WebCatalog Review 2026: Web-Apps als Desktop-Apps verwalten
Tim Wittke · Aktualisiert: 4. Sept. 2026
Kurz-Urteil
Ideal für
- Selbstständige mit mehreren Kundenkonten (Slack, Notion, Gmail), die getrennte Profile brauchen
- Power-User, die täglich 15+ Web-Apps nutzen und ihre Tab-Hölle organisieren wollen
- Solo-Freelancer und kleine Teams, die ohne mentale Reibung zwischen Spaces wechseln
Nicht geeignet für
- Wer nur wenige Web-Anwendungen nutzt
- Selbstständige mit knappem Arbeitsspeicher
- Wer mehr als zwei Anwendungen kostenlos braucht
- Einstieg
- Kostenloser Tarif · bezahlt ab 4,30 € / Monat
- Kostenlos testen?
- Ja – dauerhaft kostenloser Free-Plan mit Basis-Funktionen
- Stärke
- Verwandelt jede Web-App in eine eigenständige Desktop-App mit isolierten Profilen – verschiedene Slack-Workspaces, Google-Accounts oder Notion-Workspaces nebeneinander, ohne Browser-Wechsel
WebCatalog ist ein Desktop-Tool, das Web-Apps in eigenständige Anwendungen verwandelt – mit eigenen Fenstern, eigenen Konten und eigenem Dock-Icon. Anstatt 30 Tabs in einem Browser zu jonglieren, bekommt jede Web-App ihre eigene Desktop-Präsenz. Das löst genau das Problem, das Selbstständige mit Multi-Account-Workflows (verschiedene Kunden-Slacks, mehrere Google-Konten, Notion-Workspaces für jeden Mandanten) täglich haben.
Wann lohnt sich WebCatalog?
- Wenn du mehrere Slack/Notion/Gmail-Konten parallel verwaltest – sauber getrennte Profile statt Browser-Profil-Chaos.
- Wenn du täglich 15+ Web-Apps nutzt – Tab-Hölle wird zu strukturierten Spaces.
- Wenn du viele Kunden-Accounts parallel fährst – unbegrenzte Profile und Spaces ab dem Pro-Plan.
- Wenn du nur 2-3 Web-Apps regelmäßig nutzt – Browser-Tabs reichen vollkommen aus.
- Wenn dein Rechner wenig RAM hat – jede Electron-Instanz braucht 100-200 MB extra.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Echte Trennung zwischen Profilen: 3 Slacks parallel
- Dauerhaft kostenloser Free-Plan zum Einstieg
- Gleiches Setup auf macOS, Windows und Linux
- Globales Tastenkürzel je App spart Klicks
- Pro-Plan günstiger als die meisten Konkurrenten
Nachteile
- Free-Plan begrenzt auf 2 Apps, 1 Space
- Speicherverbrauch höher als Browser-Tabs
- Wenig Nutzen für gelegentliche Web-App-Nutzer
Was bietet WebCatalog?
WebCatalog kombiniert drei Konzepte, die einzeln längst existieren, aber in dieser Kombination das Multi-Account-Problem sauber lösen:

- Web-Apps als Desktop-Apps: Jede installierte App bekommt ein eigenes Fenster, ein eigenes Dock-/Taskleisten-Icon und eigene Notification-Berechtigungen. Verhält sich wie eine native App.
- Spaces mit Profilen: Profile isolieren Logins und Cookies (wie ein eigener Browser); Spaces bündeln Apps und Profile pro Kunde oder Projekt, optional mit Subspaces.
- App-Katalog mit 50.000+ vorkonfigurierten Apps: Slack, Notion, ChatGPT, Linear, Figma, Gmail, Trello, Loom, Airtable und viele andere sind als ein-Klick-Installation verfügbar.
- Globale Tastenkürzel: Ein Hotkey je App öffnet das Fenster oder wechselt dorthin – spart täglich Klicks und Tab-Wechsel.
- Notification-Management: Pro App und pro Profil abschaltbar, Badge-Zähler optional, Stummschalten je App.
Für wen lohnt sich WebCatalog?
Das Tool ist nicht für jeden Nutzer – aber wer in eine der folgenden Gruppen fällt, spart real Zeit:
Selbstständige mit mehreren Kunden: Wenn drei Kunden-Slacks, zwei Notion-Workspaces und vier Google-Konten zum Alltag gehören, ist die Trennung von Profilen Gold wert. Keine Verwechslung mehr, in welchem Konto man gerade angemeldet ist.
Web-App-Power-User: Wer täglich 15+ Web-Apps nutzt (Linear, GitHub, Figma, ChatGPT, Loom, Notion, Gmail, Calendly, Stripe, Plausible …), gewinnt durch die strukturierte Organisation deutlich an Übersicht.
Solo-Selbstständige mit Disziplin-Fokus: Die Space-Trennung erlaubt klare Fokus-Modi – ein „Kunde A”-Space gegen einen „Eigenes Marketing”-Space.
Pricing-Modelle im Detail
Drei Stufen, alle pro Nutzer. Der Gratis-Tarif erlaubt zwei Desktop-Apps, zwei Profile und einen Space — genug, um das Konzept auszuprobieren, zu wenig für den Alltag mit mehreren Kundenkonten.
Die mittlere Stufe ist die richtige für praktisch alle Selbstständigen mit Mehrfach-Anmeldungen: unbegrenzte Apps, Profile und Spaces, dazu Werbe- und Tracker-Blocker, App Lock, Pages und Widgets. Die oberste ergänzt geteilte Spaces, Team-Verwaltung, zentrale Abrechnung, Aktivitätsprotokoll und SAML-SSO — gedacht für kleine Teams und Agenturen. Beide Bezahlstufen starten mit sieben Tagen kostenlosem Test. WebCatalog hat die Preise 2026 angehoben; ältere Vergleiche nennen noch die alten Beträge.

Preise & Pläne
Basic
Kostenlos
dauerhaft kostenlos, 2 Apps
- 2 Desktop-Apps
- 2 Profile
- 1 Space
Pro
4,30 €
pro Nutzer/Monat bei Jahreszahlung, zzgl. USt. (aus 5 $ umgerechnet, 6 $ monatlich)
- Unbegrenzte Apps, Profile & Spaces
- Werbe- und Tracker-Blocker, App Lock
- Pages, Wallpaper und Widgets
Business
6,89 €
pro Nutzer/Monat bei Jahreszahlung, zzgl. USt. (aus 8 $ umgerechnet, 10 $ monatlich)
- Alles aus Pro
- Geteilte Spaces und Pages, Team-Verwaltung
- Zentrale Abrechnung, Aktivitätsprotokoll, SAML-SSO
Preise ohne Gewähr – aktuelle Tarife auf der offiziellen Website prüfen.
Alternativen nach Anwendungsfall
Häufige Fragen
Was kostet WebCatalog pro Monat?
Drei Stufen, alle pro Nutzer. Der Gratis-Tarif ist auf zwei Apps, zwei Profile und einen Space begrenzt — genug zum Ausprobieren, zu wenig für den Alltag mit mehreren Kundenkonten. Die mittlere Stufe hebt alle drei Grenzen auf und ist für Selbstständige die richtige; die oberste zielt auf Teams. Beide Bezahlstufen starten mit sieben Tagen Test.
Was ist der Unterschied zwischen WebCatalog und Browser-Tabs?
WebCatalog isoliert jede Web-App: eigene Profile, eigene Notifications, eigene Tastenkürzel. Browser-Tabs teilen sich Login-Cookies und Notification-Berechtigungen. Für Multi-Account-Nutzer (verschiedene Kunden-Slacks, mehrere Google-Konten) ist die Trennung der Hauptvorteil.
Funktioniert WebCatalog mit allen Web-Apps?
Praktisch alle modernen Web-Apps lassen sich als Desktop-App installieren – Slack, Notion, ChatGPT, Linear, Figma, Gmail, Trello und Hunderte mehr. Der App-Katalog enthält über 50.000 vorkonfigurierte Apps; eigene URLs lassen sich ebenfalls hinzufügen.
WebCatalog vs. Franz, Stack, Rambox – was sind die Unterschiede?
Alle vier Tools lösen ein ähnliches Problem (Web-Apps als Desktop-Apps). WebCatalog hat den größten App-Katalog (50.000+) und die stärkste Profil-Trennung. Franz kostet im Abo ähnlich viel (Pro 5 €/Monat bei Jahreszahlung), bietet zusätzlich eine Lifetime-Lizenz für 149 € und ist auf Messenger fokussiert. Stack hat einen kostenlosen Starter-Plan, Pro ist mit 15 $/Monat (144 $/Jahr) deutlich teurer. Rambox: Basic kostenlos, Pro 70 $/Jahr. Für die meisten Multi-Account-Nutzer ist WebCatalog die ausgewogenste Wahl.
Fazit
WebCatalog ist eines dieser Tools, das man nicht braucht – bis man es einmal getestet hat. Wer als Selbstständiger zwischen mehreren Slack-Workspaces, drei Google-Accounts und einem halben Dutzend Notion-Workspaces hin und her springt, kennt das Reibungsproblem: dauerhaft offene Browser-Tabs, falsches Profil angemeldet, Notification-Chaos. WebCatalog löst das, indem jede Web-App ihre eigene Desktop-Instanz mit eigenem Login und Notification-Channel bekommt. Der kostenlose Basic-Plan reicht zum Ausprobieren (2 Apps); wer mehr verwaltet, kommt schnell auf den Pro-Plan. Für 5 $/Monat ein klares Produktivitäts-Upgrade für Multi-Account-Workflows.