faktura.work Review 2026: Das 50-Euro-im-Jahr-Rechnungsprogramm im Test
· Aktualisiert: 22. Juli 2026
Affiliate-Link — wir erhalten ggf. eine Provision, ohne Mehrkosten für dich. Wie wir testen
Ideal für
- Preisbewusste Selbstständige und Kleinstunternehmen bis 3 Nutzer
- Dienstleister, die Angebote, Rechnungen und Projekte in einem Tool wollen
- Nutzer mit Steuerberater: DATEV-Export und UStVA-XML für ELSTER sind an Bord
- Teams, die Aufgaben und Zeiterfassung gleich mit erledigen wollen
USP
Ein Tarif, alle Funktionen: Rechnungen, Angebote, Serienrechnungen, Zeiterfassung und Kundenverwaltung für 49,90 € im Jahr — eines der günstigsten Voll-Faktura-Programme am Markt
Kostenlos testen?
Ja — 30 Tage kostenlos, endet automatisch
faktura.work in 30 Sekunden
Was ist faktura.work?
faktura.work ist ein deutsches Rechnungsprogramm der faktorly GmbH aus Bayern, das 2018 aus einem internen Agentur-Tool entstanden ist — und das merkt man dem Zuschnitt positiv an: Es deckt den kompletten Dienstleister-Alltag ab, statt nur Rechnungen zu drucken. Das Preismodell ist radikal einfach: ein Tarif, alle Funktionen, bis zu 3 Benutzer — für 4,90 € im Monat oder 49,90 € im Jahr.
Funktionsumfang: verblüffend viel fürs Geld
Enthalten sind Rechnungen und Angebote (mit Umwandlung), Serienrechnungen für wiederkehrende Abrechnungen, Mahnwesen, Kundenverwaltung, Artikelkatalog — und darüber hinaus Projekte, Aufgaben und Zeiterfassung, sodass erfasste Stunden direkt in Rechnungen landen. Eingangsrechnungen werden per OCR-Belegerkennung eingelesen, Zahlungseingänge per CAMT/MT940-Import abgeglichen (ein Live-Bankabgleich per API fehlt). Für die Steuer gibt es die EÜR als PDF, einen DATEV-Export und die UStVA als XML-Datei für den ELSTER-Import.
Die Grenzen: Compliance und Moderne
Der Kampfpreis hat Kanten. faktura.work macht keine GoBD-Konformitätsaussage, und bei der E-Rechnung ist nur ZUGFeRD abgedeckt — XRechnungen für öffentliche Auftraggeber lassen sich nicht erstellen. Die UStVA geht nicht direkt ans Finanzamt, sondern als XML-Datei über das ELSTER-Portal. Und die Oberfläche wirkt funktional, aber eine Generation älter als sevdesk oder billingengine. Unabhängige Nutzerbewertungen sind rar; die Fachseite rechnung-handwerk.de bescheinigt 90 % Preis-Leistung bei nüchternen 65 % für Buchhaltungs-Automatisierung — eine Einordnung, die sich mit unserem Eindruck deckt.
Für wen lohnt sich faktura.work?
Für preisbewusste Selbstständige und Kleinst-Teams, die Faktura, Projekte und Zeiterfassung in einem Tool wollen und mit den Compliance-Lücken leben können, ist faktura.work einer der besten Deals am Markt — 3 Nutzer für unter 50 € im Jahr bietet sonst niemand. Wer XRechnungen stellen muss, GoBD-Nachweise braucht oder Wert auf moderne UX legt, findet in unserer Rechnungstools-Übersicht die passenderen Kandidaten.
Was uns an faktura.work gefällt und was nicht
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Konkurrenzlos günstig: 49,90 €/Jahr für den vollen Funktionsumfang mit 3 Nutzern
- Ein Tarif statt Feature-Staffelung — keine Upgrade-Fallen
- Überraschend breit: Projekte, Aufgaben, Zeiterfassung und OCR-Belegerkennung inklusive
- UStVA als XML für den ELSTER-Import plus DATEV-Export für den Steuerberater
- Deutsche Firma (faktorly GmbH, Bayern) mit DSGVO-konformer Verarbeitung
Nachteile
- Keine GoBD-Konformitätsaussage und keine XRechnung-Erstellung — nur ZUGFeRD
- ELSTER nur als XML-Export zum Selbst-Hochladen, keine Direktübermittlung
- Kein API-Banking — Zahlungsabgleich nur per CAMT/MT940-Import
- Oberfläche funktional, aber sichtbar weniger modern als sevdesk & Co.
Preise & Pläne
Standard (monatlich)
4,90 €
pro Monat, zzgl. USt. — monatlich kündbar
- Alle Funktionen enthalten
- Bis zu 3 Benutzer
- Rechnungen, Angebote, Serienrechnungen
- Mahnwesen und Kundenverwaltung
Standard (jährlich)
49,90 €
pro Jahr, zzgl. USt. — entspricht ~4,16 €/Monat
- Identischer Funktionsumfang
- Zeiterfassung, Projekte, Aufgaben
- Eingangsrechnungen mit OCR-Belegerkennung
- DATEV-Export und UStVA-XML für ELSTER
Preise ohne Gewähr – aktuelle Tarife auf der offiziellen Website prüfen.
Häufige Fragen
Was kostet faktura.work?
Es gibt genau einen Tarif mit allen Funktionen: 4,90 €/Monat (zzgl. USt., monatlich kündbar) oder 49,90 €/Jahr (zzgl. USt.) — das entspricht rund 4,16 €/Monat. Enthalten sind bis zu 3 Benutzer; getestet wird 30 Tage kostenlos, die Testphase endet automatisch. Stand Juli 2026 — aktuelle Preise auf faktura.work prüfen.
Kann faktura.work die UStVA an ELSTER übermitteln?
Nicht direkt: faktura.work erstellt die Umsatzsteuervoranmeldung als XML-Datei, die du selbst im ELSTER-Portal per XML-Import hochlädst. Das spart das manuelle Abtippen, ist aber keine Direktübermittlung wie bei sevdesk oder Lexware. Für den Steuerberater gibt es zusätzlich einen DATEV-Export (Format 5.10).
Ist faktura.work GoBD-konform?
faktura.work macht auf seiner Website keine GoBD-Konformitätsaussage. Rechnungsnummern laufen fortlaufend und die Daten liegen zentral, aber eine dokumentierte revisionssichere Archivierung wie bei den großen Buchhaltungs-Suiten wird nicht beworben. Wer GoBD-Nachweise braucht, sollte das im Zweifel direkt beim Anbieter erfragen oder zu einer Suite greifen.
Unterstützt faktura.work die E-Rechnung?
Teilweise: Ausgehende Rechnungen lassen sich mit ZUGFeRD-2.0-Daten anreichern, und eingehende ZUGFeRD-Rechnungen werden erkannt. Die Erstellung von XRechnungen (reines XML) wird laut Website nicht unterstützt — wer öffentliche Auftraggeber beliefert, braucht dafür ein anderes Tool oder einen Konverter.
faktura.work oder billingengine — was passt besser?
faktura.work bietet fürs gleiche Geld deutlich mehr Breite: 3 Nutzer, Projekte, Zeiterfassung, Eingangsrechnungen mit OCR. billingengine ist moderner, GoBD-sauber dokumentiert und stärker bei der E-Rechnung. Faustregel: maximaler Funktionsumfang fürs Minimal-Budget = faktura.work; sauber dokumentierte Compliance und Zukunftssicherheit = billingengine.
Fazit
faktura.work ist das Preis-Leistungs-Kuriosum unter den Rechnungsprogrammen: Für 49,90 € im Jahr bekommt man Funktionen, für die andere Anbieter das Fünffache verlangen — inklusive Zeiterfassung, Projekten und OCR-Belegerkennung für bis zu 3 Nutzer. Die Abstriche sind real: keine GoBD-Aussage, keine XRechnung, ELSTER nur per XML-Umweg, betagte Optik. Wer damit leben kann und aufs Budget schaut, macht hier einen der besten Deals der Kategorie; wer Compliance-Nachweise oder E-Rechnungs-Tiefe braucht, zahlt woanders mehr — und bekommt dafür genau das.
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