Webflow Review 2026: Websites visuell bauen — neue Preise im Test
· Aktualisiert: 22. Juli 2026
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Ideal für
- Designer und Freelancer, die Kunden-Websites ohne Entwickler bauen und hosten wollen
- Selbstständige mit Design-Anspruch, denen Wix und Squarespace zu eng sind
- Web-Freelancer, die Webflow-Projekte als Dienstleistung anbieten (gefragter Skill)
- Marketing-Teams, die Landingpages ohne Dev-Ressourcen live bringen müssen
USP
Visuelles Bauen mit echtem Produktions-Code: Design-Freiheit wie in Figma, aber das Ergebnis ist eine live gehostete Website mit CMS
Kostenlos testen?
Ja — Starter-Plan dauerhaft kostenlos (mit webflow.io-Subdomain)
Webflow in 30 Sekunden
Was ist Webflow?
Webflow ist ein visueller Website-Builder, der eine Lücke schließt: mehr Design-Kontrolle als Wix oder Squarespace, aber ohne den Entwickler, den Handarbeit im Code erfordert. Im Designer baust du Layouts mit denselben Konzepten, die auch CSS verwendet — Boxen, Klassen, Flexbox, Grid —, nur eben visuell. Das Ergebnis ist kein Baukasten-Kompromiss, sondern produktionsreifer Code, der direkt auf Webflows Hosting mit CDN und SSL läuft.
Für Freelancer ist Webflow doppelt relevant: als Werkzeug, um eigene und Kunden-Websites zu bauen — und als Skill. Webflow-Entwicklung ist eine der gefragtesten No-Code-Dienstleistungen überhaupt; viele Freelancer haben sich komplett darauf spezialisiert.
Designer, CMS und Interaktionen
Der Designer ist das Herzstück: pixelgenaue Layouts, responsive Breakpoints, wiederverwendbare Klassen und Komponenten. Dazu kommen Animationen und Interaktionen (Scroll-Effekte, Hover-Zustände, Lottie), die bei anderen Buildern schlicht nicht gehen. Das eingebaute CMS verwaltet dynamische Inhalte — Blogposts, Projekt-Portfolios, Team-Seiten — über Collections, die sich im Design frei ausspielen lassen. Kunden können Inhalte später im aufgeräumten Editor pflegen, ohne das Design zu zerschießen.
Preise: der Umbau vom Mai 2026
Webflow hat seine Preisstruktur im Mai 2026 grundlegend umgebaut. Statt der alten Staffel aus CMS- und Business-Plänen gibt es jetzt drei Site-Pläne: Starter (kostenlos, webflow.io-Subdomain), Basic (15 $/Monat jährlich, 25 $ monatlich — eigene Domain, aber ohne CMS) und Premium (25 $/Monat jährlich, 39 $ monatlich — CMS mit 20.000 Items, 300 Seiten, 50 GB Bandbreite). Für Teams kommen Workspace-Seats dazu: Full Seat 39 $/Monat, Limited Seat 15 $, Review-Seats kostenlos (Preise bei jährlicher Abrechnung). Die Konsequenz: Statische Seiten wurden günstiger, aber jede Site mit Blog oder dynamischen Inhalten braucht jetzt Premium. Stand Juli 2026.
Webflow vs. Wix, Squarespace und Framer
Die ehrliche Einordnung: Für die schnelle eigene Business-Website sind Wix oder Squarespace die pragmatischere Wahl — schneller gelernt, günstiger, gut genug. Webflow gewinnt, sobald Design den Unterschied macht oder du Websites für Kunden baust: Kein anderer Builder liefert diese Kontrolle bei gleichzeitig sauberem Code. Framer ist der modernste Herausforderer — einfacherer Einstieg und stärkere KI-Design-Generierung, aber ein schwächeres CMS. Wer aus dem Design kommt (Figma-Hintergrund), findet sich in beiden schnell zurecht — Webflow ist die reifere Plattform mit dem größeren Ökosystem.
Für wen lohnt sich Webflow?
Am meisten profitieren Design-affine Freelancer, die Websites als Teil ihres Angebots bauen — vom Portfolio bis zur Kunden-Site mit CMS. Auch für die eigene Website lohnt es sich, wenn der Auftritt Design-Qualität ausstrahlen soll, die Baukästen nicht hergeben. Wer dagegen ohne Web-Vorwissen einfach schnell online will, kämpft mit der Lernkurve und zahlt für Kontrolle, die er nicht nutzt. Der kostenlose Starter-Plan macht das Ausprobieren risikofrei.
Was uns an Webflow gefällt und was nicht
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Design-Freiheit weit über Wix/Squarespace — pixelgenaues Layout, Animationen, Interaktionen
- Erzeugt sauberen Produktions-Code inklusive Hosting, CDN und SSL — kein Server-Gefrickel
- Eingebautes CMS für Blogs und dynamische Inhalte (im Premium-Plan)
- Webflow-Skills sind als Freelancer-Dienstleistung stark nachgefragt
- Dauerhaft kostenloser Starter-Plan zum Lernen
Nachteile
- Steile Lernkurve — ohne HTML/CSS-Grundverständnis frustrierend
- Preisumbau Mai 2026: Basic-Plan hat kein CMS mehr, dynamische Sites brauchen Premium
- Teurer als klassisches Hosting, sobald mehrere Kunden-Sites laufen
- Workspace-Seats für Teams kosten extra (Full Seat 39 $/Monat, jährlich)
Preise & Pläne
Starter
Kostenlos
dauerhaft kostenlos
- Webflow.io-Subdomain zum Testen
- Voller Zugriff auf den Designer
- Ideal zum Lernen und für Prototypen
- Eigene Domain erst ab Basic
Basic
15 $
pro Monat jährlich · 25 $ bei monatlicher Zahlung
- Eigene Domain und Hosting
- Ohne CMS — für statische Sites
- Passend für Portfolio und Visitenkarten-Seiten
- Seit Mai 2026: ersetzt die alten Site-Pläne
Premium
25 $
pro Monat jährlich · 39 $ bei monatlicher Zahlung
- CMS mit 20.000 Items und 40 Collections
- 300 statische Seiten, 50 GB Bandbreite
- Site-Suche und Code-Komponenten
- Der Plan für Blogs und Kunden-Sites
Preise ohne Gewähr – aktuelle Tarife auf der offiziellen Website prüfen.
Häufige Fragen
Was kostet Webflow?
Seit dem Preisumbau im Mai 2026 gibt es drei Site-Pläne: Starter (kostenlos, webflow.io-Subdomain), Basic (15 $/Monat jährlich bzw. 25 $ monatlich, ohne CMS) und Premium (25 $/Monat jährlich bzw. 39 $ monatlich, mit CMS). Dazu kommen bei Team-Arbeit Workspace-Seats (Full Seat 39 $/Monat, Limited Seat 15 $, Review-Seats kostenlos — Preise bei jährlicher Abrechnung). Stand Juli 2026 — aktuelle Preise auf webflow.com/pricing.
Ist Webflow kostenlos?
Ja, zum Starten: Der Starter-Plan ist dauerhaft kostenlos und gibt vollen Zugriff auf den Designer — die Site läuft dann auf einer webflow.io-Subdomain. Für eine eigene Domain brauchst du mindestens den Basic-Plan, für CMS-Inhalte wie einen Blog den Premium-Plan.
Was hat sich an den Webflow-Preisen 2026 geändert?
Im Mai 2026 hat Webflow die Site-Pläne umgebaut: Die alten CMS- und Business-Pläne wurden durch einen einzigen Premium-Plan (25 $/Monat jährlich) ersetzt, der Basic-Plan verlor das CMS. Wer eine dynamische Site betreibt, landet damit automatisch im Premium-Plan — für reine statische Seiten wurde es dagegen günstiger.
Webflow oder Wix/Squarespace — was passt zu Freelancern?
Wix und Squarespace sind schneller gelernt und für einfache Business-Websites völlig ausreichend. Webflow lohnt sich, wenn Design-Kontrolle den Unterschied macht: pixelgenaue Layouts, Animationen und ein CMS, das sich an Kundenprojekte anpasst. Als Faustregel: eigene Website schnell online = Wix/Squarespace; Kunden-Websites bauen oder Design-Anspruch = Webflow.
Braucht man Programmierkenntnisse für Webflow?
Programmieren nein, aber ein Grundverständnis von HTML-Struktur und CSS-Logik (Boxen, Klassen, Flexbox) hilft enorm — der Designer arbeitet mit genau diesen Konzepten, nur visuell. Kompletten Einsteigern ohne Web-Vorwissen fällt der Einstieg deutlich schwerer als bei Wix; dafür ist das Ergebnis professioneller.
Fazit
Webflow bleibt der Website-Builder mit der größten Design-Freiheit unterhalb von Handarbeit im Code — und für Freelancer gleich doppelt interessant: als Werkzeug für eigene und Kunden-Projekte, und als gefragter Skill, der sich selbst verkauft. Der Preisumbau vom Mai 2026 macht statische Sites günstiger, drückt aber jede CMS-Site in den Premium-Plan. Wer nur schnell eine eigene Website braucht, ist mit einfacheren Buildern besser bedient; wer Websites als Dienstleistung baut, kommt an Webflow kaum vorbei.
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