Castmagic: Audio- und Video-Inhalte per KI in Content verwandeln
Tim Wittke · Aktualisiert: 5. Okt. 2026
Kurz-Urteil
Ideal für
- Podcaster, die aus jeder Folge Show Notes, Zitate und Social-Posts ziehen wollen
- Content-Creator und Video-Teams, die Long-Form-Aufnahmen in viele Kanäle zerlegen
- Solo-Selbstständige und Agenturen, die Repurposing ohne eigenes Redaktionsteam skalieren
- Alle, die vor allem englischsprachige Audios transkribieren und weiterverarbeiten wollen
Nicht geeignet für
- Wer Video schneiden statt Text ableiten will
- Selbstständige mit wenigen Aufnahmen im Monat — das Stundenkontingent rechnet sich nicht
- Wer überwiegend deutschsprachige Audios verarbeitet
- Einstieg
- ab 19 € / Monat
- Kostenlos testen?
- Kein dauerhaft kostenloser Plan; ein zeitlich begrenzter Test ist nur zeitweise verfügbar
- Stärke
- Verwandelt eine Audio- oder Videodatei per KI in Dutzende fertige Content-Assets — Show Notes, Transkript, Blogartikel, Newsletter und Social-Posts in einem Durchlauf
Was ist Castmagic?
Castmagic ist ein KI-Tool fürs Content-Repurposing: Du lädst eine Podcast-Folge, ein Video oder eine reine Audiodatei hoch, und die KI erzeugt daraus in einem Durchlauf ein ganzes Paket fertiger Inhalte — Transkript, Show Notes, Zusammenfassung, Blogartikel, Newsletter-Text und einen Stapel Social-Media-Posts. Das Versprechen: aus einer Stunde Sprechen werden Dutzende Text-Assets, ohne dass du selbst ein Redaktionsteam beschäftigst.

Wie Castmagic arbeitet
Nach dem Upload transkribiert Castmagic die Aufnahme und schickt sie durch vorbereitete Prompt-Vorlagen. Jedes Ergebnis lässt sich unbegrenzt neu generieren und mit eigenen Prompts an die eigene Stimme anpassen. Über Magic Chat stellst du Fragen direkt ans Transkript, ziehst Zitate oder verdichtest lange Passagen. Für Social Media erzeugt das Tool zusätzlich Clips und Audiogramme. Ergebnisse werden in „Spaces” organisiert, sodass mehrere Projekte oder Kunden getrennt bleiben.
Preise und Stunden-Kontingente
Castmagic rechnet in US-Dollar ab und staffelt nach transkribierten Stunden als Gesamtvolumen der Bibliothek; Stunden lassen sich jederzeit zukaufen. Der Einstieg reicht für einen wöchentlichen Podcast, die zweite Stufe bringt API-Zugang, die dritte Priority-Support und unbegrenzte Plätze gegen Aufpreis je Person.
Die Grenze ist nicht die Zahl der Beiträge, sondern die Stunden. Wer viel Roh-Audio durchschickt, wächst schneller in den nächsten Plan, als die Tarifnamen vermuten lassen. Jahreszahlung spart rund 30 % gegenüber monatlicher Abrechnung.
Castmagic oder Descript?
Die häufigste Verwechslung: Castmagic ist kein Video-Editor. Descript schneidet Audio und Video über das Transkript, entfernt Füllwörter und exportiert die fertige Folge. Castmagic setzt danach an — es nimmt die fertige Aufnahme und macht daraus möglichst viel Text. Wer beides braucht, schneidet in Descript und repurposed in Castmagic. Steht nur eine der beiden Aufgaben an, entscheidet sie die Wahl.
| Kriterium | ||
|---|---|---|
| Die eigentliche Aufgabe | aus einer fertigen Aufnahme Text machen | Audio und Video über das Transkript schneiden |
| Einstieg (Jahrestarif) | 19 $/Monat | 16 $/Monat |
| Monatlich kündbar | nur im Jahrestarif bepreist | 24 $/Monat |
| Kostenloser Tarif | nein | ja |
| Schnitt und Export | nein | ja |
| Fertige Assets je Aufnahme | Show Notes, Newsletter, Blog, Social | Transkript und Clips |
| Nächste Stufe | 48 $ (Starter), 139 $ (Team) | 24 $ (Creator), 50 $ (Business) |
Der kostenlose Tarif ist der praktische Unterschied beim Ausprobieren: Descript lässt sich ohne Zahlung testen, Castmagic nicht — ein zeitlich begrenzter Test ist dort nur zeitweise verfügbar. Wer beide Aufgaben hat, zahlt zweimal; wer nur eine hat, braucht nur eines der beiden. Preise zuletzt im September 2026 an der Quelle geprüft.

Für wen sich Castmagic lohnt
Castmagic zahlt sich aus, sobald Veröffentlichen zur Routine wird: wöchentliche Podcasts, regelmäßige YouTube-Videos, Kurs-Aufzeichnungen oder Agentur-Content für mehrere Kunden. Die eingesparte Redaktionszeit holt den Abopreis dann schnell wieder rein. Für ein paar Aufnahmen im Jahr oder rein deutschsprachige Fachinhalte mit hohem Korrekturbedarf ist das Abo überdimensioniert — mehr Werkzeuge fürs Repurposing findest du in unserer Marketing-Tool-Übersicht.
Was uns an Castmagic gefällt und was nicht
Vorteile
- Aus einer Datei entstehen Dutzende Assets
- Unbegrenzte Neu-Generierungen und eigene Prompts
- Magic Chat für Fragen ans Transkript
- Über 60 Sprachen plus Clip-Erstellung
- Klare Stunden-Kontingente pro Plan statt undurchsichtiger Credit-Rechnerei
Nachteile
- Kein Videoschnitt-Editor wie bei Descript
- Reines USD-Pricing ohne EUR-Abrechnung
- Stunden-Limit sprengt den Hobby-Plan schnell
Preise & Pläne
Hobby
19 $
pro Monat bei Jahreszahlung (239 $/Jahr) · 30 Std. Transkription/Monat, 3 Spaces, 50 GB
- AI-Chat, eigene Prompts, unbegrenzte Neu-Generierungen
- Unbegrenzte Clip- und Audiogram-Erstellung
- Bis zu 3 Team-Plätze
Starter
48 $
pro Monat bei Jahreszahlung (579 $/Jahr) · 100 Std. (Bibliotheks-Gesamtvolumen), 10 Spaces, 250 GB
- Alles aus Hobby plus API-Zugang
- Bis zu 5 Team-Plätze
- Onboarding-Call inklusive
Team
139 $
pro Monat bei Jahreszahlung (1.669 $/Jahr) · 400 Std. (Bibliotheks-Gesamtvolumen), 25 Spaces, 1 TB
- Priority-Support
- 5 Plätze inklusive, weitere je 159 $/Jahr (19 $ monatlich)
- Für Studios und veröffentlichungsstarke Teams
Business & Scale
ab 699 $
pro Monat · individuelles Volumen, SLA und Enterprise-Support
- Custom-Transkriptionsvolumen, Plätze und Speicher
- Mengenrabatte und feste Ansprechpartner
- Für Plattformen und Publishing-Häuser
Preise ohne Gewähr – aktuelle Tarife auf der offiziellen Website prüfen.
Preisentwicklung
Geprüft am 21.10.2026 · 1 Änderung seit 31.08.2026
- 25.09.2026Neuer Tarif „Business & Scale“ (999 $)
Alternativen nach Anwendungsfall
Häufige Fragen
Was kostet Castmagic?
Castmagic rechnet in US-Dollar ab und staffelt nach transkribierten Stunden, nicht nach der Zahl der Beiträge. Wer viel Roh-Audio durchschickt, wächst also schneller in den nächsten Plan, als die Tarifnamen vermuten lassen. Stunden lassen sich jederzeit zukaufen, Jahreszahlung spart rund 30 %.
Gibt es Castmagic kostenlos?
Einen dauerhaft kostenlosen Plan gibt es nicht. Castmagic hat zeitweise einen begrenzten Test angeboten, der aber nicht durchgängig auf der Preisseite ausgewiesen ist — der günstigste feste Einstieg bleibt der Hobby-Plan ab 19 $/Monat bei Jahreszahlung. Wer nur gelegentlich eine Datei aufbereiten will, prüft vor dem Abschluss den aktuellen Teststatus auf castmagic.io.
Castmagic vs Descript — was passt besser?
Die beiden lösen unterschiedliche Aufgaben. Castmagic ist auf Content-Repurposing spezialisiert: aus einer Aufnahme werden per KI Show Notes, Artikel, Newsletter und Social-Posts. Descript ist ein vollwertiger Audio- und Video-Editor, in dem man per Transkript schneidet, Filler-Wörter entfernt und exportiert. Faustregel: Wer fertige Videos und Podcast-Folgen schneiden will, nimmt Descript; wer aus einer bestehenden Aufnahme möglichst viele Text-Assets ziehen will, ist mit Castmagic schneller. Viele Teams nutzen beide nebeneinander.
Welche Formate und Sprachen unterstützt Castmagic?
Castmagic verarbeitet gängige Audio- und Videodateien sowie Uploads aus Aufnahmen und unterstützt über 60 Sprachen für Transkription und Ausgabe. Die Content-Qualität ist im Englischen am stärksten; deutsche Transkripte funktionieren, brauchen bei Fachbegriffen aber meist eine Korrekturrunde.
Für wen lohnt sich Castmagic?
Für alle, die regelmäßig Long-Form-Audio oder -Video produzieren — Podcaster, YouTuber, Kurs-Ersteller und Content-Agenturen. Wer pro Woche mehrere Folgen veröffentlicht, spart mit dem automatischen Repurposing viele Stunden Redaktionsarbeit. Für einzelne Aufnahmen im Jahr ist das Abo zu teuer; dann lohnt eher ein Pay-as-you-go-Transkriptionsdienst.
Fazit
Castmagic ist ein Zeitspar-Werkzeug für alle, die regelmäßig sprechen und daraus schreiben lassen wollen: Eine Aufnahme rein, und Minuten später liegen Show Notes, Transkript, Blogartikel, Newsletter und ein Stapel Social-Posts bereit — beliebig oft neu generierbar und per Chat verfeinerbar. Die Grenzen sind klar: reines Dollar-Pricing, ein Stunden-Limit, das bei Vielpublizierern schnell zum Kostenfaktor wird, und kein Videoschnitt wie bei Descript. Wer wöchentlich Podcasts oder Videos veröffentlicht und das Drumherum automatisieren will, holt den Preis schnell wieder rein. Für gelegentliche Aufnahmen ist das Abo überdimensioniert.
