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Gusto: Payroll und HR für kleine Unternehmen in den USA

Fastlancer Team · Aktualisiert: 20. Juli 2026

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Gusto

Ideal für

  • US-Unternehmen und Freelancer mit US-Entity, die erste Mitarbeiter einstellen
  • Solo-LLCs, die sich selbst oder 1099-Contractor bezahlen
  • Kleine Teams (1–50 Mitarbeiter), die Payroll, Steuern und Benefits bündeln wollen
  • Nicht-Buchhalter, die die Lohnsteuer-Abführung automatisieren möchten

USP

Automatische Lohnabrechnung inkl. Steuerabführung auf Bundes-, Landes- und lokaler Ebene — plus Benefits und HR in einem Tool

Kostenlos testen?

Kostenlos einrichten — die Abrechnung startet erst mit dem ersten Lohnlauf (kein fester Trial)

Gusto ist in den USA eine der beliebtesten Plattformen, um Lohnabrechnung, Benefits und HR für kleine Unternehmen zu bündeln. Für Selbstständige, die den Schritt vom Solo-Dasein zum ersten eigenen Team machen — oder eine US-Gesellschaft führen —, nimmt Gusto die vielleicht unangenehmste Aufgabe ab: die korrekte Abführung der US-Lohnsteuer.

Gusto in 10 Sekunden

Das ist esUS-Payroll-, Benefits- und HR-Plattform für kleine Unternehmen (US-Markt)
PreisSimple ab 49 $ + 6 $/Mitarbeiter · Contractor Only ab 35 $ + 6 $ · kostenlos einrichten
StärkenAutomatische Steuerabführung, Benefits + HR integriert, einfaches Setup
SchwächeNur USA, Support-Kritik, kein Gratis-Plan

Was ist Gusto?

Gusto ist eine Payroll- und HR-Plattform für kleine US-Unternehmen. Kernstück ist die Full-Service-Lohnabrechnung: Gusto berechnet, meldet und überweist die Lohnsteuer automatisch auf Bundes-, Landes- und lokaler Ebene — ein Punkt, an dem in den USA viele Kleinunternehmer scheitern. Dazu kommen Benefits-Verwaltung (Kranken-, Zahn- und Augenversicherung, 401(k)-Altersvorsorge, HSA/FSA), Onboarding mit E-Signatur, Zeiterfassung (ab Plus) und Contractor-Zahlungen. Der Anspruch: alles rund um Bezahlung und Personal an einer Stelle.

Der eigentliche Nutzen: automatische Steuern

Für einen Nicht-Buchhalter ist die automatische Steuerabführung das entscheidende Argument. Gusto übernimmt Berechnung, Einreichung und Zahlung der Lohnsteuer auf allen drei US-Ebenen und erstellt am Jahresende W-2- und 1099-Formulare automatisch. Die Funktion „AutoPilot" fährt die Gehaltsabrechnung bei gleichbleibenden Gehältern sogar von selbst. Das ist der Grund, warum Gusto vor allem bei Erstgründern und kleinen Teams beliebt ist, die keinen eigenen Payroll-Spezialisten haben.

Gusto Run-Payroll-Ansicht auf dem Smartphone
Ein Lohnlauf in Gusto: fälliger Zeitraum, Mitarbeiter mit Stunden und Provision, Gesamtbetrag — der „Run payroll"-Button löst Abrechnung und Steuerabführung in einem Schritt aus. (Bild: gusto.com)

Benefits und internationale Contractor

Zwei Punkte heben Gusto von reinen Payroll-Tools ab. Erstens die Benefits: Gusto vermittelt Versicherungen über eigene lizenzierte Makler — du zahlst nur die Prämie, keine separate Verwaltungsgebühr. Zweitens internationale Contractor-Zahlungen: Gusto zahlt 1099-Contractor in über 120 Ländern in deren Landeswährung aus, ohne monatliche Gebühr pro Contractor. Wichtig ist die Grenze: Reguläre Angestellte (W-2) außerhalb der USA kann Gusto nicht abrechnen — international heißt hier ausschließlich Contractor.

Was kostet Gusto?

Gusto rechnet in US-Dollar ab, immer als Basispreis plus Betrag pro Person. Contractor Only kostet 35 $ Basis + 6 $/Contractor und eignet sich, wenn du nur mit Freien arbeitest. Simple (49 $ + 6 $/Mitarbeiter) ist der Einstieg mit Full-Service-Payroll für einen Bundesstaat — ein Betrieb mit einem Angestellten zahlt also rund 55 $/Monat. Plus (80 $ + 12 $) ergänzt Multi-State-Payroll und Zeiterfassung, Premium (180 $ + 22 $) einen dedizierten Berater und Priority-Support. Einen klassischen Trial oder dauerhaft kostenlosen Plan gibt es nicht — die Einrichtung ist kostenlos, abgerechnet wird ab dem ersten Lohnlauf.

Für wen lohnt sich Gusto?

Gusto passt für US-basierte Solo-Gründer und kleine Teams (grob 1–50 Personen), die Payroll, Steuern und Benefits nicht selbst jonglieren wollen. Für den deutschen Markt ist es dagegen kein Lohnabrechnungs-Tool — relevant wird Gusto hierzulande nur für Selbstständige mit einer US-Gesellschaft oder einem US-Team. Wer in diese Rolle passt, bekommt ein aufgeräumtes, verständliches System; einziger echter Wermutstropfen sind die häufigen Support-Beschwerden, sobald es bei Steuerfragen kompliziert wird.

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Automatische Lohnsteuer-Abführung auf allen US-Ebenen — auch für Nicht-Buchhalter machbar
  • Payroll, Benefits, Krankenversicherung, 401(k) und HR in einem Tool
  • Keine separate Makler-/Verwaltungsgebühr bei Benefits — nur die Prämie
  • Contractor-Zahlungen in 120+ Ländern ohne monatliche Gebühr pro Contractor
  • Sehr einfaches Setup und intuitive Oberfläche

Nachteile

  • Nur für US-Payroll — keine reguläre Lohnabrechnung für Mitarbeiter außerhalb der USA
  • Kundensupport ist der häufigste Kritikpunkt (Trustpilot rund 2,1–2,5/5)
  • Dedizierter Berater erst im teuren Premium-Plan
  • Wird bei mehr als ~50 Mitarbeitern und Multi-State komplexer

Preise & Pläne

Contractor Only

$35

Basis/Monat + 6 $/Contractor · nur 1099

  • Zahlungen an 1099-Contractor
  • Automatische 1099-Erstellung & -Einreichung
  • Nur abgerechnet, wenn ein Contractor bezahlt wird

Simple

$49

Basis/Monat + 6 $/Mitarbeiter

  • Full-Service-Payroll (ein Bundesstaat)
  • Automatische Steuerabführung (Bund/Land/lokal)
  • Unbegrenzte Lohnläufe, Direktüberweisung
  • Benefits- & Krankenversicherungs-Anbindung
Empfohlen

Plus

$80

Basis/Monat + 12 $/Mitarbeiter

  • Alles aus Simple
  • Payroll über mehrere Bundesstaaten
  • Zeiterfassung & PTO-Verwaltung
  • Next-Day-Direktüberweisung

Premium

$180

Basis/Monat + 22 $/Mitarbeiter

  • Alles aus Plus
  • Dedizierter HR-/Service-Berater
  • Priority-Support & Compliance-Hilfe
  • Performance-Management, Custom-Reports

Preise ohne Gewähr – aktuelle Tarife auf der offiziellen Website prüfen.

Häufige Fragen

Was ist Gusto?

Gusto ist eine US-amerikanische Payroll- und HR-Plattform für kleine Unternehmen. Sie übernimmt die komplette Lohnabrechnung inklusive automatischer Steuerberechnung und -abführung auf Bundes-, Landes- und lokaler Ebene, verwaltet Benefits, Krankenversicherung und 401(k)-Altersvorsorge und deckt Onboarding sowie Zeiterfassung ab. Wichtig: Gusto ist auf den US-Markt ausgelegt — für Mitarbeiter außerhalb der USA gibt es keine reguläre Payroll.

Was kostet Gusto 2026?

Gusto hat vier Stufen (in US-Dollar): Contractor Only ab 35 $ Basis + 6 $/Contractor, Simple ab 49 $ Basis + 6 $/Mitarbeiter, Plus ab 80 $ Basis + 12 $/Mitarbeiter und Premium ab 180 $ Basis + 22 $/Mitarbeiter. Ein Unternehmen mit einem Mitarbeiter zahlt auf Simple also rund 55 $/Monat. Einen klassischen Trial oder dauerhaft kostenlosen Plan gibt es nicht — die Einrichtung ist kostenlos, die Abrechnung startet mit dem ersten Lohnlauf. Stand: Juli 2026 — Preise auf gusto.com/pricing gegenchecken.

Funktioniert Gusto für eine Solo-LLC?

Ja. Eine Ein-Personen-LLC kann sich über den Simple-Plan (49 $ + 6 $) selbst bezahlen — ein häufiger Anwendungsfall sind S-Corp-Inhaber, die sich ein Gehalt auszahlen. Wer nur mit 1099-Contractorn arbeitet und keine Angestellten hat, fährt mit Contractor Only (35 $ + 6 $/Contractor) günstiger. In beiden Fällen übernimmt Gusto die Steuer-Einreichung automatisch.

Gusto oder QuickBooks Payroll — was ist besser?

Auf Einstiegsniveau sind beide fast gleich teuer (Gusto Simple 49 $ + 6 $/Mitarbeiter, QuickBooks Payroll Core rund 50 $ + 6,50 $). QuickBooks ist die bessere Wahl, wenn du ohnehin QuickBooks-Buchhaltung nutzt, und erlaubt Multi-State schon im Einstiegstarif — berechnet dafür aber jeden zusätzlichen Bundesstaat extra. Gusto bietet umfangreichere HR- und Benefits-Funktionen bereits im Simple-Plan; Multi-State gibt es bei Gusto erst ab Plus.

Kann Gusto Mitarbeiter im Ausland bezahlen?

Nur Contractor, keine regulären Angestellten. Gusto zahlt 1099-Contractor in über 120 Ländern in deren Landeswährung aus, ohne monatliche Gebühr pro Contractor (nur eine kleine Service- und Wechselkursgebühr pro Zahlung). Eine echte Lohnabrechnung für W-2-Angestellte außerhalb der USA bietet Gusto nicht — dafür bräuchtest du einen Employer-of-Record-Dienst.

Fazit

Gusto ist eine der einfachsten Möglichkeiten, in den USA Payroll, Benefits und HR an einer Stelle zu bündeln — besonders für Solo-Gründer und kleine Teams, die erste Mitarbeiter einstellen und die komplexe US-Lohnsteuer nicht selbst abführen wollen. Die klare Grenze: Gusto ist ein US-Produkt. Für deutsche Lohnabrechnung ist es nicht gedacht — relevant wird es nur für Selbstständige mit US-Entity oder US-Team. In diesem Rahmen ist es eine solide, benutzerfreundliche Wahl, sofern man mit dem support-lastigen Wachstumsschmerz leben kann. Weitere Business-Setup-Tools findest du in unserer <a href="/finanzen-tools-freelancer/">Finanzen-Übersicht</a>.

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