Keap Review 2026: CRM und Marketing-Automation im Test
· Aktualisiert: 25. Juli 2026
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Ideal für
- Solopreneure und kleine Teams, die CRM, E-Mail-Marketing und Rechnungen nicht auf drei Tools verteilen wollen
- Coaches, Berater und Dienstleister mit wiederkehrenden Follow-up-Prozessen
- Nutzer, die Lead-Nurturing automatisieren statt manuell nachfassen wollen
- Englischsprachige oder international im US-Umfeld arbeitende Selbstständige
USP
All-in-one-Plattform, die CRM, Marketing-Automation, Pipelines, Termine und Rechnungen in einem Tool bündelt — statt drei Einzelabos zu verkabeln
Kostenlos testen?
Ja — 14 Tage kostenlos, ohne Kreditkarte (Testphase auf 25 E-Mails begrenzt)
Keap in 30 Sekunden
Was ist Keap?
Keap (früher Infusionsoft) ist ein All-in-one-CRM mit Marketing-Automation für Solopreneure und kleine Unternehmen. Statt CRM, E-Mail-Tool, Terminbuchung und Rechnungsprogramm einzeln zu abonnieren und zu verkabeln, steckt hier alles in einer Plattform. Der Kern ist die Kombination aus Kontaktdatenbank, visuellem Automations-Builder und Sales-Pipeline — Keap will nicht nur Kontakte verwalten, sondern die Nachfass-Arbeit übernehmen, die kleine Teams sonst manuell erledigen.
CRM und Sales-Pipelines
Jeder Kontakt bekommt eine vollständige Historie: E-Mails, Notizen, Termine, Käufe und Automationsschritte laufen an einem Ort zusammen. Die Pipeline visualisiert Deals in Phasen, die sich per Drag-and-drop verschieben lassen; jeder Phasenwechsel kann eine Automation auslösen — etwa eine Follow-up-Mail oder eine Aufgabe fürs Team. Für Dienstleister, die aus Anfragen planbar Aufträge machen wollen, ist das der praktischste Teil.
Marketing-Automation: der Kern
Der visuelle Automations-Builder ist Keaps stärkstes Argument. Aus Auslösern (neuer Lead, Tag, Formular-Eingang) und Aktionen (E-Mail senden, Tag setzen, Aufgabe erstellen, warten) baust du komplette Follow-up-Strecken zusammen, ohne eine Zeile Code. Wer heute nach jedem Erstkontakt manuell nachfasst, verlagert genau diese Arbeit in wiederholbare Abläufe. Optional lässt sich SMS-Marketing dazubuchen — Tarif 1 ist inklusive, höhere Volumen kosten 24–279 $/Monat extra.
Rechnungen, Termine und Zahlungen
Neben Marketing kann Keap auch das Geschäftliche: Termine über eine eingebaute Buchungsseite, Angebote und Rechnungen direkt aus dem Kontakt heraus sowie Zahlungsabwicklung über angebundene Payment-Provider. Für ein US-orientiertes Kleinunternehmen schließt das eine typische Tool-Lücke — Rechnung und Follow-up hängen am selben Datensatz. Für deutsche Buchhaltungspflichten (GoBD, ELSTER) ist Keap allerdings nicht gemacht; dafür bleibt ein separates Rechnungstool nötig.
Preise und die ehrliche Rechnung
Keap verzichtet auf Feature-Pakete: Es gibt ein Produkt, dessen Preis mit der Kontaktzahl skaliert. Der Einstieg liegt bei 299 $/Monat (rund 275 €, jährlich 249 $) für 1.500 Kontakte und 2 Nutzer und steigt bis rund 719 $/Monat für 26.500 Kontakte. Dazu kommen 39 $/Monat je Zusatz-Nutzer und ein einmaliges Pflicht-Onboarding (etwa 500–1.500 $). Das ist ein hoher Einstieg — die Rechnung geht auf, wenn Keap zwei bis drei bisherige Abos ersetzt und die Automation echte Nachfass-Zeit spart. Als reines Kontakt-CRM ist es zu teuer.
Für wen lohnt sich Keap?
Keap lohnt sich für englischsprachige Solopreneure und kleine Dienstleister mit wiederkehrenden Follow-up-Prozessen, die CRM, E-Mail-Automation und Rechnungen bewusst in einem Tool bündeln wollen. Wer nur Kontakte ablegen oder ein deutschsprachiges, DSGVO-first aufgestelltes CRM sucht, ist woanders günstiger und passender bedient — weitere Optionen findest du in unserer CRM- und Projektmanagement-Übersicht.
Was uns an Keap gefällt und was nicht
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Echtes All-in-one: CRM, E-Mail-Automation, Pipelines, Termine und Rechnungen in einem Tool
- Visueller Automations-Builder, mit dem sich komplette Follow-up-Strecken ohne Code bauen lassen
- 14 Tage kostenlos testen, ohne Kreditkarte
- Der Preis enthält 2 Nutzer und die komplette Plattform — keine Feature-Pakete, die man einzeln freikauft
- Solide Bewertungen für Automation und Support im Small-Business-Segment
Nachteile
- Teurer Einstieg: rund 275 €/Monat, unabhängig von der Teamgröße
- Der Preis steigt mit der Kontaktzahl — große Listen werden schnell teuer
- Einmaliges Pflicht-Onboarding (etwa 460–1.380 €) beim Start
- US-fokussiert: Abrechnung in US-Dollar, Oberfläche und Support primär auf Englisch
Preise & Pläne
Keap (Basis)
275 €
pro Monat · rund 230 € jährlich · 1.500 Kontakte, 2 Nutzer · Abrechnung in US-Dollar (299 $)
- Komplette Plattform: CRM, Automation, Pipelines
- E-Mail-Marketing und Terminplanung
- Rechnungen und Zahlungen
- 2 Nutzer inklusive
Mehr Kontakte
bis 660 €
pro Monat für 26.500 Kontakte (719 $) — der Preis skaliert mit der Listengröße
- Gleicher Funktionsumfang, mehr Kontakte
- Über 50.000 Kontakte: individuelles Angebot
- Zusatz-Nutzer je 39 $/Monat
- SMS-Marketing ab 24 $/Monat
Zusatzkosten
ab 36 €
pro Zusatz-Nutzer/Monat (39 $) · SMS ab 22 € · Pflicht-Onboarding einmalig 460–1.380 €
- Zusatz-Nutzer: 39 $/Monat
- SMS-Marketing: 24–279 $/Monat
- Pflicht-Onboarding: einmalig 500–1.500 $
- Kein Dauer-Gratis-Plan
Preise ohne Gewähr – aktuelle Tarife auf der offiziellen Website prüfen.
Häufige Fragen
Was kostet Keap?
Keap hat ein einziges, skalierendes Preismodell statt Feature-Paketen. Der Einstieg liegt bei 299 $/Monat (rund 275 €) für 1.500 Kontakte und 2 Nutzer; jährlich gezahlt sinkt er auf 249 $/Monat. Der Preis steigt mit der Kontaktzahl — bis rund 719 $/Monat für 26.500 Kontakte. Zusätzliche Nutzer kosten 39 $/Monat, dazu kommt ein einmaliges Pflicht-Onboarding (etwa 500–1.500 $). Stand Juli 2026 — aktuelle Preise auf keap.com prüfen.
Gibt es Keap kostenlos?
Nein, einen Dauer-Gratis-Plan gibt es nicht. Keap bietet eine 14-tägige kostenlose Testphase ohne Kreditkarte. Sie ist funktional eingeschränkt (maximal 25 E-Mails, keine Zahlungsabwicklung), reicht aber, um CRM, Automations-Builder und Pipelines auszuprobieren.
Für wen lohnt sich Keap?
Für Solopreneure, Coaches und kleine Dienstleister, die CRM, E-Mail-Marketing, Pipelines und Rechnungen nicht auf mehrere Tools verteilen wollen. Der größte Hebel ist die Automation: Wer regelmäßig Leads nachfasst und Follow-ups automatisieren will, holt den Preis über gesparte Zeit wieder rein. Für ein reines Kontakt-CRM ohne Automationsbedarf ist Keap überdimensioniert.
Keap oder HubSpot?
Beide sind All-in-one-CRMs, setzen aber unterschiedlich an. HubSpot hat einen kostenlosen Einstieg und ein riesiges Ökosystem, wird aber teuer, sobald Kontakte und Hubs wachsen. Keap steigt teurer ein, packt dafür Sales-Automation, Pipelines und Rechnungen ab dem ersten Tag in einen Preis. Faustregel: HubSpot für skalierende Marketing-Teams, Keap für Solopreneure und kleine Dienstleister, die Follow-ups automatisieren und Rechnungen im selben Tool schreiben wollen.
Rechnet Keap in Euro ab?
Nein. Keap ist ein US-Anbieter und rechnet in US-Dollar ab; die €-Beträge in diesem Review sind Näherungen zum Wechselkurs. Oberfläche und Support sind primär englischsprachig. Wer rein deutschsprachige Prozesse mit klarem DSGVO-Fokus braucht, vergleicht Keap mit CRM-Alternativen aus dem DACH-Raum.
Fazit
Keap ist eine der wenigen Plattformen, die CRM, E-Mail-Automation, Pipelines und Rechnungen wirklich in einem Tool bündelt — wer heute drei Abos verkabelt, spart hier Reibung und gewinnt automatisierte Follow-ups. Der Preis ist die andere Seite: rund 275 €/Monat Einstieg, steigende Kosten mit der Kontaktzahl und ein einmaliges Pflicht-Onboarding machen Keap zu einer Investition, nicht zur Spontananschaffung. Für englischsprachige Solopreneure und kleine Dienstleister mit klaren Follow-up-Prozessen ist das Geld gut angelegt; wer nur ein schlankes CRM oder einen deutschsprachigen DSGVO-First-Anbieter sucht, nutzt die 14 Tage und vergleicht vorher genau.
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