Later Review 2026: Preise, Tarife und für wen sich das Social-Scheduling lohnt
Fastlancer Team · Aktualisiert: 1. Sept. 2026
Kurz-Urteil
Ideal für
- Freelancer mit bildlastigen Kanälen — Instagram, TikTok, Pinterest
- Social-Media-Manager, die Kundenfreigaben brauchen (ab Growth)
- Alle, die vor dem Posten sehen wollen, wie das Profilraster wirkt
- Kleine Teams bis vier Personen — darüber wird es teuer
Nicht geeignet für
- Wer dauerhaft kostenlos planen will
- Teams über vier Personen
- Kanäle ohne Bildschwerpunkt — LinkedIn, X, Newsletter
- Einstieg
- ab 18,75 € / Monat
- Kostenlos testen?
- Ja — 14 Tage kostenlos, keine Kreditkarte nötig
- Stärke
- Der visuelle Kalender: Man plant Posts als Bildraster und sieht das Instagram-Profil, bevor es die Follower sehen.
Was Later anders macht
Die meisten Social-Media-Planer sind Kalender mit Textfeldern. Later dreht das um: Du zieht Bilder in ein Raster und siehst dabei, wie dein Instagram-Profil nach der Veröffentlichung aussehen wird. Das klingt nach Spielerei, ist aber der Grund, warum Later seit Jahren im Markt bleibt — wer ein Profil als visuelle Einheit denkt, plant damit schneller und konsistenter als in jeder Listenansicht.
Unterstützt werden Instagram, TikTok, Pinterest, LinkedIn, Facebook, X, YouTube und Threads. Der Schwerpunkt liegt erkennbar bei den ersten dreien.


Video: Produktvorstellung vom offiziellen Kanal @latermedia — zeigt den Ablauf vom Hochladen bis zum geplanten Beitrag.
Preise und was sie wirklich bedeuten
Die beworbene Zahl ist der Jahrespreis pro Monat gerechnet — monatlich gebucht liegt der Betrag deutlich darüber. Das ist der häufigste Grund, warum die erste Rechnung überrascht.
Die Staffel folgt Nutzern und Freigabe-Abläufen: Der Einstieg trägt einen Nutzer, erst die mittlere Stufe erlaubt Kundenfreigaben, und ab vier Personen wird es merklich teurer. Einen dauerhaft kostenlosen Tarif gibt es nicht.

Wann sich Later lohnt — und wann nicht
- Instagram, TikTok oder Pinterest dein Hauptkanal ist
- du regelmäßig postest und Vorausplanung Zeit spart
- du Kundenfreigaben brauchst (ab Growth enthalten)
- du überwiegend Text auf LinkedIn und X planst
- du einen dauerhaft kostenlosen Tarif suchst
- du allein arbeitest und nur sporadisch postest
Was uns an Later gefällt und was nicht
Vorteile
- Bester visueller Kalender am Markt
- Freigabe-Workflows ab Growth ohne Aufpreis
- 14 Tage voller Zugang ohne Kreditkarte
- Instagram, TikTok, Pinterest, LinkedIn, Facebook, X
Nachteile
- Kein dauerhaft kostenloser Tarif
- Jahrespreise sind Aktionspreise, monatlich deutlich teurer
- Starter erlaubt nur einen Nutzer
Fazit im Vergleich
Im Feld der Social-Planer ist Later der Spezialist für Bildkanäle. Buffer ist günstiger und schlanker, SocialBee stärker bei wiederkehrenden Inhalten, Hootsuite umfangreicher und deutlich teurer. Wer zwischen mehreren Werkzeugen schwankt, findet die Einordnung in unserer Übersicht der Marketing-Tools für Freelancer.
Preise & Pläne
Starter
18,75 $
pro Monat bei Jahreszahlung · 25 $ monatlich
- 1 Social Set (8 Profile), 1 Nutzer
- Visueller Kalender und Posting-Planung
- Grundlegende Analysen
Growth
37,50 $
pro Monat bei Jahreszahlung · 50 $ monatlich
- 2 Social Sets (16 Profile), 2 Nutzer
- Freigabe-Workflows für Kunden
- Social Inbox und beste Posting-Zeiten je Profil
Scale
82,50 $
pro Monat bei Jahreszahlung · 110 $ monatlich
- 6 Social Sets (48 Profile), 4 Nutzer
- Meta-Ads-Analysen und eigene Auswertungen
- Wettbewerbsvergleich und Markenerwähnungen
Preise ohne Gewähr – aktuelle Tarife auf der offiziellen Website prüfen.
Preisentwicklung
Geprüft am 16.10.2026 · 3 Tarife seit 31.08.2026 unverändert
Alternativen nach Anwendungsfall
- SocialBee Wenn Beiträge recycelt und über viele Kanäle verteilt werden
- Vista Social Wenn mehrere Kunden und Bewertungen dazukommen
- Zoho Social Wenn nur eine Marke bespielt wird und der Preis zählt
Häufige Fragen
Was kostet Later 2026?
Later beginnt bei 25 $ pro Monat (Starter, 1 Nutzer, 8 Profile). Growth kostet 50 $, Scale 110 $. Bei jährlicher Zahlung sinken die Preise auf 18,75 / 37,50 / 82,50 $ pro Monat. Achtung: Die Preisseite zeigt standardmäßig die Jahrespreise — wer monatlich zahlt, zahlt ein Drittel mehr. Stand: September 2026, aktuelle Werte auf later.com/pricing.
Gibt es Later kostenlos?
Nein. Later hat keinen dauerhaft kostenlosen Tarif, sondern eine 14-tägige Testphase mit vollem Funktionsumfang und ohne Kreditkarte. Wer dauerhaft gratis planen will, findet in unserem Marketing-Tools-Vergleich Alternativen mit echtem Free-Tarif.
Later oder Buffer — was passt besser?
Die Entscheidung hängt am Kanal. Later lohnt sich, wenn Bilder im Mittelpunkt stehen: Der visuelle Kalender zeigt das Instagram-Raster, bevor es live geht. Buffer ist schlanker und günstiger, wenn du überwiegend Text auf LinkedIn und X planst. Für reine Terminplanung ohne visuellen Anspruch ist Later überdimensioniert.
Wie viele Konten sind enthalten?
Later rechnet in „Social Sets“: Ein Set umfasst acht Profile, also je einen Kanal pro Netzwerk. Starter enthält ein Set, Growth zwei, Scale sechs. Wer mehrere Kunden betreut, braucht Growth aufwärts — mit einem Set lässt sich genau eine Marke sauber trennen.
Lohnt sich Later für einzelne Freelancer?
Wenn Instagram oder TikTok dein Hauptkanal ist und du regelmäßig postest: ja. Der Zeitgewinn durch Vorausplanung und das visuelle Raster rechtfertigen die 25 $. Postest du unregelmäßig oder nur auf LinkedIn, ist das Geld besser in einem günstigeren Planer aufgehoben.
Fazit
Later kauft man für den visuellen Kalender, nicht für den Funktionsumfang. Wer Instagram, TikTok oder Pinterest ernsthaft bespielt und sehen will, wie das Profil nach dem nächsten Post aussieht, bekommt hier das beste Werkzeug dafür. Wer überwiegend Text plant oder einen dauerhaft kostenlosen Tarif braucht, ist woanders besser bedient. Der Einstieg bei 25 $ im Monat ist fair, die 14 Tage reichen für eine ehrliche Entscheidung.
