Was ist Papershift?

Papershift ist eine Workforce-Management-Plattform aus Karlsruhe: Arbeitszeiten erfassen, Dienstpläne bauen, Abwesenheiten verwalten und die Lohnabrechnung vorbereiten — alles in einem System, das Mitarbeiter per App bedienen. Die Zielgruppe sind Betriebe mit Schicht- und Anwesenheitslogik: Gastronomie, Einzelhandel, Gesundheitswesen, Produktion.

Wichtig für die Einordnung auf dieser Seite: Papershift ist Team-Software. Einen Solo-Tarif gibt es nicht — wer als Einzel-Freelancer nur Projektstunden trackt, ist hier falsch und schaut besser in unsere Zeiterfassungs-Übersicht.

Zeiterfassung: App, Browser oder Stempeluhr

Erfasst wird auf drei Wegen — Smartphone-App, Browser oder ein selbst eingerichtetes Terminal vor Ort (Tablet als Stempeluhr). Das deckt vom Außendienst bis zur Ladentheke alle Arbeitsrealitäten ab, was seit dem EuGH-Zeiterfassungsurteil auch arbeitsrechtlich relevant ist. Pausenregeln und Überstunden verrechnet das System automatisch, die Daten laufen ohne Medienbruch in Reports und Lohnvorbereitung.

Dienstplanung und Urlaubsverwaltung

Der Dienstplan ist das Herzstück ab dem Premium-Plan: Schichten anlegen, automatisch nach Verfügbarkeit und Qualifikation zuweisen, auch über mehrere Standorte. Mitarbeiter sehen ihre Schichten in der App, tauschen mit Freigabe-Workflow und reichen Urlaub digital ein — die Abwesenheitsverwaltung steckt schon im Core-Plan. Die 2025er-Preisumstellung hat allerdings genau hier den Schnitt gesetzt: Core ist reine Zeiterfassung, Dienstplanung kostet Premium — ein Punkt, den Bestandskunden in Bewertungen kritisch anmerken.

Lohnexport: die Brücke zur Buchhaltung

Der Professional-Plan bereitet Löhne vor und exportiert zu DATEV (Lohnarten), LODAS, Sage, SBS Lohn plus und weiteren Formaten — plus CSV/Excel für alles andere. Für Betriebe, deren Steuerberater DATEV erwartet, ist das der Punkt, an dem sich die Software gegenüber Insellösungen bezahlt macht. Eine API und Integrationen (u. a. sevdesk, Personio) runden das ab.

Für wen lohnt sich Papershift?

Papershift lohnt sich für kleine und mittlere Betriebe ab etwa 5–10 Mitarbeitern, in denen geplant, gestempelt und abgerechnet wird. Die Nutzerbewertungen (OMR 4,3/5, Capterra 92 % Weiterempfehlung) loben Bedienung und schnelle Einrichtung; Hauptkritikpunkt sind die Gesamtkosten — pro Mitarbeiter gerechnet und mit Jahresbindung. Kleinst-Betriebe bis 15 Köpfe können mit Papershift Light (ab 40 €/Monat pauschal, 24 Monate Laufzeit) einsteigen; Solo-Selbstständige greifen zu Toggl Track oder Clockify.

Was uns an Papershift gefällt und was nicht

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Zeiterfassung flexibel per App, Browser oder eigenem Terminal (Tablet-Stempeluhr)
  • Dienstplanung mit automatischer Schichtzuweisung und Multi-Standort-Support
  • Lohnexporte für DATEV, LODAS, Sage und weitere Lohnprogramme
  • Deutsche Firma (Karlsruhe), DSGVO-konforme Datenverarbeitung
  • Gute Nutzerbewertungen für Bedienung und Einrichtung (OMR 4,3/5)

Nachteile

  • Kein Solo- oder Kleinst-Tarif — für Einzel-Freelancer ungeeignet
  • Dienstplanung erst ab Premium (6 €) — Core ist reine Zeiterfassung
  • Jahres-Abo als Mindestlaufzeit; Papershift Light sogar 24 Monate
  • Kosten summieren sich pro Mitarbeiter schnell — jeder aktive Nutzer zählt

Preise & Pläne

Core

4 €

pro Mitarbeiter/Monat, zzgl. USt. — Jahres-Abo

  • Digitale Zeiterfassung (App, Browser, Terminal)
  • Abwesenheits- und Urlaubsverwaltung
  • Mitarbeiterprofile und Dokumente
  • Basis-Rechtesystem
Empfohlen

Premium

6 €

pro Mitarbeiter/Monat, zzgl. USt. — Jahres-Abo

  • Digitale Dienstplanung
  • Automatische Schichtzuweisung
  • Multi-Standort-Planung
  • Erweiterte Pausenregeln

Professional

9 €

pro Mitarbeiter/Monat, zzgl. USt. — Jahres-Abo

  • Lohnvorbereitung mit DATEV/LODAS-Export
  • Volle Automatisierung
  • Audit-Historie
  • Custom Reporting

Preise ohne Gewähr – aktuelle Tarife auf der offiziellen Website prüfen.

Häufige Fragen

Was kostet Papershift?

Drei Stufen, jeweils pro Mitarbeiter und Monat zzgl. USt. im Jahres-Abo: Core 4 € (Zeiterfassung + Abwesenheiten), Premium 6 € (+ Dienstplanung), Professional 9 € (+ Lohnvorbereitung mit DATEV/LODAS-Export); Enterprise auf Anfrage. Für kleine Betriebe gibt es Papershift Light: Core 40 €/Monat bzw. Premium 60 €/Monat für bis zu 10 Lizenzen (max. 15 Mitarbeiter, 24 Monate Laufzeit). Stand Juli 2026 — aktuelle Preise auf papershift.com prüfen.

Gibt es Papershift kostenlos?

Nein — es gibt keinen Gratis-Plan, aber 14 Tage kostenloses Testen ohne Zahlungsdaten. Danach läuft das Hauptprodukt als Jahres-Abo mit monatlicher oder jährlicher Abrechnung.

Ist Papershift für Solo-Selbstständige geeignet?

Ehrliche Antwort: nein. Papershift ist Workforce-Software für Teams — Dienstplanung setzt per Definition mehrere Mitarbeiter voraus, und einen Einzelplatz-Tarif gibt es nicht. Solo-Freelancer sind mit Toggl Track oder Clockify deutlich besser und günstiger bedient. Interessant wird Papershift ab etwa 5–10 Mitarbeitern mit Schicht- oder Anwesenheitsbetrieb.

Wie erfassen Mitarbeiter ihre Zeiten bei Papershift?

Auf drei Wegen: per Smartphone-App (iOS/Android), im Browser oder an einem selbst eingerichteten Terminal vor Ort — typischerweise ein Tablet als Stempeluhr im Betrieb. Pausen- und Überstundenregeln rechnet das System automatisch mit ein; die erfassten Zeiten fließen direkt in Auswertungen und die Lohnvorbereitung.

Papershift oder Clockodo — was passt besser?

Clockodo ist projektbasierte Zeiterfassung für Freelancer und Dienstleister — mit Abrechnung nach Kunden und Projekten. Papershift ist Personalsoftware: Schichten planen, Anwesenheiten stempeln, Urlaub verwalten, Löhne vorbereiten. Faustregel: abrechenbare Projektstunden = Clockodo; Dienstplan und Stempeluhr für ein Team = Papershift.

Fazit

Papershift ist ein solides deutsches Workforce-Paket für Betriebe mit Schicht- und Anwesenheitslogik: Zeiterfassung, Dienstplan und Urlaub greifen sauber ineinander, die Lohnexporte sparen echte Arbeit. Für Solo-Freelancer ist es das falsche Werkzeug — kein Einzeltarif, Jahresbindung, Team-DNA. Kleine Unternehmen ab einer Handvoll Mitarbeitern sollten die Gesamtkosten pro Kopf durchrechnen (die 2025er-Preisumstellung hat die Dienstplanung in den Premium-Plan verschoben), bekommen dafür aber eine der etabliertesten Lösungen im DACH-Markt.

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