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Pipedrive: Das visuelle Sales-CRM für Freelancer und kleine Agenturen

Fastlancer Team · Aktualisiert: 5. Sept. 2026

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Pipedrive

Kurz-Urteil

Ideal für

  • Freelancer und Solo-Selbstständige, die Angebote und Leads systematisch nachverfolgen wollen
  • Kleine Agenturen mit einem überschaubaren Vertriebsteam
  • Alle, die vom Chaos aus Notizzetteln und Excel-Listen zu einer echten Pipeline wechseln wollen
  • Dienstleister mit längeren Verkaufszyklen (Beratung, Software, Design-Projekte)

Nicht geeignet für

  • Wer ein CRM dauerhaft kostenlos nutzen will
  • Selbstständige, die Automatisierungen ohne mittleren Tarif brauchen
  • Wer Projektmanagement im CRM erwartet
  • Sehr kurze Verkaufszyklen ohne Nachverfolgung
Einstieg
ab 14 € / Monat
Kostenlos testen?
Ja — 14 Tage kostenlos testen (ohne Kreditkarte); kein dauerhaft kostenloser Plan
Stärke
Die visuelle Deal-Pipeline, die man in Minuten versteht — CRM ohne Enterprise-Ballast

Pipedrive ist ein CRM, das eine einzige Sache konsequent richtig macht: die visuelle Deal-Pipeline. Statt Formularwüsten und Enterprise-Funktionen, die kein Freelancer braucht, siehst du deine Leads als Karten, die durch klare Phasen wandern — vom ersten Kontakt bis zum Abschluss. Für Selbstständige und kleine Agenturen ist es einer der einsteigerfreundlichsten Wege, Neukundengeschäft strukturiert zu betreiben.

Was ist Pipedrive?

Pipedrive ist ein Sales-CRM — ein Werkzeug, um Leads, Angebote und Kundenbeziehungen zu verwalten, mit klarem Fokus auf den Verkaufsprozess. Das Herzstück ist die Pipeline: eine visuelle Übersicht, in der jeder Deal als Karte durch definierte Phasen läuft. Du siehst sofort, wie viele Angebote offen sind, welcher Deal seit Tagen liegt und was als nächste Aktivität ansteht. Dazu kommen Kontaktverwaltung, E-Mail-Anbindung, Erinnerungen und (in höheren Plänen) Automatisierungen und Berichte.

Pipedrive Deals-Pipeline auf Deutsch mit Phasen, Deal-Karten, Benachrichtigungen und der mobilen App
Die Pipeline-Ansicht von Pipedrive in deutscher Oberfläche: Deals wandern per Drag-and-drop durch die Phasen, rechts schlägt der Assistent die nächste Folgeaktivität vor, links die mobile App mit demselben Deal. (Bild: pipedrive.com)

Warum die Pipeline der Unterschied ist

Der häufigste Grund, warum Freelancer Umsatz liegen lassen, ist banal: Anfragen versanden. Eine interessierte Mail, ein Angebot ohne Nachfass, ein Lead, den man vergisst. Genau das verhindert die Pipeline. Weil jeder Deal sichtbar in einer Phase steckt und eine „nächste Aktivität” hat, rutscht nichts durch. Diese eine Verhaltensänderung — konsequentes Nachfassen — ist bei vielen Selbstständigen den kompletten CRM-Preis mehrfach wert.

Preise: günstiger Einstieg, Automatisierung ab Growth

Abgerechnet wird pro Nutzer und Monat, monatlich teurer als jährlich. Der Einstieg bringt Pipeline, Kontaktverwaltung und Aktivitätserinnerungen — für Solo-Freelancer meist ausreichend.

Der Sprung, um den es geht, ist die zweite Stufe: Erst dort gibt es vollständige E-Mail- und Ablauf-Automatisierung samt Umsatzprognose. Wer regelmäßig Angebote nachfassen muss, landet dort — und das ist fast das Dreifache des Einstiegs. Die beiden oberen Stufen zielen auf Projektarbeit und größere Vertriebsteams. Einen dauerhaft kostenlosen Plan gibt es nicht, dafür 14 Tage Test ohne Kreditkarte.

Für wen sich Pipedrive lohnt

Pipedrive passt, sobald Neukundengeschäft eine Rolle spielt: Freelancer mit regelmäßigen Anfragen, Berater und Agenturen mit längeren Verkaufszyklen, kleine Vertriebsteams. Wer dagegen nur zwei, drei feste Stammkunden ohne Akquise betreut, braucht anfangs kein CRM — da genügt eine Tabelle. Und wer neben dem Vertrieb starkes Projektmanagement will, kombiniert Pipedrive mit einem Tool aus unserer Projektmanagement-Übersicht oder nutzt das Premium-Modul.

Pipedrive-Automation mit Trigger „Ein neuer Lead wurde hinzugefügt“ und Aktion „E-Mail mit dieser Vorlage senden“
Eine Automation in Pipedrive: Trigger „neuer Lead“, Aktion „E-Mail mit Vorlage senden“ — zwei Bausteine, und jeder neue Lead bekommt die erste Nachfass-Mail automatisch. (Bild: pipedrive.com)

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Intuitive visuelle Pipeline ohne Schulungsaufwand
  • Günstiger Einstieg ab 14 €/Monat
  • 500+ Integrationen (E-Mail, Kalender, Buchhaltung)
  • Automatisierungen ab Growth-Plan sparen Nachfass-Arbeit
  • Solide Mobile-Apps für iOS und Android

Nachteile

  • Kein dauerhaft kostenloser Plan, nur Testphase
  • Automatisierung und Prognosen erst ab Growth-Plan
  • Kein vollwertiges Projektmanagement im Sales-CRM

Preise & Pläne

Lite

14 €

pro Nutzer/Monat bei jährlicher Zahlung (monatlich: 24 €)

  • Visuelle Deal-Pipeline & Kontaktverwaltung
  • Kontakt- und Aktivitätsmanagement mit Erinnerungen
  • 500+ Integrationen

Growth

39 €

pro Nutzer/Monat bei jährlicher Zahlung (monatlich: 49 €)

  • Alle Lite-Funktionen
  • Vollständige E-Mail-Automatisierung
  • Workflow-Automatisierungen

Premium

59 €

pro Nutzer/Monat bei jährlicher Zahlung (708 €/Jahr je Nutzer)

  • Alle Growth-Funktionen
  • Projekt-Management-Modul
  • Erweiterte Berechtigungen & Teams

Ultimate

79 €

pro Nutzer/Monat bei jährlicher Zahlung (monatlich: 99 €)

  • Alle Premium-Funktionen
  • Maximale Sicherheit & Berechtigungen
  • Erweiterter Telefonsupport und Sandbox-Konto

Preise ohne Gewähr – aktuelle Tarife auf der offiziellen Website prüfen.

Preisentwicklung

14 €14 €
31.08.202616.09.2026

Geprüft am 16.09.2026 · 4 Tarife seit 31.08.2026 unverändert

Alternativen nach Anwendungsfall

  • Folk Wenn Beziehungspflege wichtiger ist als eine Pipeline
  • Calendly Wenn nur die Terminvereinbarung fehlt
  • Notion Wenn ein einfaches CRM in Tabellenform reicht

Häufige Fragen

Was ist Pipedrive?

Pipedrive ist ein Sales-CRM mit Fokus auf eine visuelle Deal-Pipeline: Jeder Lead wandert als Karte durch klar definierte Phasen (z. B. Kontakt → Angebot → Verhandlung → Abschluss). Statt Leads in Excel oder Notizen zu verlieren, siehst du auf einen Blick, wo jeder Deal steht und was als Nächstes zu tun ist. Für Freelancer und kleine Agenturen ist es eine der einsteigerfreundlichsten CRM-Lösungen am Markt.

Was kostet Pipedrive 2026?

Vier Stufen pro Nutzer und Monat, monatlich teurer als jährlich. Der Einstieg bringt Pipeline und Kontakte; der Sprung, um den es geht, ist die zweite Stufe mit vollständiger E-Mail- und Ablauf-Automatisierung. Einen dauerhaft kostenlosen Plan gibt es nicht, dafür 14 Tage Test ohne Kreditkarte.

Lohnt sich Pipedrive für einzelne Freelancer?

Ja, wenn du regelmäßig Angebote schreibst und Leads nachverfolgst. Sobald du mehr als eine Handvoll offene Anfragen gleichzeitig hast, verhindert eine echte Pipeline, dass Deals durchrutschen — und die 14 €/Monat sind schnell durch einen einzigen zusätzlichen Abschluss wieder drin. Wer nur zwei, drei Stammkunden betreut und kaum Neukundengeschäft macht, kommt anfangs auch mit einer einfachen Tabelle aus.

Pipedrive oder HubSpot — was ist besser?

Pipedrive ist schlanker, günstiger und schneller eingerichtet — ideal für Freelancer und kleine Vertriebsteams, die einfach ihre Deals im Griff haben wollen. HubSpot hat einen kostenlosen Einstieg und ein breiteres Marketing-/Service-Ökosystem, wird in den bezahlten Stufen aber schnell deutlich teurer und komplexer. Für reinen, fokussierten Vertrieb ohne Ballast ist Pipedrive meist die bessere Wahl.

Hat Pipedrive ein Projektmanagement-Modul?

Ja, aber erst ab dem Premium-Plan. Dort kannst du gewonnene Deals direkt in Projekte überführen und den Auftrag nach dem Abschluss weiterverfolgen. In den günstigeren Plänen ist Pipedrive ein reines Sales-CRM; wer stärkeres Projektmanagement braucht, kombiniert es mit einem Tool aus unserer Projektmanagement-Übersicht.

Fazit

Pipedrive ist das CRM für alle, die Vertrieb wollen — nicht Vertriebssoftware-Verwaltung. Die visuelle Pipeline ist in Minuten verstanden, der Einstieg mit 14 €/Nutzer/Monat ist fair, und die Automatisierungen ab dem Growth-Plan nehmen dir das lästige Nachfassen ab. Für Freelancer mit regelmäßigem Neukundengeschäft und kleine Agenturen mit überschaubarem Vertriebsteam ist es eine der besten Optionen. Wer ein vollwertiges Projektmanagement dazu braucht, greift zum Premium-Plan oder kombiniert Pipedrive mit einem PM-Tool.

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