Zoho Social Review 2026: Preise, Marken und die Mehr-Kunden-Falle
Fastlancer Team · Aktualisiert: 2. Sept. 2026
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Ideal für
- Selbstständige, die eine Marke bespielen — die eigene
- Alle, die ohnehin Zoho nutzen: CRM- und Desk-Anbindung kommt ab Professional
- Preisbewusste, die planen wollen, ohne monatlich zu zahlen
- Weniger geeignet für Agenturen mit mehreren Kunden — siehe die Marken-Rechnung unten
USP
Eines der wenigen Social-Tools mit dauerhaft kostenlosem Tarif, der sechs Kanäle einschließt.
Kostenlos testen?
Nicht nötig — der Gratis-Tarif ist dauerhaft (1 Marke, 6 Kanäle)
Der Gratis-Tarif ist der Grund hinzuschauen
Die meisten Social-Planer haben ihren kostenlosen Tarif vor Jahren abgeschafft. Zoho Social hat noch einen, und es ist kein Test: eine Marke mit sechs Kanälen — X, Instagram, eine Facebook-Seite, LinkedIn-Profil und -Unternehmensseite sowie ein Google-Unternehmensprofil —, dazu ein Team-Mitglied, fünf KI-Credits und E-Mail-Support an fünf Tagen. Für Selbstständige, die ihre eigenen Konten bespielen, ist das die ganze Arbeit zum Nulltarif.
Auch die bezahlte Leiter beginnt niedrig. Standard kostet 10 $ im Monat bei Jahreszahlung, und Zoho selbst beschreibt die Stufe als für Solo-Selbstständige gedacht — eine ungewöhnlich ehrliche Einordnung. Sie erweitert dieselbe eine Marke von sechs auf zwölf Kanäle und bringt YouTube, Pinterest und TikTok dazu.
Zoho-Social-Preise 2026
| Tarif | Preis (jährlich gezahlt) | Marke | Zohos eigene Zielgruppe |
|---|---|---|---|
| Free | 0 $ | 1 Marke, 6 Kanäle | Zum Einstieg |
| Standard | 10 $/Monat | 1 Marke, 12 Kanäle | Solo-Selbstständige |
| Professional | 30 $/Monat | 1 Marke, 12 Kanäle | Kleine und mittlere Unternehmen |
| Premium | 40 $/Monat | 1 Marke, 14 Kanäle | Mittlere und große Unternehmen |
| Agency | 230 $/Monat | mehrere Marken | Agenturen |
| Agency Plus | 330 $/Monat | +10 Marken (140 Kanäle) | Große Agenturen |
Zwei Hinweise zum Lesen dieser Tabelle. Die genannten Preise sind Jahrespreise — die Preisseite zeigt sie voreingestellt an und bewirbt 33 % Nachlass für jährliche Zahlung; monatlich kostet es also mehr als hier steht. Und die Lücke zwischen Premium für 40 $ und Agency für 230 $ ist kein Tippfehler: Dazwischen gibt es nichts.
Die Marken-Rechnung, an der alles hängt
Zoho zählt weder Konten noch Nutzer so, wie die Mitbewerber es tun. Es zählt Marken, und eine Marke ist ein festes Bündel von Kanälen. Jeder bezahlte Tarif — auch Premium für 40 $ — enthält genau eine.
Damit ist Zoho Social für den einen Zweck außerordentlich günstig und für den anderen still teuer:
- Eine Marke — die eigenen Kanäle: 0 oder 10 $ im Monat, kaum zu unterbieten
- Zoho CRM oder Desk ohnehin im Einsatz: Professional für 30 $ verbindet Social mit vorhandenen Datensätzen
- Drei Kunden: Professional plus zwei Zusatz-Marken zu 14,50 $ = 59 $ im Monat, nicht 30 $
- Mehr als fünf Zusatz-Marken: Bei Professional ist Schluss, der nächste echte Schritt ist Agency für 230 $
Zusätzliche Marken kosten 14,50 $ im Monat bei Professional und 19,50 $ bei Premium (Jahrespreise; monatlich 17 bzw. 23 $), und Professional erlaubt höchstens fünf davon. Bei Team-Mitgliedern ist Zoho großzügiger: pauschal 10 $ je Mitglied und Monat jährlich, 12 $ monatlich — statt einen Sprung auf die nächste Stufe zu erzwingen.
Wenn das Zoho-Ökosystem die Entscheidung trifft
Was Professional von Standard unterscheidet, ist nicht das Planen — es ist die Anbindung an Zoho CRM und Zoho Desk, dazu UTM-Parameter, Zielgruppen-Ausspielung und eigene Rollen. Wer Zoho CRM bereits betreibt, bekommt Social-Gespräche an Datensätzen, die ohnehin gepflegt werden — dafür sind 30 $ ein Preis, den kein eigenständiger Planer in dieser Klasse bietet.
Wer kein Zoho nutzt, für den ist diese Anbindung nichts wert, und der Vergleich läuft über die reinen Planungsfunktionen. Dort verschiebt sich das Bild: Later für 25 $ kann visuelles Planen besser, und Zohos Vorsprung schrumpft auf Preis und Gratis-Tarif — was, fairerweise, zwei echte Vorteile sind.
Zum Ruf
Trustpilot führt 3,9 von 5 aus rund 6.100 Bewertungen. Diese Note gilt Zoho als Unternehmen, nicht Zoho Social im Besonderen — sie ist also ein Hinweis auf den Anbieter, bei dem man kauft. Gelobt werden die Bedienbarkeit und das Verwalten mehrerer Konten in einer Oberfläche. Der wiederkehrende Kritikpunkt ist der Support: langsame Antworten und Mühe, jemanden mit Lösungskompetenz zu erreichen. Dazu unerwartete Abbuchungen und Fragen zur Lizenz-Transparenz. Bei einem Werkzeug für 10 $ ist das ein fairer Handel; bei einem Agentur-Tarif für 230 $ sollte man den Support vor dem Abschluss testen.
Was uns an Zoho Social gefällt und was nicht
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Dauerhaft kostenloser Tarif mit sechs Kanälen — in dieser Kategorie selten
- Standard für 10 $ ist einer der günstigsten bezahlten Einstiege überhaupt
- Zoho-CRM- und Desk-Anbindung, wenn man das Ökosystem ohnehin nutzt
- Team-Mitglieder kosten pauschal 10 $ statt einen Tarifsprung zu erzwingen
Nachteile
- Alles zählt in Marken — der zweite Kunde kostet 14,50 bis 19,50 $ extra im Monat
- Zwischen Premium (40 $) und Agency (230 $) liegt nichts
- Die Preisseite zeigt Jahrespreise; monatliche Zahlung kostet mehr
- Der Support ist der häufigste Kritikpunkt in Zohos öffentlichen Bewertungen
Alternativen, die man kennen sollte
Later startet bei 25 $ und ist das stärkere Werkzeug, wenn Instagram und TikTok die Hauptkanäle sind. Vista Social deckt für 79 $ dreizehn Netzwerke plus Bewertungsmanagement ab — eine andere Klasse für eine andere Aufgabe. Buffer bleibt die schlankeste Wahl für textlastiges Posten. Die vollständige Liste steht im Marketing-Tools-Vergleich.
Preise & Pläne
Free
Kostenlos
dauerhaft, 1 Marke
- 1 Marke mit 6 Kanälen, 1 Team-Mitglied
- X, Instagram, Facebook, LinkedIn (Profil + Seite), Google Business
- 5 KI-Credits, E-Mail-Support an 5 Tagen
Standard
10 $
im Monat, jährlich gezahlt
- 1 Marke, erweitert auf 12 Kanäle
- Zusätzlich YouTube, Pinterest und TikTok
- Zohos eigene Bezeichnung für diese Stufe: Solo-Selbstständige
Professional
30 $
im Monat, jährlich gezahlt
- Anbindung an Zoho CRM und Zoho Desk
- UTM-Parameter, Zielgruppen-Ausspielung, eigene Rollen
- Zusätzliche Marken zubuchbar: 14,50 $/Monat jährlich, max. 5
Premium
40 $
im Monat, jährlich gezahlt
- 1 Marke mit 14 Kanälen
- Zusätzliche Marken für 19,50 $/Monat jährlich
- Agentur-Tarife beginnen separat bei 230 $/Monat
Preise ohne Gewähr – aktuelle Tarife auf der offiziellen Website prüfen.
Häufige Fragen
Was kostet Zoho Social 2026?
Es gibt einen dauerhaft kostenlosen Tarif (1 Marke, 6 Kanäle, 1 Team-Mitglied). Die bezahlten Stufen bei Jahreszahlung: Standard 10 $/Monat, Professional 30 $, Premium 40 $. Agentur-Tarife laufen separat bei 230 $ und 330 $. Die Preisseite zeigt standardmäßig die Jahrespreise und bewirbt 33 % Nachlass für jährliche Zahlung — monatlich kostet es also spürbar mehr. Stand September 2026 — aktuelle Zahlen auf zoho.com/social/pricing gegenchecken.
Was ist eine „Marke”, und warum ist das wichtig?
Das ist der Punkt, an dem sich entscheidet, ob Zoho Social für dich günstig oder teuer ist. Eine Marke ist ein festes Bündel von Kanälen, kein Konto: sechs im Gratis-Tarif, zwölf bei Standard und Professional, vierzehn bei Premium. Jeder bezahlte Tarif enthält genau eine. Wer für sich selbst postet, bekommt für 10 $ sehr viel. Wer für drei Kunden postet, braucht Professional plus zwei Zusatz-Marken zu je 14,50 $ — also 59 $ im Monat, nicht 30 $.
Ist der Gratis-Tarif wirklich brauchbar?
Ja, innerhalb einer Marke. Enthalten sind sechs Kanäle — X, Instagram, eine Facebook-Seite, LinkedIn-Profil und -Unternehmensseite sowie ein Google-Unternehmensprofil —, dazu ein Team-Mitglied, fünf KI-Credits und E-Mail-Support an fünf Tagen die Woche. Für Selbstständige, die ihre eigenen Konten bespielen, deckt das die Arbeit ab, ohne etwas zu kosten. YouTube, Pinterest und TikTok kommen erst mit Standard.
Zoho Social oder Buffer und Later?
Die Entscheidung fällt am Ökosystem, nicht am Funktionsumfang. Wer Zoho CRM oder Zoho Desk nutzt, verbindet mit Professional Social-Gespräche mit Datensätzen, die ohnehin gepflegt werden — genau dafür lohnt der Tarif. Wer kein Zoho nutzt, wählt ein Planungswerkzeug nach eigenen Meriten, und dann ist Later (25 $) beim visuellen Planen stärker, Buffer schlanker für textlastige Kanäle. Zoho gewinnt beim Preis und beim Gratis-Tarif.
Worüber beschweren sich Nutzer?
In Zohos öffentlichen Bewertungen kehrt vor allem der Support wieder: langsame Antworten und Mühe, jemanden zu erreichen, der ein technisches Problem wirklich löst. Auch unerwartete Abbuchungen und die Nachvollziehbarkeit von Lizenzen kommen vor. Trustpilot zeigt 3,9 von 5 aus rund 6.100 Bewertungen — das betrifft Zoho als Ganzes, nicht Zoho Social im Besonderen. Lies es also als Hinweis auf den Anbieter, bei dem du kaufst, nicht auf die Funktionen dieses Produkts.
Fazit
Zoho Social ist der günstigste ernstzunehmende Weg, Social-Beiträge zu planen, und eines der ganz wenigen Werkzeuge dieser Kategorie mit einem Gratis-Tarif, auf dem man dauerhaft bleiben kann. Bevor man es allein über den Preis vergleicht, sollte man die Marken-Rechnung machen: Jeder bezahlte Tarif enthält genau eine Marke, eine Agentur mit drei Kunden zahlt also 59 $ statt der 30 $ vom Etikett. Für Selbstständige, die ihre eigenen Kanäle bespielen — erst recht mit Zoho CRM oder Desk im Rücken —, ist das für 10 $ im Monat kaum zu schlagen. Für alle, die mehrere Kunden betreuen, frisst der Aufpreis je Marke den Preisvorteil still wieder auf.
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