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GetMyInvoices Review 2026: Automatischer Rechnungsabruf im Test

Fastlancer Team · Aktualisiert: 5. Sept. 2026

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GetMyInvoices

Kurz-Urteil

Ideal für

  • Selbstständige mit vielen SaaS-Abos, die monatlich Belege aus Portalen zusammensuchen
  • Kleine Unternehmen, die den Rechnungseingang zentral für den Steuerberater bündeln
  • Nutzer von DATEV, sevdesk oder Lexware Office, die Belege automatisch einliefern wollen
  • Teams, die Eingangsrechnungen prüfen und freigeben müssen (Workflow-Add-on)

Nicht geeignet für

  • Selbstständige mit wenigen Belegen im Monat
  • Wer Freigabe-Abläufe ohne Aufpreis erwartet
  • Nutzer vieler Portale mit Zwei-Faktor-Anmeldung
Einstieg
Kostenloser Tarif · bezahlt ab 19 € / Monat
Kostenlos testen?
Ja — kostenlos und unverbindlich testen (14 Tage voller Funktionsumfang)
Stärke
Sammelt Eingangsrechnungen automatisch aus über 10.000 Online-Portalen ein, liest sie per KI aus und übergibt sie an DATEV, sevdesk oder Lexware — Schluss mit dem monatlichen Portal-Login-Marathon

Was ist GetMyInvoices?

GetMyInvoices automatisiert den unbeliebtesten Teil der Buchhaltung: das Einsammeln der Eingangsrechnungen. Statt sich monatlich durch Amazon, Telekom, Google Ads, Hoster und Dutzende SaaS-Portale zu klicken, ruft das Tool neue Rechnungen automatisch aus über 10.000 Online-Portalen ab, ergänzt um E-Mail-Import und eine Scan-App für Papierbelege. Betrieben wird es von der fino data services GmbH aus Kassel, gehostet in Deutschland.

GetMyInvoices: Übersicht „Firmen & Portale“ mit verbundenen Konten wie Facebook, OpenAI, Vodafone, Adobe und Shopify
Die Portal-Übersicht in GetMyInvoices: verbundene Kundenkonten (Facebook, OpenAI, Vodafone, Adobe, Shopify …), aus denen das Tool die Rechnungen automatisch abholt — hier 132 Portale in einem Konto. (Bild: getmyinvoices.com)

Vom Portal in die Buchhaltung, ohne Handarbeit

Nach dem Abruf liest die KI-gestützte OCR Beträge, Daten und Lieferanten strukturiert aus; auch der Empfang von E-Rechnungen ist abgedeckt. Die Belege wandern dann automatisch dorthin, wo gebucht wird: über 100 Integrationen, allen voran DATEV (offizielle Marketplace-Integration), sevdesk und Lexware Office, dazu API und Zapier. Die Archivierung ist GoBD-konform, was die Ablage gleich mit erledigt. Ab dem Small-Plan gleicht ein angebundenes Bankkonto Zahlungen mit Belegen ab; Freigabe-Workflows für Teams gibt es als kostenpflichtiges Add-on.

Preise: aufs Belegvolumen achten

Die Staffel hängt an einer Zahl: Dokumente pro Monat. Der Einstieg ist eng bemessen und bindet kein Bankkonto an; die zweite Stufe ist für Solo-Selbstständige die passende, weil dort das Belegvolumen und ein Konto realistisch werden. Nach oben steigen Dokumente, Portale und Bankkonten.

Für die Kalkulation wichtig: Die Grenzen zählen monatlich, und Freigabe-Abläufe sowie die Betrugsprüfung kosten extra. Jahreszahlung spart 5 %, getestet wird kostenlos mit vollem Funktionsumfang.

Grenzen und ehrliche Einordnung

In den Bewertungen (OMR 4,5/5 bei 290 Reviews, Capterra 4,4) wird vor allem die Zeitersparnis gelobt. Die wiederkehrende Kritik: Portal-Verbindungen brechen gelegentlich ab und müssen neu verbunden werden, besonders bei Portalen mit Zwei-Faktor-Authentifizierung. Und die Preislogik belohnt Volumen — wer nur eine Handvoll Belege im Monat hat, fährt mit der eingebauten Belegerfassung von sevdesk oder Lexware günstiger. GetMyInvoices ist das Spezialwerkzeug für den vollen Portal-Zoo, kein Ersatz für die Buchhaltung selbst.

Für wen lohnt sich GetMyInvoices?

Für Selbstständige und kleine Unternehmen ab etwa 15–20 Eingangsrechnungen pro Monat aus verschiedenen Quellen ist das Tool eine der wirksamsten Automatisierungen überhaupt: einmal einrichten, dauerhaft Stunden sparen. Wer weniger Belege hat, bleibt bei der Bordausstattung seiner Buchhaltungssoftware — mehr Optionen in unserer Finanz-Tools-Übersicht.

Was uns an GetMyInvoices gefällt und was nicht

Vorteile

  • Automatischer Belegabruf aus über 10.000 Portalen
  • KI/OCR liest Daten aus, E-Rechnung inklusive
  • Über 100 Integrationen: DATEV, sevdesk, Lexware
  • GoBD-konforme Archivierung, Hosting in Deutschland
  • Sehr gute Bewertungen: OMR 4,5/5

Nachteile

  • Einstieg mit 19€ für nur 20 Dokumente
  • Portal-Verbindungen brechen ab, besonders bei 2FA
  • Geringer Nutzen bei wenig Belegvolumen

Preise & Pläne

Essential

19 €

pro Monat, zzgl. USt. — jährlich 5 % Rabatt

  • 20 Dokumente/Monat, 5 Portale
  • 1 E-Mail-Postfach, 1 Sync-Konto
  • OCR-Datenerkennung und Scan-App

Small

39 €

pro Monat, zzgl. USt. — jährlich 5 % Rabatt

  • 50 Dokumente/Monat, 10 Portale
  • 3 E-Mail-Postfächer, 3 Nutzer
  • 1 Bankkonto für den Zahlungsabgleich

Standard

59 €

pro Monat, zzgl. USt. — 80 Dokumente/Monat · 5 % Rabatt bei jährlicher Zahlung

Professional

99 €

pro Monat, zzgl. USt. — 200 Dokumente/Monat · 5 % Rabatt bei jährlicher Zahlung

Advanced

179 €

pro Monat, zzgl. USt. — 500 Dokumente/Monat · 5 % Rabatt bei jährlicher Zahlung

Preise ohne Gewähr – aktuelle Tarife auf der offiziellen Website prüfen.

Alternativen nach Anwendungsfall

  • sevDesk Wenn die Belegerfassung Teil der Buchhaltung sein soll
  • Lexware Wenn alles beim Steuerberater über DATEV zusammenläuft
  • BuchhaltungsButler Wenn die automatische Verbuchung der Kern ist

Häufige Fragen

Was kostet GetMyInvoices?

Fünf Pläne, gestaffelt nach Dokumenten pro Monat, Portalen und Bankkonten. Der Einstieg ist eng bemessen und bindet kein Bankkonto an; für Solo-Selbstständige passt erst die zweite Stufe. Freigabe-Abläufe und die Betrugsprüfung kosten extra, Jahreszahlung spart 5 %.

Was macht GetMyInvoices genau?

Es loggt sich automatisch in deine Online-Portale ein (Amazon, Telekom, Google, Hoster und über 10.000 weitere), lädt dort neue Rechnungen herunter, liest sie per OCR aus und legt sie zentral ab. Dazu kommen E-Mail-Import, eine Scan-App für Papierbelege und der Weiterversand an Buchhaltung oder Steuerberater. Kurz: Der monatliche Belege-Zusammensuch-Marathon läuft automatisch.

Mit welcher Buchhaltung arbeitet GetMyInvoices zusammen?

Mit über 100 Systemen, darunter die drei wichtigsten im DACH-Raum: DATEV (Rechnungsdatenservice 1.0 und Belegbilderservice für die Steuerberater-Übergabe), sevdesk und Lexware Office. Dazu API und Zapier für eigene Automatisierungen. Die Belege landen also direkt dort, wo gebucht wird.

Ist GetMyInvoices GoBD-konform und wo liegen die Daten?

Ja — der Anbieter wirbt mit GoBD-konformer, revisionssicherer Archivierung. Betrieben wird das Tool von der fino data services GmbH aus Kassel, gehostet in Deutschland und DSGVO-konform. Für die Übergabe ans Finanzamt oder den Steuerberater ist das eine saubere Basis.

Für wen lohnt sich GetMyInvoices wirklich?

Faustregel: ab etwa 15–20 Eingangsrechnungen pro Monat aus verschiedenen Quellen. Wer nur eine Handvoll Belege hat, erledigt das schneller von Hand oder mit der Belegerfassung der eigenen Buchhaltungssoftware. Wer dagegen Dutzende SaaS-Abos, Marktplatz-Abrechnungen und Lieferantenportale hat, spart jeden Monat Stunden.

Fazit

GetMyInvoices löst ein Problem, das jeder Selbstständige kennt und keiner mag: Belege aus zig Portalen zusammensuchen. Der automatische Abruf aus über 10.000 Quellen plus die DATEV-, sevdesk- und Lexware-Anbindung machen das Tool zur besten Brücke zwischen Rechnungseingang und Buchhaltung im DACH-Markt. Der Preis ist fair, wenn das Belegvolumen stimmt; bei wenigen Dokumenten ist der Essential-Plan schnell zu knapp und das Tool insgesamt Overkill. Wer den monatlichen Login-Marathon kennt, testet die 14 Tage und rechnet selbst nach.

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