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Coachy Review 2026: Die Kursplattform ohne Limits im Test

Fastlancer Team · Aktualisiert: 5. Okt. 2026

Coachy ausprobieren
Coachy

Kurz-Urteil

Ideal für

  • Coaches und Experten, die mit einem einzigen Kurs starten (Premium reicht)
  • Kurs-Ersteller, die große Video-Bibliotheken ohne Speicher-Aufpreis hosten wollen
  • Anbieter, die über Digistore24 oder CopeCart verkaufen
  • Einsteiger, die ihren Mitgliederbereich in Minuten statt Tagen bauen wollen

Nicht geeignet für

  • Wer mehrere Kurse im Einstiegstarif anbieten will
  • Anbieter, die native Apps für ihre Teilnehmer brauchen
  • Kurse mit hohem Schutzbedarf für Videoinhalte
Einstieg
ab 35 € / Monat
Kostenlos testen?
Ja — 30 Tage kostenlos, ohne Kreditkarte
Stärke
Kursplattform mit unbegrenzten Mitgliedern und unbegrenztem Speicherplatz in jedem Plan — limitiert wird nur die Zahl der Kurse, nicht dein Wachstum

Was ist Coachy?

Coachy ist eine Kursplattform mit einem klaren Versprechen: eigene Online-Kurse launchen, ohne eine Zeile Code und ohne Technik-Studium. Mitgliederbereich, Videos, Audio, Downloads und Community stecken in einer aufgeräumten Oberfläche, die auch absolute Einsteiger in Minuten bedienen. Das Preismodell ist der eigentliche Clou: Mitglieder und Speicherplatz sind in jedem Plan unbegrenzt — begrenzt wird nur die Zahl der Kurse.

Kurse bauen: bewusst einfach

Kurse entstehen aus Lektionen mit Videos, Audios und Downloads, auf Wunsch mit zeitgesteuerter Freischaltung. Ab Deluxe kommen Tests, Zertifikate, der Landingpage-Builder 2.0 und Upsells dazu. Die Teilnehmer nutzen den Kursbereich im Browser oder als Web-App (PWA) mit eigenem Icon auf dem Home-Screen — echte App-Store-Apps gibt es nicht, das ist der sichtbarste Unterschied zu teureren Plattformen. Branding, eigene Domain (ab Deluxe) und 2-Faktor-Login sind an Bord; einen dokumentierten DRM-Videoschutz gibt es nicht.

Verkauf über Digistore24 und Co.

Coachy überlässt das Bezahlen den Profis: Digistore24 und CopeCart sind nativ angebunden und übernehmen Checkout, Rechnungen und Umsatzsteuer; Zapier (ab Deluxe) verbindet ablefy, Stripe und tausende weitere Tools bis zum E-Mail-Marketing. Nach dem Kauf wird der Kurszugang automatisch freigeschaltet. Für den DACH-Markt ist diese Arbeitsteilung ideal, weil die Steuer-Abwicklung gleich mitgelöst ist.

Preise und die ehrliche Rechnung

Der Einstieg enthält einen Kurs — genug für den Launch; weitere Kurse kosten einzeln Aufpreis. Die zweite Stufe hebt auf mehrere Kurse plus Zertifikate und Marketing-Funktionen, die dritte auf unbegrenzt.

Die Stärke des Modells zeigt sich beim Wachstum: Ob fünfzig oder fünftausend Teilnehmer, ob zehn oder fünfhundert Gigabyte Video — der Preis bleibt gleich. Genau das unterscheidet Coachy von Anbietern, die nach Mitgliedern oder Speicher abrechnen. Getestet wird 30 Tage ohne Kreditkarte. Auf Trustpilot steht Coachy bei rund 4,8 von 5; gelobt werden Support und Einfachheit, kritisiert das gemächliche Update-Tempo.

Coachy oder Memberspot? Die zwei DACH-Plattformen nebeneinander

Beide hosten DSGVO-konform in Deutschland, beide ersparen die Diskussion mit US-Anbietern. Der Unterschied liegt nicht im Preis, sondern darin, was mit dem Erfolg mitwächst — und ob deine Teilnehmer eine echte App brauchen.

KriteriumCoachyMemberspot
Einstieg (Jahrestarif)35 €/Monat39 €/Monat
Monatlich kündbar42 €/Monat49 €/Monat
Was der Tarif begrenztdie Zahl der KurseFunktionsumfang je Stufe
Mitgliederunbegrenzt in jedem Tarifunbegrenzt
Video-Speicherunbegrenztunbegrenzt
Eigene App im App Storenein, Web-App (PWA)ja
Kostenlos testen30 Tage, ohne Kreditkarte14 Tage, ohne Kreditkarte
ZahlungsabwicklungDigistore24, CopeCarteigener Checkout

Die Rechnung dahinter ist simpel: Solange du einen Kurs verkaufst, ist Coachy die günstigere und schnellere Wahl, und sie bleibt es auch bei tausend Teilnehmern — denn genau dort rechnen andere Anbieter nach. Sobald du mehrere Kurse parallel fährst oder deine Teilnehmer unterwegs lernen und dafür ein Icon im App Store erwarten, kippt der Vergleich zu Memberspot. Preise beider Anbieter zuletzt an der Quelle geprüft im Oktober 2026.

Coachy-Startseite mit der Rubrik „Coachy in Zahlen“: 26.343 Coaches und 17.903 Trainings
Coachy nennt auf der eigenen Startseite 26.343 Coaches und 17.903 Trainings — Anbieterangaben, aber ein Hinweis darauf, dass die Plattform im DACH-Raum keine Nische mehr ist (Bild: coachy.net).

Für wen lohnt sich Coachy?

Für Coaches, Berater und Experten, die ihren ersten oder einzigen Kurs professionell ausliefern wollen, ist Coachy der schnellste und beim Wachstum günstigste Weg — besonders bei videolastigen Angeboten mit großem Publikum. Wer mehrere Kurse parallel fährt oder seinen Teilnehmern eine native App im App Store bieten will, vergleicht mit Memberspot — mehr Plattformen in unserer Lernplattform-Übersicht.

Was uns an Coachy gefällt und was nicht

Vorteile

  • Unbegrenzte Mitglieder und Speicherplatz in jedem Plan
  • 30 Tage kostenlos testen ohne Kreditkarte
  • Mitgliederbereich in Minuten statt Tagen
  • Nutzerbewertungen bei Trustpilot rund 4,8 von 5
  • Nahtlose Anbindung an Digistore24 und CopeCart

Nachteile

  • Premium enthält nur 1 Kurs
  • Keine nativen Apps, nur eine Web-App
  • Kein dokumentierter DRM-Videoschutz

Preise & Pläne

Premium

42 €

pro Monat · 35 €/Monat bei jährlicher Zahlung, zzgl. USt.

  • 1 Kurs, unbegrenzte Mitglieder
  • Unbegrenzter Speicherplatz
  • Community und Basis-Landingpages

Deluxe

78 €

pro Monat · 65 €/Monat bei jährlicher Zahlung, zzgl. USt.

  • Bis zu 5 Kurse (3 bei monatlicher Zahlung)
  • Landingpage-Builder 2.0, Upsells
  • Eigene Domain (25 € Setup) und 5 Mitarbeiter

Enterprise

234 €

pro Monat · 195 €/Monat bei jährlicher Zahlung, zzgl. USt.

  • Unbegrenzte Kurse und Mitarbeiter
  • YouTube-Livestreams
  • Unbegrenzte Automationen

Preise ohne Gewähr – aktuelle Tarife auf der offiziellen Website prüfen.

Alternativen nach Anwendungsfall

  • Memberspot Wenn eine native Mitglieder-App gebraucht wird
  • Kartra Wenn Funnel, E-Mails und Kurs zusammengehören
  • Digistore24 Wenn Abwicklung und Affiliate-Vertrieb im Vordergrund stehen
  • Trainual Wenn es um interne Einarbeitung geht statt um Verkauf

Häufige Fragen

Was kostet Coachy?

Drei Pläne, jeweils zuzüglich Umsatzsteuer, gestaffelt nach der Zahl der Kurse; weitere Kurse lassen sich einzeln dazubuchen. Die Stärke des Modells: Mitglieder und Speicherplatz sind in allen Plänen unbegrenzt — ob fünfzig oder fünftausend Teilnehmer, der Preis bleibt gleich. Getestet wird 30 Tage ohne Kreditkarte.

Gibt es Coachy kostenlos?

Keinen Dauer-Gratis-Plan, aber 30 Tage kostenloses Testen ohne Kreditkarte — der Test endet ohne Kündigung automatisch. Das ist doppelt so lang wie bei den meisten Wettbewerbern und reicht, um einen kompletten Kurs aufzubauen und zu testen.

Wie verkaufe ich Kurse über Coachy?

Coachy hat keinen eigenen Checkout, sondern verbindet sich mit den im DACH-Raum üblichen Zahlungsanbietern: Digistore24 und CopeCart übernehmen Bezahlung, Rechnungen und Steuern; per Zapier (ab Deluxe) lassen sich auch PayPal und Shop-Systeme und tausende weitere Tools anbinden. Nach dem Kauf schaltet Coachy den Zugang automatisch frei.

Coachy oder Memberspot — was passt besser?

Die Limits sind spiegelverkehrt: Coachy begrenzt Kurse (1 / bis 5 / unbegrenzt), schenkt dafür unbegrenzte Mitglieder und Speicher; Memberspot staffelt nach Mitgliedern und bietet dafür native App-Store-Apps und DRM-Videoschutz. Faustregel: ein Kurs mit großem Publikum und viel Video = Coachy; mehrere Kurse mit eigener Mobile-App = Memberspot. Details im Memberspot-Review.

Ist Coachy DSGVO-konform?

Die Inhalte liegen laut Anbieter DSGVO-konform auf Servern in Europa, ein AV-Vertrag ist verfügbar. Betreiber ist die Coachy OOD mit Sitz in Sofia (Bulgarien) — also ein EU-Unternehmen, aber keine deutsche Firma. Für die meisten Kurs-Anbieter ist das sauber; wer Server in Frankfurt statt „irgendwo in der EU“ will, schaut auf Memberspot (Frankfurt, Amsterdam, Dublin).

Fazit

Coachy ist die unkomplizierteste Art, einen Online-Kurs im DACH-Raum zu launchen: 30 Tage risikofrei testen, Mitgliederbereich in Minuten bauen, und die Rechnung wächst nicht mit dem Erfolg, weil Mitglieder und Speicher nie extra kosten. Die Grenzen liegen woanders: nur eine Web-App statt echter Apps, kein DRM-Schutz und ein gemächliches Update-Tempo. Für den ersten Kurs und videolastige Angebote mit großem Publikum eine klare Empfehlung — wer eine eigene App im App Store oder maximalen Videoschutz will, zahlt bei Memberspot mehr und bekommt genau das.

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