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Zoho Books Review 2026: Buchhaltung mit Gratis-Plan im Test

Fastlancer Team · Aktualisiert: 22. Juli 2026

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Zoho Books

Ideal für

  • Freelancer mit internationalen Kunden: Multi-Währung, mehrsprachige Rechnungen, Kundenportal
  • Kleinstunternehmen, die mit dem dauerhaften Gratis-Plan starten wollen
  • Nutzer anderer Zoho-Produkte (CRM, One), die Buchhaltung nahtlos andocken wollen
  • Selbstständige mit Steuerberater, dem ein DATEV-Dateiexport reicht

USP

Vollwertige Buchhaltung mit dauerhaftem Gratis-Plan, XRechnung/ZUGFeRD via Peppol und nahtloser Zoho-Ökosystem-Anbindung — international stark, in Deutschland mit ELSTER-Lücke

Kostenlos testen?

Ja — 14 Tage kostenlos, ohne Kreditkarte; dazu dauerhafter Gratis-Plan für Kleinstunternehmen

Zoho Books in 30 Sekunden

Geeignet fürInternational arbeitende Selbstständige mit Steuerberater oder kleinem Budget
PreisGratis-Plan · Professional 40 €/30 € · Premium 60 €/50 €/Monat (mtl./jährl.)
StärkeGratis-Plan, E-Rechnung via Peppol, Multi-Währung, Zoho-Ökosystem
SchwächeKeine ELSTER-Schnittstelle, GoBD nur als Eigenaussage

Was ist Zoho Books?

Zoho Books ist die Buchhaltungs-Software des indischen Software-Konzerns Zoho — Teil eines Ökosystems aus über 50 Business-Apps von CRM bis Projektmanagement. Das Tool deckt den kompletten Zyklus ab: Angebote, Rechnungen, Ausgaben, Bankabgleich, Lager, Projekte mit Zeiterfassung und Reporting. Auf Deutsch lokalisiert, mit SKR-03/04-Kontenrahmen und USt-Verwaltung für den deutschen Markt.

Die spannendste Ansage ist der dauerhafte Gratis-Plan: kein Test, sondern ein echtes Angebot für Freiberufler und Kleinstunternehmen — inklusive Funktionen, für die deutsche Anbieter Geld verlangen.

Der Gratis-Plan: bemerkenswert vollständig

Kostenlos enthalten sind Bankabgleich, USt-Verwaltung, ein Steuerberater-Zugang, Kundenportal — und sogar der Export von E-Rechnungen als XRechnung und ZUGFeRD. Damit lässt sich ein kleines Business komplett kostenlos fakturieren, E-Rechnungspflicht inklusive. Die Bezahlpläne erweitern um Nutzer, Angebote und Einkauf (Professional), Automatisierung und Prognosen (Premium) bis zu Shop-Anbindungen an Shopify, Amazon und eBay (Elite).

Die Deutschland-Frage: stark bei E-Rechnung, schwach bei ELSTER

Bei der E-Rechnung ist Zoho Books weiter als mancher deutsche Anbieter: XRechnung und ZUGFeRD werden erstellt und empfangen, angebunden ans Peppol-Netzwerk. Auch DATEV-Format-Export und SKR-Kontenrahmen sind da. Die Lücke sitzt an anderer Stelle: Es gibt keine ELSTER-Schnittstelle — die UStVA muss manuell ins Portal übertragen werden, eine EÜR-Erstellung fürs Finanzamt fehlt ebenso. Und die GoBD-Konformität ist eine Eigenaussage ohne externes Testat. Kurz: Die Compliance-Bausteine sind gut, aber die letzte Meile zum deutschen Finanzamt fehlt.

Preise: die deutsche Staffel hat eine Lücke

Kurios: Die deutsche Preisliste überspringt den günstigen Standard-Plan, den es in den USA für 15 $/Monat gibt — nach dem Gratis-Plan folgt direkt Professional für 30 €/Monat (jährlich; monatlich 40 €). Wer aus dem Gratis-Plan herauswächst, macht also einen großen Preissprung. Dafür sind die Pläne pro Organisation kalkuliert, nicht pro Nutzer — bei 5 enthaltenen Nutzern im Professional relativiert sich der Preis für kleine Teams schnell.

Für wen lohnt sich Zoho Books?

Für international arbeitende Freelancer und kleine Unternehmen, die mit Steuerberater arbeiten oder ihre UStVA-Handarbeit nicht scheuen, ist Zoho Books ein starkes und günstiges Paket — besonders, wenn ohnehin Zoho CRM oder Zoho One im Einsatz ist. Wer seine deutschen Steuer-Workflows maximal automatisieren will, fährt mit den Suiten aus unserer Buchhaltungstools-Übersicht besser — allen voran sevdesk und Lexware mit direkter ELSTER-Anbindung.

Was uns an Zoho Books gefällt und was nicht

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Dauerhafter Gratis-Plan mit Bankabgleich, USt-Verwaltung und E-Rechnungs-Export
  • E-Rechnung ernst genommen: XRechnung + ZUGFeRD, Senden und Empfangen via Peppol-Netzwerk
  • DATEV-Format-Export und SKR-03/04-Kontenrahmen schon im Gratis-Plan
  • Stark international: Multi-Währung, Kundenportal, 4,4/5 auf Capterra (670 Bewertungen)
  • Nahtlose Anbindung an Zoho CRM, Inventory und das restliche Ökosystem

Nachteile

  • Keine ELSTER-Schnittstelle: UStVA muss manuell ins ELSTER-Portal übertragen werden
  • GoBD-Konformität nur als Eigenaussage — kein Testat, keine Verfahrensdokumentation
  • Deutsche Preisstaffel überspringt den günstigen Standard-Plan: nach Gratis kommt direkt 30 €/Monat
  • Support überwiegend auf Englisch

Preise & Pläne

Kostenlos

Kostenlos

dauerhaft — für Freiberufler und Kleinstunternehmen

  • 1 Nutzer + 1 Steuerberater-Zugang
  • Rechnungen inkl. XRechnung/ZUGFeRD-Export
  • Bankabgleich und USt-Verwaltung
  • DATEV-Format-Export
Empfohlen

Professional

40 €

pro Monat · 30 € bei jährlicher Zahlung — DE hat keinen Standard-Plan

  • 5 Nutzer, 10.000 Rechnungen/Jahr
  • Angebote, Aufträge, Einkauf
  • Multi-Währung und Lagerverwaltung
  • Projekte und Zeiterfassung

Premium / Elite / Ultimate

60 € / 200 € / 400 €

pro Monat · 50 €/170 €/330 € jährlich

  • 10–15 Nutzer, bis 100.000 Rechnungen
  • Workflow-Automatisierung, Custom Modules
  • Budgets, Cashflow-Prognosen, Anlagen
  • Shop-Anbindungen und Advanced Analytics

Preise ohne Gewähr – aktuelle Tarife auf der offiziellen Website prüfen.

Häufige Fragen

Was kostet Zoho Books?

In Deutschland: dauerhafter Gratis-Plan (1 Nutzer + Steuerberater-Zugang), dann Professional 40 €/Monat (30 € jährlich), Premium 60 € (50 €), Elite 200 € (170 €) und Ultimate 400 € (330 €), jeweils pro Organisation. Anders als in den USA gibt es in der deutschen Preisliste keinen günstigen Standard-Plan — nach Gratis folgt direkt Professional. 14 Tage kostenlos testbar. Stand Juli 2026 — aktuelle Preise auf zoho.com prüfen.

Ist Zoho Books wirklich dauerhaft kostenlos?

Ja — der Gratis-Plan ist kein Test, sondern dauerhaft, gedacht für Freiberufler und Kleinstunternehmen mit niedrigem Umsatz (in den USA gilt eine Schwelle von 50.000 $ Jahresumsatz; die deutsche Preisseite nennt keine konkrete Zahl). Enthalten sind Bankabgleich, USt-Verwaltung und sogar der E-Rechnungs-Export (die US-Preisliste nennt ein Limit von 1.000 Rechnungen pro Jahr) — für den Start bemerkenswert vollständig.

Kann Zoho Books die UStVA an ELSTER übermitteln?

Nein — das ist die größte Deutschland-Lücke: Zoho Books hat keine ELSTER-Schnittstelle. Die Umsatzsteuer-Zahlen berechnet das Tool, die Voranmeldung musst du aber manuell ins ELSTER-Portal übertragen. Deutsche Anbieter wie sevdesk oder Lexware übermitteln direkt — wer die UStVA selbst abgibt, spart dort echte Zeit.

Ist Zoho Books GoBD-konform und DATEV-fähig?

Zoho wirbt mit GoBD-konformen Rechnungen, manipulationssicherem Auditverlauf und SKR-03/04-Kontenrahmen — allerdings als Eigenaussage ohne externes Testat. Ein DATEV-Format-Export ist schon im Gratis-Plan enthalten; eine direkte DATEVconnect-Schnittstelle gibt es nicht. Für Steuerberater, die Dateien importieren, reicht das — für tiefe DATEV-Workflows nicht.

Zoho Books oder sevdesk/Lexware — was passt besser?

Zoho Books gewinnt bei internationalen Geschäften (Multi-Währung, Kundenportal, Peppol) und beim Preis (Gratis-Plan). sevdesk und Lexware gewinnen bei allem Deutschen: ELSTER-Direktübermittlung, EÜR, dokumentierte GoBD-Konformität, deutscher Support. Faustregel: internationale Kunden und Zoho-Ökosystem = Zoho Books; deutsche Steuer-Workflows ohne Steuerberater = sevdesk oder Lexware.

Fazit

Zoho Books ist international eines der besten Preis-Leistungs-Pakete der Buchhaltungswelt — der Gratis-Plan ist ernst gemeint, die E-Rechnungs-Unterstützung via Peppol vorbildlich, das Ökosystem riesig. In Deutschland bleibt es trotzdem zweite Wahl für alle, die ihre Steuern selbst abgeben: Ohne ELSTER-Schnittstelle und ohne testierte GoBD-Konformität führt am Ende doch der Weg über Portal-Handarbeit oder den Steuerberater. Für international arbeitende Freelancer mit Berater im Rücken ist es dagegen ein starkes, günstiges Werkzeug.

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